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Avo Uvezian somking

Avo Uvezian: Symbiose aus Rauch und Klang

Avo Uvezian wurde 1926 in eine Musikerfamilie in Beirut hinein geboren. Sein Vater war Komponist und Dirigent, die Mutter Sängerin. Avos Traum von einer großen Karriere als Musiker war ihm also quasi in die Wiege gelegt worden. Neben seinen ,,Musikergenen“ begründen jedoch auch Talent und Engagement seinen frühen Erfolg: als Teenager bereiste er mit seinem Jazztrio, den Lebanon Boys, den Nahen und Mittleren Osten. In dieser Zeit knüpfte der junge Pianist, der schon damals sechs Sprachen beherrschte, wichtige Kontakte, die ihm helfen sollten, als nur 21-Jähriger auf der legendären Julliard School of Music aufgenommen zu werden. Hier, im pulsierenden New York der 8Oer Jahre, verfeinerte Avo sein Können durch Unterricht in klassischem Piano und Musikkomposition. Bald erfüllte sich sein Jugendtraum: Uvezian spielte mit den Jazzgrößen der 80er- und 60er-Jahre, darunter Dave Brubeck und Teddy Wilson.

 Zweite Karriere

Eine zweite, nicht minder steile Karriere startet der Musiker in der 1980er-Jahren in Puerto Rico. Er eröffnet eine Piano-Bar und entdeckt seine Liebe zu Zigarren. Diese große Leidenschaft verfolgt Uvezian mit ähnlichem Engagement und Perfektionsanspruch wie seine Ausbildung zum Musiker 1982 lernt er den Zigarrenproduzenten Hendrik Kelner in der Dominikanischen Republik kennen, und eine freundschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit zweier Ausnahmecharaktere beginnt. Gemeinsam mit Kelner produziert Avo seine erste eigene Zigarre, ein klassisches Belicoso-Format. Der Weg vom Genießer zum Zigarrenkomponisten war vollzogen und gleichzeitig der Grundstein einer perfekten Symbiose zwischen Klang und Gaumengenuss gelegt.

Avo Uvezian somking

Die Geburtstagszigarre ist eine Belicoso – wie seine erste Zigarrenkomposition | Photo: Oettinger Davidoff Group

Avo bietet seinen Gästen die Zigarren an, und diese zeigen sich nicht nur von seinen musikalischen Improvisationen begeistert sondern auch von seinen Cigars in Perfect „Harmony“ Jene Weltstadt, die Avos Musiker-Karriere beflügelte, sollte dann auch die erste sein, wo seine Zigarren verkauft wurden: 1988 wurde in New York die erste AVO-Zigarre angeboten. Zunächst wurden einige tausend Stück exklusiv von Davidoff in den USA vertrieben. Im Wissen, einen überzeugenden Botschafter für feinste Zigarren an Bord zu haben, erwarb Davidoff International 1995 die Markenrechte an Uvezians Zigarre, und damit explodierte der Vertrieb der AVO-Zigarren. Heute ist die Marke AVO mit einer Produktion von mehr als drei Millionen Stück aus der Welt des internationalen Fine Smoke nicht mehr wegzudenken. Aficionados schwören auf die perfekte Harmonie, die seinen Melodien wie auch seinen Zigarren zu Eigen ist.

Avo 80th Anniversary

Die Geburtstagszigarre ist eine Belicoso – wie seine erste Zigarrenkomposition zu Beginn der 80er-Jahre. Wie der Jubilar, so hat auch die Mischung viel Persönlichkeit. Für die intensiven und aromatischen Noten ist der hohe Anteil an Ligero-Tabaken verantwortlich. Erhältlich ist die neue AVO in 24er-Holzkistchen seit Anfang Mai im ausgewählten Fachhandel.

Katja Gnann

Bei einer regionalen Tageszeitung erlernte sie das journalistische Handwerk von der Pieke auf und erstellte dort langjährig redaktionelle Beiträge. Durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift „Der Spiegel“ in Rom bekam sie die Chance, ihre Kenntnisse im Medienbereich zu professionalisieren. Katja Gnann studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg, Palermo und Rom und verbrachte im Zuge des Studiums viele Jahre in Italien. Das Land war ihr Lehrmeister in Sachen Genuss und Lebensstil. Seit 2004 arbeitet sie für das Cigar Journal, seit 2010 als Chefredakteurin.


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