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A.J. Fernández

EIN GRÖSSERER FISCH

Es schadet nie, ein noch größerer Fisch im turbulenten Ozean der Märkte zu werden. A.J. Fernández ist schon ein großer Fisch und darüber hinaus ein außergewöhnliches Phänomen in der Welt des Ta- baks. Er schaffte es in für diesen Sektor sehr kurzer Zeit, seine Zigarrenmarken ganz oben in den Verkaufshitlisten der Vereinigten Staaten zu positionieren. Dort, im größten Markt der Welt, verkauft Abdel Fernández bereits mehr als vier Millionen Zigarren. Jetzt will er auch in den euro-asiatischen Märkten wachsen.

„Ich muss eine große Unternehmensstruktur erhalten“, erklärt er, wenn man ihn nach seiner Beziehung zu NyB und den neuen Plänen seines Unternehmens fragt, laut denen er in den internationalen Märkten Stellung beziehen will. Hinsichtlich Raum- und Produktionsumfang ist A.J.s Zigarrenfabrik zweifellos eine der größten in Estelí, Nicaragua. „Ich habe 3000 Mitarbeiter, ein enormes Inventar an Rohstoffen zur Sicherung der Kontinuität, zwei Fabriken, Ländereien für den Anbau meines eigenen Tabaks … Eine Struktur dieses Umfangs verlangt nach einem größeren Verkaufsvolumen.“ Abdel weiß zu schätzen, was NyB bis jetzt für ihn in Bezug auf die Öffnung internationaler Märkte geleistet hat, aber nun will er sich weiterentwickeln und ein noch größerer Fisch werden.

„Mit Didier Houvenaghel machten wir einen ersten wichtigen Schritt, im Zuge dessen die Marken einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichten, doch jetzt muss das Verkaufsvolumen erhöht werden.“ Vor allem die Reform der Logistik ist enorm wichtig. Man will zwar weiterhin mit lokalen Vertriebspartnern zusammenarbeiten, zukünftig aber von einem eigenen zentralen Lager in Europa aus, das diesen Bereich abdecken und von dem aus die Markenentwicklung Richtung Asien starten soll. „Das Ziel ist, die Gewichtigkeit und das Volumen der Marken zu steigern. Das schließt auch speziell für die internationalen Märkte entwickelte Marken und exklusive Ausgaben unserer Tabake mit ein.“

Javier Blanco Urgoiti

Javier Blanco Urgoiti ist ein spanischer Journalist, der für die Prozesse rund um den Tabak schwärmt, die vor der Fertigung in der Zigarrenfabrik stattfinden, insbesondere für die Geheimnisse des Tabakanbaus. Ein Bereich, in dem er unermüdlich versucht, sich weiterzubilden. Javier raucht und schreibt seit 1998, zunächst für die spanischen Magazine “La boutique del fumador” und “La cava de cigarros”, später als Pressechef bei La Aurora, der ältesten Tabakfabrik der Dominikanischen Republik und nun für Cigar Journal, als Korrespondent in Spanien.


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