{"id":9747,"date":"2016-02-02T14:00:33","date_gmt":"2016-02-02T13:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/?p=9747"},"modified":"2016-02-04T11:27:10","modified_gmt":"2016-02-04T10:27:10","slug":"boutique-cigars-jesus-fuego-zwischen-land-und-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/boutique-cigars-jesus-fuego-zwischen-land-und-meer\/","title":{"rendered":"Boutique Cigars: Jesus Fuego zwischen Land und Meer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jesus Fuego ist hin- und hergerissen zwischen zwei Leidenschaften. Und obwohl er hart daran arbeitet, seiner zweiten Liebe nachzugehen und neue Produkte zu schaffen, findet er stets Zeit fu\u0308r seine erste Liebe: das Meer.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus Fuego wuchs auf der Plantage El Corojo in Kuba auf, wo er von seinem Vater und Gro\u00dfvater alles u\u0308ber Landwirtschaft und Tabakanbau lernte. Die Familie Fuego zog seit den sp\u00e4ten 1800er-Jahren Tabak in Pinar del Rio. Nachdem die Arbeiten auf der Plantage erledigt waren, machte sich Jesus \u2013 wie viele andere seines Alters \u2013 jedoch auf den Weg zum Strand und entdeckte durch Fischen, Schwimmen und Tauchen seine Liebe zum Ozean.<\/p>\n<p>Nach seiner Schulzeit zog Fuego in die Gro\u00dfstadt Havanna, um an der Universit\u00e4t zu studieren und Meeresbiologe zu werden. Zwei Jahre sp\u00e4ter folgte er dem Ruf seines Heimatlandes, kehrte nach Pinar del Rio zuru\u0308ck und studierte Agrartechnik an der dortigen Universit\u00e4t.<\/p>\n<div id=\"attachment_9774\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jesus-fuego-fishing-the-gulf-stream-big-fish.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9774\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9774\" class=\"size-medium wp-image-9774\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jesus-fuego-fishing-the-gulf-stream-big-fish-500x667.jpg\" alt=\"jesus fuego fishing the gulf stream big fish\" width=\"260\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jesus-fuego-fishing-the-gulf-stream-big-fish-500x667.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jesus-fuego-fishing-the-gulf-stream-big-fish.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-9774\" class=\"wp-caption-text\">Photo: J. Fuego Cigar Co.<\/p>\n<\/div>\n<p>Unmittelbar nach seinem Diplomabschluss erhielt er ein Angebot von einem Freund der Familie, der in Kuba ihr Nachbar gewesen war, inzwischen aber Honduras sein Zuhause nannte. Dieser Freund der Familie war <strong>Julio Eiroa<\/strong>, der Camacho-Zigarren \u2013 gemeinsam mit seinem Sohn Christian \u2013 zu einer fu\u0308hrenden Marke machte.<\/p>\n<p>Es dauerte zwei Jahre bis Fuego das notwendige Visum bekam, um in Honduras arbeiten zu k\u00f6nnen, doch schlie\u00dflich u\u0308bersiedelte er. Zwei Jahre sp\u00e4ter zog er nach Nicaragua, wo er sich dem Anbau von Connecticut-Deckbl\u00e4ttern widmete.<\/p>\n<p>Ab 2004 arbeitete Fuego fu\u0308r Rocky Patel. Er war bei <strong>United States Tobacco International Inc.<\/strong> <strong>(UST)<\/strong> besch\u00e4ftigt, als Rocky damit begann, Vintage-Zigarren in dieser Fabrik herzustellen und nach der Schlie\u00dfung von UST war der Wechsel zu Patel naheliegend. Zu dieser Zeit startete Fuego auch die Zusammenarbeit mit Nestor Andres Plasencia.<\/p>\n<p>Beide hatten eine Leidenschaft fu\u0308r B\u00f6den und neues Saatgut, das in Honduras wie auch in Nicaragua gezogen werden sollte.<\/p>\n<p>Von einer Ernte von honduranischem <strong>Corojo-Tabak<\/strong> war Jesus besonders begeistert und so bat er Plasencia, diese fu\u0308r etwas Spezielles beiseite zu legen. Jesus arbeitete weiterhin fu\u0308r Rocky \u2013 sowohl in der alten UST-Fabrik (nunmehr <strong>General Cigar<\/strong>) als auch in der Plasencia-Fabrik. Doch Rockys Leidenschaft fu\u0308r Zigarren entfachte ein Feuer in ihm, seine eigenen Marken zu kreieren und Ende 2006 machte sich Fuego selbst\u00e4ndig. Fu\u0308r seine ersten zwei Zigarren \u2013 <strong>J. Fuego Natural<\/strong> und <strong>Gran Reserva<\/strong> \u2013 verwendete er die honduranischen Corojo-Deckbl\u00e4tter, die Nestor Plasencia gezogen hatte, als Jesus fu\u0308r ihn arbeitete.<\/p>\n<p>Heute ist all dieser gereifte Tabak aufgebraucht und Fuego stellt die Produktion beider Zigarren ein statt den Blend zu \u00e4ndern. Er erzeugt nach wie vor seine <strong>Zigarrenlinie 777<\/strong> mit <strong>Corojo<\/strong> und <strong>Connecticut<\/strong> (als <strong>777 Zero<\/strong>), <strong>Origen<\/strong> und <strong>J. Fuego Delerium<\/strong> sowie die <strong>Sangre De Toro<\/strong>, die 2011 ihr Debu\u0308t feierte. Und w\u00e4hrend Fuego hart daran arbeitet, neue Produkte zu schaffen und seine bestehenden Linien zu verkaufen, findet er stets Zeit fu\u0308r seine erste Liebe: das Meer.<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Information:<\/h3>\n<p>J. Fuego Cigar Co.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jfuego.com\" target=\"_blank\">www.jfuego.com<\/a><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus Fuego ist hin- und hergerissen zwischen zwei Leidenschaften. Und obwohl er hart daran arbeitet, an Land seiner zweiten Liebe nachzugehen und neue Produkte zu schaffen, findet er stets Zeit fu\u0308r seine erste Liebe: das Meer.<\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":9773,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[13,39],"tags":[1892,746,1191,1901,824,1897,1891],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9747"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9747\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}