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Quai D’Orsay erhält neues Aussehen und zwei neue Formate

Ganz im Zeichen der in den 1970ern gegründeten Marke Quai D’Orsay stand der dritte Tag des Festival del Habano. Bereits am Nachmittag fand ein Seminar statt, wo die Markengeschichte von Autor und Habanoskenner Yves Belaubre wiedergegeben wurde. Antoine Bathie, Generaldirektor von Seita Cigars, gab Ausblicke auf die Zukunft der Marke, ebenso wie Carlos Ferrán von Habanos S.A.

Namensgeber für die Habanosmarke ist die berühmte Avenue in Paris, wo sich einerseits das ehemalige Headquarter von Seita (Habanos Importeur für Frankreich) befand und andererseits das französische Außenministerium liegt.

Eigentlicher Initiator für die Zigarre Quai D’Orsay war der damalige Finanzminister und späterer Präsident Valéry Giscard d’Estaing, der ein Tabak-Luxusprodukt aus Frankreich forcierte. Zuerst kam eine maschinengefertigte Zigarre auf den Markt, die dann – auf Initiative von Belaubres Vater, Gilbert Belaubre, ersetzt wurde. Denn: eine maschinengefertigte Zigarre war für den damaligen Seita-Direktor als Luxusprodukt undenkbar. So entstand Quai D’Orsay, der Longfiller aus Kuba, der 1974 erstmals geraucht werden konnte. Zu Beginn kamen vor allem Botschafter und Diplomaten in den Genuss der Zigarre.

Im Laufe der Zeit „überlebte“ nur das Format Corona Claro, von ursprünglich insgesamt fünf Vitolas.

Antoine Bathie hatte die Idee, die Marke mit Ediciones Regionales für Frankreich wieder zu beleben – ein Konzept das voll aufging. Da Quai D’Orsay sich einer starken und wachsenden Nachfrage aus Asien erfreut, beschloss Habanos S.A. den Brand einerseits neu zu designen und andererseits zusätzlich zwei neue Formate zu lancieren: Quai d’Orsay N°50, eine 110 x 19,8 mm (4 3/8 x 50) messende Zigarre, und Quai d’Orsay N°54, eine 135 x 21,4 mm | 5 1/8 x 54 Edmundo Grueso.

Die Markteinführung wurde am 1. März mit einer Galanacht in der El Laguito Convention Lounge gefeiert.

Katja Gnann

Bei einer regionalen Tageszeitung erlernte sie das journalistische Handwerk von der Pieke auf und erstellte dort langjährig redaktionelle Beiträge. Durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift „Der Spiegel“ in Rom bekam sie die Chance, ihre Kenntnisse im Medienbereich zu professionalisieren. Katja Gnann studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg, Palermo und Rom und verbrachte im Zuge des Studiums viele Jahre in Italien. Das Land war ihr Lehrmeister in Sachen Genuss und Lebensstil. Seit 2004 arbeitet sie für das Cigar Journal, seit 2010 als Chefredakteurin.


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