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Camaquito Mark Kuster

Camaquito-Gründer Mark Kuster muss Kuba verlassen!

Vor 17 Jahren hat der Schweizer Mark Kuster (Bildmitte in Weiß) in Kuba die Kinderhilfsorganisation Camaquito (www.camaquito.org) gegründet. Seine großartige Arbeit wurde vor allem von Zigarrengenießern in aller Welt tatkräftig und großzügig unterstützt. Nun muss er Kuba verlassen!

Wie Kuster mitteilte, wurde ihm Ende April 2018 von der Provinzregierung Camagüey im Auftrag des MINCEX in Havanna (Ministerium für Auslandinvestitionen) mitgeteilt, dass seine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung nicht erneuert werden. Die Begründung: Camaquito verfüge zurzeit nicht über die Anzahl Projekte, welche für eine Verlängerung notwendig seien. Kusters Einwand, dass Camaquito vor mehr als einem Jahr vier Projekte in Havanna zur Genehmigung eingereicht habe, diese aber bis heute nicht genehmigt wurden, blieb ohne Erfolg. Es wurde ihm daraufhin mitgeteilt, dass es für einen Repräsentanten nicht üblich sei, so viele Jahre in Kuba zu sein.

Die Provinzregierung in Camagüey hat sich für Kusters Verbleib in Kuba stark gemacht und argumentiert, dass Camaquito in den vergangenen Jahren sehr wichtige Arbeit geleistet hat. Die Behörden in Camagüey können den Entscheid aber nicht ändern.

Mark Kuster: „Was Camaquito betrifft, so werde ich den Vorständen von Camaquito einen Vorschlag unterbreiten, wie wir mit einzelnen Projekten weiterarbeiten können. Aber Camaquito wird es in der bis anhin bekannten Form nicht mehr geben. Was meine Person betrifft, so werde ich in den nächsten Monaten meine Heimkehr in die Schweiz vorbereiten und mich mit grosser Wahrscheinlichkeit einer neuen beruflichen Herausforderung widmen.“ Und Kuster appelliert an alle Unterstützer: „Ich möchte Sie ermuntern, uns weiterhin finanziell und ideell zu unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen in Kuba haben es verdient!“


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