{"id":737,"date":"2014-11-12T19:21:48","date_gmt":"2014-11-12T17:21:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cigartrophy.com\/?p=737"},"modified":"2015-05-11T18:43:38","modified_gmt":"2015-05-11T16:43:38","slug":"deutschlands-humidor-experten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/deutschlands-humidor-experten\/","title":{"rendered":"Deutschlands Humidor-Experten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Heute w\u00fcrde man von einem Start-up-Unternehmen sprechen, das die beiden Sch\u00fcler Felix und Daniel Spohn 1999 gr\u00fcndetenIhr Vater war Zigarrenraucher, und die beiden wollten ihm einen Humidor schenken. Die verzweifelte Suche nach einem bezahlbaren, aber guten Humidor fu\u0308hrte zur Unternehmensidee. Heute fu\u0308hren die Spohns mit Adorini ein weltweit agierendes Unternehmen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Daniel Spohn, mittlerweile promoviert, lebt in Barcelona und betreut von dort aus die IT. Felix Spohn leitet in Ko\u0308ln die Gescha\u0308fte und betreibt noch \u2013 so ganz nebenbei \u2013 mit der \u201eZigarrenWelt\u201c ein Top-Fachgescha\u0308ft, das aufgrund seiner Innenarchitektur bei der Ero\u0308ffnung 2013 fu\u0308r Furore sorgte. Bei den Tischhumidoren setzen die Spohns auf Acrylpolymer als Befeuchtung und Haar-Hygrometer zur Kontrolle der Feuchtigkeit. Die Klimaschra\u0308nke arbeiten mit einer elektronischen Befeuchtung.<\/p>\n<p>Die Firma <strong>Brune<\/strong> ist seit 1928 in der Klimatechnik aktiv und entwickelt beispielsweise Luftbefeuchtungssysteme fu\u0308r hochsensible Sparten wie Museen. Nachdem Brune viele Jahre lang Humidore nur mit Befeuchtungstechnik ausgestattet hatte, folgte im Jahr 2000 der Schritt zu kompletten Lo\u0308sungen fu\u0308r die Zigarrenlagerung. Das su\u0308ddeutsche Unternehmen begann, mit den Linien \u201ePrestige\u201c und \u201eKlima\u201c selbst Klimaschra\u0308nke zu bauen. Die Objekte befeuchten die Zigarren und halten zusa\u0308tzlich eine konstante Temperatur, wobei das Prinzip der Kaltverdunstung zum Einsatz kommt, wodurch die Feuchtigkeit gasfo\u0308rmig abgegeben wird und sich nicht auf den Zigarren ablagern kann.<\/p>\n<p>Kurt Steinborn, fru\u0308herer Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer von S.T. Dupont, hat vor einigen Jahren den <strong>Cigar Spa<\/strong> auf den Markt gebracht. Der Cigar Spa hat die Ma\u00dfe 17 x 6 x 6,7 cm (La\u0308nge x Breite x Ho\u0308he) bei einer Fu\u0308llmenge von 230 ml Wasser. Die Batterie ha\u0308lt zwei Jahre und die Wasserfu\u0308llung vier bis sechs Monate. Durch die Membranen-Verdunstung braucht das Gera\u0308t kein Gebla\u0308se. Die Feuchtigkeit ist per Knopfdruck auf zwischen 55 und 75 Prozent einstellbar. Dabei sorgt die Koppelung zwischen Feuchtesensor und dem Mikroprozessor fu\u0308r die Einhaltung des gewu\u0308nschten und eingestellten Feuchtigkeitsgehalts im Humidor.<\/p>\n<p>Der Stuttgarter <strong>Marc Andre\u0301<\/strong> hat von seinen Fans den Ehrentitel \u201eHumidor-Papst\u201c erhalten und sich mit dem Hydrocase sein Denkmal gesetzt. Dieses Befeuchtungssystem eignet sich fu\u0308r Humidore bis zu einem Volumen von 25 Litern und wird in die Innenseite des Deckels geklebt (18 x 8 x 2,5 cm). Gesteuert per Mikroprozessor, misst ein Sensor die Luftfeuchtigkeit mit einer Toleranz von 2 Prozent (plus\/minus), ein Ventilator wa\u0308lzt die Luft um oder falls no\u0308tig sorgt er fu\u0308r die Verteilung zusa\u0308tzlicher Feuchtigkeit. Hierfu\u0308r o\u0308ffnet sich alle drei Stunden ein Schieber, damit der Sensor seine Arbeit verrichten kann.<\/p>\n<p>Fu\u0308r Klimaschra\u0308nke von einer Gro\u0308\u00dfe zwischen 30 und 1000 Liter Volumen bietet der Tu\u0308ftler Marc Andre\u0301 das System Huminator in drei Gro\u0308\u00dfen an. Die Gera\u0308te arbeiten mit einem vergleichbaren mikroprozessor-gesteuerten System. Aufgrund der Gro\u0308\u00dfe der Schra\u0308nke misst der Sensor aber alle zehn Minuten die Luftfeuchtigkeit und wa\u0308lzt die Luft fu\u0308r eine Minute um, gegebenenfalls auch ohne sie zu befeuchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde im Country Report Deutschland 2014 ver\u00f6ffentlicht. <a title=\"Country Report Deutschland 2014\" href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/country-report-deutschland-2014\/\">Mehr<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Premiumzigarren lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit, ideal sind 68 bis 72 Prozent. Vier deutsche Anbieter haben sich dazu ihre Gedanken gemacht.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":844,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,87,13,39],"tags":[210,213,212,169,211,129],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/737"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=737"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/737\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}