Auch nach 15 Habanos-Festivals funktioniert die Mischung aus Magie und Marketing. Tagsüber bieten Seminare und Referate die Möglichkeit, Neues über kubanische Zigarren zu lernen, an Abendveranstaltungen lernen Passionados, Händler und Pressevertreter die Zigarrenneuheiten des kommenden Jahres kennen. Über 1500 Besucher aus 70 Ländern lassen sich dieses Spektakel nicht entgehen.
Beruf: Testraucher bei Partagás
Kubanische Manufakturen setzen bei der Qualitätssicherung auf Teams von Testrauchern, sogenannte Catadores. Wir sprachen mit Gerardo Álamo Gómez, einem der zwölf Partagás-Testraucher und haben an einer Degustation teilgenommen.
Ein Plädoyer für Klassiker – Gereifte klassische vs. limitierte Zigarren
Zigarrenreifung. Wenn Colin C. Ganley die Wahl zwischen einer gereiften klassischen und einer limitierten Zigarre hat, so fühlt er sich zur ersteren hingezogen.
Meerapfel Tobacco Group: Exzellente Deckblätter aus Kamerun
Sie sind echte Enthusiasten und große Abenteurer. Mitten im Dschungel Zentralafrikas bauen die Gebrüder Meerapfel Tabak für Premium-Deckblätter an.
Davidoff Ladies‘ Masterclass: Vorstoß in eine Männerdomäne
Erfreut über seinen Erfolg in London, plant Davidoff nun auch Meisterklassen für Frauen in Paris, Wien und Madrid. Die komfortablen Londoner Cigar Rooms entdeckend, trotzen Genießerinnen nun nicht nur dem Rauchverbot und dem britischen Wetter, sondern erobern auch eine der letzten Männerdomänen und – bewaffnet mit ihrem neu erworbenen Masterclass-Know-how – machen sie das mit großem Selbstvertrauen und Stil.
Zigarren kühl lagern?
Auf den kleinen Beipackzetteln in vielen Zigarrenkisten findet man die Empfehlung, Zigarren sollten bei 16–18 °C gelagert werden. Was tun, wenn der Sommer naht?
A. J. Fernandez – Disziplin und Leidenschaft
In jedem Berufszweig gibt es Ausnahmetalente. Auch unter den Zigarrenmachern finden sich einige, denen die Bezeichnung Genie gerecht wird. Abdel J. Fernandez ist einer von ihnen.
Joya de Nicaragua: Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht
Diktator-Eigentum, Verstaatlichung, Arbeiterkontrolle, Markenerfolg, Markttiefen, Markenverlust und offizieller Zigarrenlieferant für das Weiße Haus. Es gibt kaum einen bewegteren Werdegang als jener des „Juwels Nicaraguas“, dem ersten und ältesten kommerziellen Zigarrenproduzenten des Landes. Vor 45 Jahren von zwei Exilkubanern gegründet, feiert das Unternehmen seine durch soziale und politische Veränderungen geprägte Geschichte heuer mit einer Jubiläumsmarke.
Asche zu Asche
Auf den ersten Blick nur Abfall des Genusses, erfüllt die Asche wichtige Funktionen und offenbart vieles über die Zigarre. Weiße oder hellgraue Asche ist beispielsweise ein Zeichen für einen hohen Kaliumgehalt im Boden. Struktur und Festigkeit lassen Rückschlüsse auf die verwendeten Tabake und die Rolltechniken zu.
Keep Smiling – Komme, was wolle!
Simon Chase meint, er kenne selbst nicht den Grund dafür, dass ihm die Aufgabe zugefallen ist, in dreizehn von insgesamt vierzehn Jahren die Humidor-Auktion im Rahmen des Gala-Dinners am Abschlussabend des Festival del Habano in Havanna durchzuführen. Rückblickend scheinen die einzelnen Auktionen zu verschmelzen, aber nichts sei mit der ersten, die er im Jahr 1999 abhielt, vergleichbar.
Wenn Herkunft zum Verhängnis wird: Die H. Upmann-Manufaktur
Vom Aufstieg und Fall der Familie Hupmann. Das Gebäude, genannt „La Madama“, in dem die weltbekannten Zigarren der Marke H. Upmann damals gerollt wurden, ist verschwunden; die Familie ging bankrott.
La Flor Dominicana hält das einzige Zigarren-Patent
Litto Gomez und seine Frau Ines Lorenzo Gomez haben 1994 den Sprung ins Zigarrengeschäft gewagt – ohne Erfahrung. Heute zählt La Flor Dominicana zu den höchst angesehenen Marken.


