Im dritten Jahr in Folge richtet der Zigarrenclub Los Puros im Elsass diesen Wettbewerb aus.
Wie schnell ein Jahr vergeht, wird einem immer dann bewusst, wenn ein wichtiges Ereignis sich wiederholt. Der Geburtstag ist so ein Tag. Mittlerweile ist auch die Meisterschaft im langsam rauchen in Frankreich, natürlich unter dem Zeichen von CSWC stehend, ein solches Datum.
Nun im dritten Jahr in Folge richtet der Zigarrenclub Los Puros im Elsass diesen Wettbewerb aus. Unter der Regie des Präsidenten Jean-Marie Mahler konnte wieder das Restaurant Le Temps des Saisons in Oberhausbergen bei Straßburg begeistert werden. Auch dieses Jahr kam die Jury mit Jan Vistiens aus Dänemark und Thomas Geißler aus Deutschland. Jan reiste extra für diesen Termin aus Kopenhagen an. Sein Kollege Thomas Geißler kam aus Deutschland, genau gesagt aus Eisenach gefahren. Jan und Thomas werden auch den Wettbewerb in Eisenach leiten, so wurde nun bekannt gegeben. Jan hat sein Zimmer in Eisenach schon gebucht, somit ist seine Teilnahme am big smoke Germany gesichert.
Nun aber zurück nach Frankreich. Dort laufen solche Wettbewerbe etwas anderes ab. Hier steht das leibliche Wohl an erster Stelle, rauchen wie Gott in Frankreich eben! Zu Beginn startet man ganz locker mit einer kleinen Zigarre und einem Aperitif. Champagner vorweg, das schadet ja nie. Dazu wurden kleine Pastetchen als Amuse-Gueule gereicht. Als dann alle Teilnehmer eingetroffen waren, wurden die Startnummer vergeben, und die Teilnehmer platzierten sich. Besonders zwei der Kontrahenten hatte man genau im Auge. Zum einen den deutschen Oliver Steinhäuser den Sieger des letzten Jahres und zum Zweiten den Elsässer top Winzer Mathieu Ginglinger, Gewinner 2023.
Im Wettbewerb zeigte sich dann, was so einen Wettbewerb ausmacht. Mathieu Ginglinger riskierte zu viel und musste den Wettbewerb sehr frühzeitig verlassen, da seine Zigarre ausging. Ein völlig anderes Kopf an Kopf rennen zeichnete sich nun ab. Philippe Lebel war augenscheinlich vorne, aber auch er musste mit knapp 1 Stunde passen. Zu viel riskiert, die Zigarre war aus. Oliver Steinhäuser war, wie immer sehr sehr ruhig, hatte nun aber einen neuen Kontrahenten an seiner Seite. Pierre Einhart schonte sich nicht, und gab sich bis zum letzten Millimeter Mühe. Zu beachten ist, dass die Wettbewerbszigarre im Moment wieder in Deutschland noch in Frankreich auf dem Markt ist. Somit hatte keiner der Kontrahenten eine Möglichkeit zu üben. In anderen Ländern wurden die 2 Stunden schon leicht geknackt, das können wir hier nicht vermelden. Das Rennen gewann Oliver Steinhäuser wie schon letztes Jahr. Seine Zeit war mit 1:28:46 weit hinter seinen eigenen Erwartungen. Es ging aber hier nicht so um die Zeit, der Sieg war wichtig. Auf den zweiten Platz kam Pierre Einhart mit 1:18:00 dahinter Marc Wolff mit 1:04:01.
Wie es sich für Frankreich und somit selbstredend für das Elsass gehört, gab es nach dem Wettbewerb ein überragendes Menü mit Wein und allem was dazugehört. Ein hervorragender Tag im Elsass, der es wert ist sich diese Zeit zu nehmen, auch bei längerer Anfahrt.

