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Bundesverband der Zigarrenindustrie

Politischer Appell des BdZ für regulatorische Ausnahmen für Zigarren

Der deutsche Bundesverband der Zigarrenindustrie und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten wenden sich mit einem politischen Appell an Öffentlichkeit und Politik, um die kulturelle Sonderstellung von Zigarren und Zigarillos zu betonen. Die Verbände bringen damit ihre Sorge um mittelständische, zumeist familiengeführte Traditionsunternehmen zum Ausdruck, die durch eine regulative Gleichstellung von Zigaretten und Premiumtabak in ihrer Wirtschaftlichkeit bedroht werden.

In dem Appell wird festgestellt, dass Zigarren und Zigarillos nachweislich „meist von Männern gehobenen Alters und nur in geringen Stückzahlen genossen“ werden. „Ein Jugendschutzproblem besteht daher in der Praxis nicht. Zigarren und Zigarillos stellen auf Grund ihrer langen Geschichte und der genannten Besonderheiten ein Kulturgut und Genussartikel dar. Besonders bei diesen Produkten muss das Prinzip der Eigenverantwortung des mündigen Verbrauchers gelten.“

Weiters: „Die Unterzeichner sind der Überzeugung, dass bei Gesetzgebungsverfahren wie z.B. das Tabakerzeugnisgesetz, die Tabakerzeugnisverordnung und das Tabaksteuergesetz die Besonderheiten von Zigarren und Zigarillos berücksichtigt werden müssen.“ Es sei auch notwendig, dass „im Rahmen der Rückverfolgbarkeit von Tabakproukten eine für die Zigarrenindustrie praktikable aber auch finanzierbare Lösung gefunden wird. Die bis jetzt gemachten Anforderungen sind unverhältnismäßig, da bei Zigarren und Zigarillos kein Schmuggel vorliegt, die Maßnahmen aber die mittelständische Zigarrenindustrie überproportional belasten würden.“

Hier finden Sie den kompletten Appell online.


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