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J.C. Newman ersucht um Importerlaubnis für kubanischen Tabak

Die J.C. Newman Cigar Co., die letzte aktive Zigarrenfabrik in der Zigarrenstadt Tampa, Florida, reichte beim US-Außenministerium eine Petition ein, in der sie um Genehmigung für die Einfuhr von kubanischem Tabak, angebaut von „unabhängigen kubanischen Bauern“ in die USA ersucht. Das Außenministerium erlaubt derzeit amerikanischen Unternehmen, Kaffee und einige andere Produkte aus Kuba legal zu importieren. Falls die Genehmigung erteilt wird, wird J.C. Newman in der Lage sein, erstmals seit 60 Jahren kubanischen Tabak in die Vereinigten Staaten zu importieren.

„Meine Familie hat eine lange Geschichte mit kubanischem Tabak“, sagt Drew Newman, Urenkel des Firmengründers J.C. Newman. „Von 1895 bis 1962, als Präsident Kennedy das Kuba-Embargo verhängte, importierten mein Großvater und Urgroßvater Millionen Pfund Tabak aus Kuba. Unsere letzte Lieferung war Gegenstand eines Rechtsstreits, der vom Obersten Gerichtshof entschieden wurde.“

J.C. Newman ist nach wie vor im Besitz des letzten Ballens an prä-Embargo Kuba-Tabak in den Vereinigten Staaten (im Bild). Der sechzig Jahre alte Tabak reift im Keller von J.C. Newmans Zigarrenfabrik El Reloj in Ybor City.

Im Rahmen des sogenannten Sec. 515.582-Programms erlaubt das Außenministerium „kommerzielle Einfuhren bestimmter spezifizierter Waren und Dienstleistungen, die von unabhängigen kubanischen Unternehmern hergestellt werden“, um „der Förderung der Unabhängigkeit des kubanischen Volkes von den kubanischen Behörden beizutragen“. Um die Unabhängigkeit Kubas zu unterstützen, fordert J.C. Newman das Außenministerium auf, Rohtabak, der von unabhängigen Bauern angebaut wird, in dieses Programm aufzunehmen.

„Vor dem Embargo wurden in Tampa weit mehr Zigarren mit kubanischem Tabak gerollt als in Kuba, weil Tampa die besten Zigarrenfabriken der Welt beheimatete“, sagte Newman. „Die Genehmigung des Imports von in Kuba angebautem Rohtabak würde es uns ermöglichen, unabhängige kubanische Unternehmer zu unterstützen und einmal mehr zu beweisen, dass wir mit kubanischem Tabak bessere Zigarren drehen können als Kuba.“


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