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Encuentro Amigos de Partagás in Matelica, Itally

Encuentro Amigos de Partagás 2018

Vom 4. bis 7. Juli 2018 steigt das inzwischen über Italiens Grenzen hinaus bekannte Encuentro Amigos de Partagás.

Cigar Journal sprach mit Francesco Minetti, bei dem die Organisation des Events zusammenläuft und stellt das Programm für 2018 vor.

Programm Encuentro Amigos de Partagás 2018

Mittwoch, 4. Juli
Abends: Willkommenscocktail und Konzert

Donnerstag, 5. Juli
Tagsüber: Verkostungsseminare Champagner, Rum und Zigarre, Tabak-Sensorikseminar
Abends: Fiesta Campesina: Fest inmitten der Weinberge auf einem Landgut

Freitag, 6. Juli
Tagsüber: Poolparty oder Basisseminar zur Zigarrenverkostung, Verkostungsseminare Champagner, Rum und Zigarre, Zigarrenrollerseminar
Abends: Fiesta Cubana mit Livemusik und Liveshow

Samstag, 7. Juli
Tagsüber: offizieller Empfang durch die Vertreter der Stadt
Wettbewerb im Zuge einer Blindverkostung für ausgewählte Teilnehmer, Verkostungsseminare Champagner, Rum und Zigarre, Zigarrenrollerseminar
Abends: Galadinner auf der Piazza mit Musik, Preisverleihung und Tanz
Detailinfos und Anmeldung unter: www.amigosdepartagas.it

 

Kubas Zigarrenfestivals sind legendär. Wer aber als Europäer nicht über den Atlantik fliegen möchte und trotzdem kubanische Zigarren abfeiern will, der muss nur nach Matelica in Italien reisen. Zigarrenduft zieht vier Tage lang durch die Gassen der schmucken Altstadt. Nämlich dann, wenn das „Encuentro Amigos de Partagás“ steigt.

Bei Francesco Minetti, Präsident des Dachverbandes der italienischen Cigar Club Association und Präsident des Cigar Club Matelica, laufen die Fäden dieses einzigartigen Formats zusammen. Wer noch nicht dort war, der wird kaum glauben, was er hier liest. An einem verlängerten Wochenende im Juli gewährt die kleine Stadt Matelica mit ihren knapp 10.000 Einwohnern Zigarrenrauchern ihre Gastfreundschaft. Diverse Veranstaltungen nden nicht nur im lauschigen Innenhof des städtischen Museums statt, auch die Pforten des eaters wer- den aufgemacht. Für die Abschlussgala wird sogar die Piazza gesperrt. Man diniert und raucht inmitten der malerischen Kulisse der mittelalterlichen Stadt „all’aperto“ (draußen). Wie aber ist das möglich und wie kam es zu diesem Ausreißer inmitten all der Rauchverbote?

Cigar Journal: Francesco, seit wann existiert dieses Festival?
FRANCESCO MINETTI: Seit 2005 feiern wir das „Encuentro Amigos de Partagás“ in Matelica, also 2018 zum 13. Mal. Es existierte bereits zuvor, fand aber auf Kuba statt.

Cigar Journal: Wie konnte es sich zu einem derartigen Hot Spot für Kubazigarrenfans entwickeln?
FRANCESCO MINETTI: Zuerst fand das Festival nur einen Tag lang statt und es kamen zwei oder drei Kubaner aus der dortigen Zi- garrenszene. 2010 haben wir das Encuentro auf zwei Tage verlängert, bemerkten aber, dass die Leute schon früher angereist sind, und daraus wurden dann drei Tage. Inzwischen sind es vier.

Cigar Journal: Ihr seid alle berufstätig, es gibt keine feste Arbeitskraft, die dieses Großevent organisiert. Wie schafft ihr das? FRANCESCO MINETTI: Der gesamte Cigar Club Matelica – wir zählen 110 Mitglieder – hilft zusammen, wir beginnen früh mit der Organisation und die Gemeinde unterstützt uns, wir dürfen die Strukturen nutzen.

Cigar Journal: Was ist eure Kernidee?
FRANCESCO MINETTI: Wir wollen eine gute Balance zwischen profunder Weiterbildung, die wir in hochprofessionellen Seminaren während des Festivals anbieten, und gleich-zeitig Spaß, Vergnügen und Genuss schaffen. Das offerieren wir durch unsere Abendver- anstaltungen. Es gibt in jedem Jahr neue Aspekte, andere Seminare, nie ist das Programm gleich.

Cigar Journal: Wie viele Leute kommen zum „Encuentro Amigos de Partagás“?
FRANCESCO MINETTI: 2017 kamen insgesamt über die vier Tage 2500 Leute aus 30 Nationen; 60 italienische Zigarrenclubs waren vertreten. Außerdem besucht uns in jedem Jahr eine hochkarätige kubanische Delegation. Etwa 15 Leute kommen, alle aus dem Be- reich Zigarre oder Rum, und diese teilen mit den Besuchern ihr Fachwissen.

Katja Gnann

Bei einer regionalen Tageszeitung erlernte sie das journalistische Handwerk von der Pieke auf und erstellte dort langjährig redaktionelle Beiträge. Durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift „Der Spiegel“ in Rom bekam sie die Chance, ihre Kenntnisse im Medienbereich zu professionalisieren. Katja Gnann studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg, Palermo und Rom und verbrachte im Zuge des Studiums viele Jahre in Italien. Das Land war ihr Lehrmeister in Sachen Genuss und Lebensstil. Seit 2004 arbeitet sie für das Cigar Journal, seit 2010 als Chefredakteurin.


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