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Camagüey Camaquito Projects

„Ballet de Camagüey“ sucht Sponsoren für Österreichprojekte

Vielen Zigarrenrauchern ist die kubanische Kinderhilfsorganisation Camaquito ein Begriff. Mark Kuster, Gründer der Organisation, erhielt 2015 die Cigar Trophy für Charity & Community. Eines der Kulturprojekte, das Camaquito seit 2007 unterstützt, ist das klassische kubanische Ballett-Ensemble „Ballet de Camagüey“.

Eine Vision, eine kubanische Ballett-Kompanie, drei Europäer

Mitte 2015 entstand durch das Zusammentreffen des Gründers von Camaquito, Mark Kuster, mit dem österreichischen Fotografen Anton Stefan und dem Direktor des Salzburger Balletts, Peter Breuer, die Vision, das kubanische Ensemble im Ausland noch bekannter zu machen. Die Mission lautet: das Ballet wird nach Europa gebracht!

Folgende Projekte sind in Planung und suchen Sponsoren:

April 2016

Zwei Tänzer – Señora Rosa María Rodríguez Armengol und Señor Yanni Ulises García del Risco sowie die Direktorin des „Ballet de Camagüey“ werden an die Internationale Ballettgala zu Gunsten der Aidshilfe Salzburg eingeladen. Nebst dem „Ballet de Camagüey“ werden dort Starsolisten renommierter Kompanien aus ganz Europa zu sehen sein, welche die vielseitige Kunstform des Tanzes in all seinen unterschiedlichen Facetten, von Klassisch bis Modern präsentieren werden. Mit dabei sind aber selbstverständlich auch die Damen und Herren des Salzburger Balletts. Während der Ballettgala werden im Landestheater Salzburg Fotos vom „Ballet de Camagüey“ und der Salzburger Ballettkompanie ausgestellt. Die Fotos vom „Ballet de Camagüey“ werden zu einem späteren Zeitpunkt auch in Kuba präsentiert.

gesucht: Finanzierung der Flugtickets der 3-köpfigen Delegation aus Kuba zur Ballettgala. 4‘000.00 EURO

gesucht: Finanzierung der Produktion der Fotoausstellung
7‘000.00 EURO

Sommer 2016

Im Sommer 2016 ist ein Aufenthalt von Peter Breuer in Camagüey vorgesehen. Idee dabei ist, dass Herr Breuer mit dem „Ballet de Camagüey“ seine Version von „Carmen“ einstudiert. Er wird von einer Tänzerin des Salzburger Ballett sowie vom Fotografen Anton Stefan begleitet. Im Sommer 2016 wird auch die Fotoausstellung in Camagüey eröffnet.

gesucht: Finanzierung der Flugtickets für Peter Breuer (2x), Tänzerin von Ballett Salzburg und Anton Stefan.
4‘800.00 EURO
gesucht: Kost und Logie von Peter Breuer und der Tänzerin vom Ballett Salzburg (während 2 Wochen).
Tagespauschale von 70.00 EURO 1‘960.00 EURO

gesucht: Gage Peter Breuer
4‘000.00 EURO

Oktober 2016

Fotoausstellung „Ballet de Camagüey“ in der Leica Galerie im Schloss Arenberg in Salzburg. Eingeladen werden 1 Tänzerinnen und 1 Tänzer sowie ein Direktionsmitglied vom „Ballet de Camagüey“.
gesucht: Produktion der Fotoausstellung
12‘121.12 EURO

gesucht: Herausgabe Monographie zum Projekt in Form eines Bildbandes (Aufl. 1000 Stück). 10‘900.00 EURO

gesucht: Flugkosten der Delegation vom Ballet de Camagüey
3‘600.00 EURO

gesucht: Kost und Logie der Delegation vom Ballet de Camagüey und Mark Kuster. Tagespauschale von 70.00 EURO 1‘960.00 EURO

2017

Das „Ballet de Camagüey“ gastiert in Europa mit der von Peter Breuer eingespielten Version von „Carmen“. In diesem Jahr feiert die Ballettkompanie aus Kuba auch ihr 50 jähriges Bestehen – ein weiterer Grund, diese kleine Tournee zu organisieren.

Budgeterstellung und das Suchen nach möglich Auftrittsorten sind noch in der Anfangsphase.

Bei Interesse an einer Unterstützung, bitte direkt bei Mark Kuster, Gründer von Camaquito, melden.
mkuster@camaquito.org

Weitere Infos unter:
www.camaquito.org

Photo: Camaquito

Photo: Camaquito

Das Ballet de Camagüey
Das klassische Ballett-Ensemble wurde am 1. Dezember 1967 in der gleichnamigen Provinz von Vicentina de la Torre Recio gegründet. Es wurde während zwei Jahrzehnten von Fernando Alonso, Gründer und Schöpfer der Kubanischen Ballettschule, geleitet. Er hat der Institution präzise Technik und Methodik beigebracht und zu internationaler Anerkennung verholfen. Seit 1997 ist die ehemalige Balletttänzerin Regina María Balaguer Sánchez, diplomiert in darstellender Kunst (spezialisiert auf Ballett), die Direktorin der Institution. Das Durchschnittsalter dieser professionell ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer liegt bei 20 Jahren. Das Ensemble bereiste in den letzten Jahrzehnten Europa, Asien und Amerika. Das „Ballet de Camagüey“ konnte seine Künste in Spanien, Italien, Frankreich, China, Venezuela, Brasilien etc. präsentieren. Wichtige Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Elena Vinográdova vom Ballett des Theaters Kirow, Jorge Lefebre, ehemaliger künstlerischer Leiter des Royal Ballett in Wallonien (Belgien), Alberto Alonso, Edik Aroutinian, Ramiro Guerra, Gustavo Herrera, Víctor Cuellar, Alberto Méndez und Iván Tenorio vom Nationalballett Kuba (Ballet Nacional de Cuba) haben mit dem Ensemble gearbeitet. Ebenfalls konnte der Kubaner und heutige Direktor des Magdeburger Ballettes, Gonzalo Galguera, seine Erfahrungen den jungen professionellen Tänzerinnen und Tänzer in den letzten Jahren erfolgreich weitergeben. Das Repertoire vom „Ballet de Camagüey“ beinhaltet über 260 Werke in verschiedenen Stilrichtungen (klassisch, romantisch, neoklassisch und zeitgenössisch). Das Zentrum bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit besser zu nutzen, ihr Talent für den Tanz zu entwickeln und den Sinn für Ästhetik zu fördern. Damit wird die körperliche und physische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen positiv beeinflusst und dadurch die Chance, ein gesünderes Leben führen zu können, erhöht. Zudem wird der Nachwuchs für den Übertritt in die Kunstschulen der verschiedenen Tanzrichtungen vorbereitet. Dieses Zentrum ist dem „Ballet de Camagüey“ angeschlossen und wird ebenfalls von Camaquito unterstützt.

Katja Gnann

Bei einer regionalen Tageszeitung erlernte sie das journalistische Handwerk von der Pieke auf und erstellte dort langjährig redaktionelle Beiträge. Durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift „Der Spiegel“ in Rom bekam sie die Chance, ihre Kenntnisse im Medienbereich zu professionalisieren. Katja Gnann studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg, Palermo und Rom und verbrachte im Zuge des Studiums viele Jahre in Italien. Das Land war ihr Lehrmeister in Sachen Genuss und Lebensstil. Seit 2004 arbeitet sie für das Cigar Journal, seit 2010 als Chefredakteurin.


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