Vierte „Tauromaquia“- Edition von Habanos

Tabacalera und Habanos lancieren die vierte Edition zu Ehren der Torerokunst exklusiv auf dem spanischen Markt; eine kühne Geste in einer Zeit, in der der Stierkampf in Spanien große Kontroversen auslöst.

Stiere, ja; Stiere, nein. In Spanien eine heiße Debatte, fast so heiß, wie jene rund um den Tabakkonsum generell. Außer Frage steht allerdings, dass Premiumzigarren und der Stierkampf traditionell schon lange zusammengehören, denn der Genuss von Zigarren während des Spektakels gehört zu den althergebrachten Bräuchen der Stierkampfarena. Aus diesem Anlass bringt Tabacalera, offizieller Vertriebspartner von Habanos in Spanien, die vierte dem Stierkampf gewidmete Edition exklusiv auf den spanischen Markt.

Kühnheit steckt auch in der Verpackung, denn die sehenswerte Zigarrenkiste zeigt auf rabenschwarzem Hintergrund die farbenfrohe Figur eines Toreros, einer Ikone des Stierkampfs: Manuel Laureano Rodríguez Sánchez, in der gesamten spanischsprachigen Welt als Manolete bekannt, verkörperte wie kein anderer die Eleganz vor dem Stier und ging als Legende in die Geschichte seiner Kunst ein. In den 1940er-Jahren, dem Höhepunkt seines Ruhms, war Manolete eine bekannte Persönlichkeit, doch seine Karriere war nur von kurzer Dauer: 1947, in der Stierkampfarena von Linares, penetrierte der Stier namens „Islero“ mit einem seiner Hörner das Trigonum femorale von Manoletes rechtem Oberschenkel. Er war damals 30 Jahre alt. Abgesehen von seinem typischen langsamen und erhabenen Stil, mit dem er seinen Beruf revolutionierte, machte ihn auch sein Tod in der Arena zu einem Mythos des Stierkampfs des 20. Jahrhunderts.

Wie Tabacalera selbst bei der Markteinführung erklärte, „bestätigt die Edition ‚Tauromaquia y Manolete‘ die historische Beziehung zwischen Habanos und dem Stierkampf“. Zu diesem Anlass wurde die Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan (150 x 21,4 | 5,9 x 54) ausgesucht, die sich mit einem Spezialring am Fuß der Zigarre präsentiert. Die limitierte Edition besteht aus nur 1.000 nummerierten Holzkisten, deren Illustration auf schwarzem Untergrund den Torero während seiner berühmtesten Figur darstellt: La Manoletina.

„Tauromaquia y Manolete“ ist bereits in den spanischen Tabakläden zu einem Preis von EUR 25,00 pro Stück (EUR 250,00 pro Kiste á zehn Zigarren) erhältlich.

Vierte Stierkampf-Edition

Manoletes ist die vierte Stierkampf-Spezialedition von Tabacalera. Von Habanos-Liebhabern wurde sie dieses Jahr schon sehnlichst erwartet, sowohl von Anhängern als auch von Gegnern der sogenannten „Fiesta Nacional“ („Volksfest“). Denn unabhängig von der jeweiligen Einstellung in Hinblick auf den Stierkampf erfreut sich die Edition, die für den Verkauf in Kisten gedacht ist, vor allem unter Sammlern großer Beliebtheit.

Ihren Anfang nahm die Serie 2019 als Hommage seitens Tabacalera für eine der führenden Persönlichkeiten unter den modernen Toreros: Morante de la Puebla, ein Stierkämpfer und Zigarren-Aficionado. Es ist keine Seltenheit, ihn in der Stierkampfarena genüsslich eine Zigarre rauchen zu sehen. Diese erste Edition, „Habanos y Morante de la Puebla“, enthielt zehn Montecristo Double Edmundo.

Die Edition 2020 widmete Tabacalera einem Torero der 1920er-Jahre, einer weiteren Legende des Stierkampfs: Joselito el Gallo, der 1925 in der Arena von Talavera de la Reina (Toledo) von einem Stier aufgespießt wurde. Die Edition „Habanos y Joselito“ enthielt zehn Partagás Serie P No.2.

Nach dem Pandemiejahr gedachte Tabacalera 2021 dem wahrscheinlich größten Torero aller Zeiten: Juan Belmonte, bekannt als „El Pasmo de Triana“. Triana ist das Dorf in Sevilla, in dem er geboren wurde, und „Pasmo“ sagt man auf Spanisch zu einer Person, die absolut still verweilt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Belmonte, der in den 20er- und 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Inbegriff eines Toreros war, hielt vor dem Stier stets so still, dass gemeinhin angenommen wurde, er würde einmal in der Arena sterben, aber dem war nicht so. Er starb 1962 im Alter von 69 Jahren. Für diese dritte Edition, „Habanos y Juan Belmonte“, entschied sich Tabacalera für zehn Stück Romeo y Julieta Wide Churchill.

Javier Blanco Urgoiti ist ein spanischer Journalist, der für die Prozesse rund um den Tabak schwärmt, die vor der Fertigung in der Zigarrenfabrik stattfinden, insbesondere für die Geheimnisse des Tabakanbaus. Ein Bereich, in dem er unermüdlich versucht, sich weiterzubilden. Javier raucht und schreibt seit 1998, zunächst für die spanischen Magazine “La boutique del fumador” und “La cava de cigarros”, später als Pressechef bei La Aurora, der ältesten Tabakfabrik der Dominikanischen Republik und nun für Cigar Journal, als Korrespondent in Spanien.


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