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Davidoff Flagship Store Frankfurt eröffnet in neuem Design

Bei der Eröffnung des Davidoff Flagship Stores in Frankfurt am Main, des ersten deutschen Geschäfts im neuen Design, brachte CEO Hans-Kristian Hoejsgaard das überarbeitete Store-Konzept seines Unternehmens auf den Punkt: „Im stressigen Alltag sucht jeder Mensch eine Oase der Ruhe, die ihm die Möglichkeit zur Entspannung bietet und dies vollkommen ungestört bei einer guten Zigarre.“

 

Ein Hauch von Karibik, gediegener, zurückhaltender Luxus und eine gemütliche Lounge sind die Ingredienzien für alle künftigen Flagship Stores von Davidoff. Der Lounge-Bereich wird somit fester Bestandteil des neuen Konzepts und ist gleichzeitig eine Antwort auf die weit verbreiteten Antiraucher-Gesetze. Ein Tabakgeschäft ohne gastronomisches Angebot, allerdings mit gemütlicher Raucherlounge trägt den gesetzlichen Auflagen fast überall in der Welt Rechnung. Albert Manzone, Senior Vice President Europe des Unternehmens, kündigte Projekte in Brüssel, New York, Kuala Lumpur und der Schweiz an. In Deutschland habe man Hamburg und München im Fokus aber noch keine konkreten Pläne. Gaëtan Mansard, Director Visual Merchandising, legte bei der Erarbeitung des neuen Konzepts besonderes Augenmerk auf die Mischung aus Ruhe und Eleganz. Hölzer und andere natürliche Materialien in Farbtönen, die an Zigarren erinnern, prägen den Stil.

Die Möbel der Lounge wurden vom deutschen Unternehmen Walter Knoll entwickelt, das in diesem Metier große Erfahrung besitzt und auch die Davidoff Lounge in der Münchener Fußball Arena konzipiert hat. Das Unternehmen wurde 1993 von dem bekannten schwäbischen Edel-Möbelhersteller Rolf Benz übernommen. Alle Lounges werden übrigens auch über Schließfächer für Zigarren der Kunden verfügen, die auch noch einen zweiten Zweck erfüllen können, wie Mansard augenzwinkernd bei der Eröffnung in Frankfurt anmerkte: „Der Kunde kann hier seine eigene Flasche Cognac, Rum oder Whisky lagern und davon dann ein Gläschen zur Zigarre genießen.“

Der neue Flagship Store in Frankfurt ist insgesamt 100 Quadratmeter groß. Etwa die Hälfte der Fläche entfällt auf das Erdgeschoss mit dem klassischen Geschäft und einem begehbaren Klimaraum, der Rest auf die Lounge in der ersten Etage. Die Lage kann zentraler kaum sein, die Börse und die Einkaufsmeile Zeil sind einen Steinwurf entfernt. Als Filialleiter konnte Davidoff Stefan Gläser gewinnen, der zuvor an derselben Stelle die Wolsdorff-Filiale leitete. Wolsdorff, eine Tochter der Oettinger Davidoff AG, betreibt in Deutschland 170 Filialen, davon sollen bis Ende des Jahres 32 ein Davidoff-Depot einrichten.

 

Dieser Artikel wurde im Country Report Deutschland 2014 veröffentlicht. Mehr

Frank Hidien

From 1997 to 2005, Frank Hidien was editor in chief for the German magazine Pipe & Cigar and has since been working as a freelance journalist. He is Cigar Journal’s correspondent in Germany, and for other publications he writes on subjects related to gastronomy.


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