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Olujida Oluyeba Luj

„Einfach rauchen! Dank‘ mir später!“ Ein Abend mit Luj

Es geschieht sehr selten, dass die Reise einer Zigarre durch Europa in Österreich ihren Anfang nimmt. Neue Zigarren erreichen den Kontinent eher über Deutschland, die Schweiz oder Spanien. Dem österreichischen Importeur Dios Tabaccos ist es gelungen, eine neue Marke von Premium-Zigarren auf den Markt zu bringen. Seit nun fast einem Jahr sind die Zigarren der Marke Luj nun in Österreich erhältlich.

Am 12. September lud der Wiener Art and Business Circle zu einem ganz besonderen und exklusiven Event. Olujida Oluyeba, Mastermind und Schöpfer des Labels Luj, gab sich die Ehre. Die Clubmitglieder und einige Zigarrenliebhaber versammelten sich, um der illustren Erscheinung von Olujida Oluyeba einen herzlichen Empfang zu bieten. Dieser zeigte sich im Angesicht der Location sehr beeindruckt genau wie von der Freundlichkeit der Gäste und Gastgeber des Abends. Oluyeba wurde von Johann Gallée, Vertreter von Dios Tabaccos, begleitet, der an diesem Abend auch gerne Rede und Antwort zur Zigarre stand.

Oluyeba – von den meisten nur Luj (gesprochen: Lusch) genannt – erzählte an diesem gemütlichen Abend von seinem Werdegang, der in Nigeria seinen Anfang nahm. Luj wurde von einem amerikanischen College als Basketballspieler gedrafted und studierte schließlich Chemie. Dieses Studium bildet die Basis für seine Zigarren, denn anders als viele Blender, analysiert Luj die Böden auf ihre exakte Zusammensetzung, um seinen Tabak zu wählen. Weist ein Boden nicht die nötige Struktur oder Beschaffenheit auf, kommt der Tabak nicht für eine Luj in Frage.

Genau diese Herangehensweise macht die Zigarren der Marke Luj so einzigartig und ihren Geschmack unverwechselbar.

Hergestellt werden die Zigarren in der Dominikanischen Republik. Wer den „Meister“ an diesem Abend allerdings nach Einlage, Umblatt oder Deckblatt fragt, bekommt eine ganz spezielle Antwort: „What’s in my Cigars? Tobacco! Put them in your mouth, smoke it and thank me later!“ (Was in meinen Zigarren ist? Tabak! Steck‘ die Zigarre in den Mund, rauch‘ sie und dank‘ mir später!) Für Oluyeba zählt einzig und allein der Geschmack, er reduziert alles darauf, das Geschmackserlebnis zu maximieren.

Der Abend ist eine Zelebrierung des Genusses. Es ist keine Fragestunde, wenn jemand etwas in Erfahrung bringen will, so tut man dies im Gespräch von Angesicht zu Angesicht und gesprochen wurde viel. Es wurde gelacht und diskutiert und am Ende des Abends sah man ausschließlich glückliche Gesichter.

Wir fragen Luj, was seine Zigarren so besonders macht. Die Antwort dürfen wir Ihnen nicht vorenthalten: „First you smell the smoke. You’re brain gets hijacked and you are trying to figure out, where this smell comes from. You’re get hooked and your brain wants more.“ (Zuerst riechst du den Rauch. Dein Gehirn wird davon überwältigt. Du suchst nach der Quelle des Geruchs. Dein Hirn will einfach mehr!)

Oluyeba ist überzeugt, dass der Tabakkonsum und speziell die Zigarre die Serotonin-Produktion des Körpers anregt und somit das geistige und körperliche Wohlbefinden steigert. Tatsächlich hat Luj vor einiger Zeit eine schwere Krankheit überwunden. Er ist der Meinung, dass seine Zigarren einen starken Beitrag dazu geleistet haben.

Man mag davon halten was man will, es steht jedoch definitiv fest, dass die Zeit die man mit einer Zigarre verbringt an Qualität kaum zu überbieten ist und das zu erleben, ist immer wieder einzigartig und wunderschön.

Und so schließt sich an diesem Abend der metaphorische Kreis zum Veranstaltungsort: „Art of Life“ – Die Kunst zu leben!

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Klaus Hruby learned his trade as a journalist at a young age and published articles in various media such as Die Zeit, Der Falter, as well as in renowned literature competitions in German-speaking countries. His love for cigars was ignited during his apprenticeship; his great-grandfather still owned a tobacco field. Klaus Hruby has been writing Austria’s biggest cigar blog, www.derblauedunst.com, since 2014.


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