{"id":60571,"date":"2022-10-12T12:08:59","date_gmt":"2022-10-12T10:08:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/auf-den-spuren-des-roten-diktators\/"},"modified":"2022-10-12T12:20:57","modified_gmt":"2022-10-12T10:20:57","slug":"auf-den-spuren-des-roten-diktators","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/auf-den-spuren-des-roten-diktators\/","title":{"rendered":"Auf den Spuren des roten Diktators"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man wei\u00df, dass eine ber\u00fchmte Person Zigarren raucht, fragt man sich manchmal nach ihren Gewohnheiten, also wo sie es tut, was sie raucht und warum. Willkommen in Stalins ehemaliger Heimat Georgien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_60555\" style=\"width: 414px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-60555\" class=\"wp-image-60555\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-4-500x331.gif\" alt=\"\" width=\"404\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-4-500x331.gif 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-4-770x510.gif 770w\" sizes=\"(max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-60555\" class=\"wp-caption-text\">Dimitry Gakhov genie\u00dft eine Zigarre und einen<br \/>Drink an der Bar im Havana Club<\/p>\n<\/div>\n<p>Laut dem omnipotenten Google ist Georgien ber\u00fchmt f\u00fcr Wein, heilige Geb\u00e4ude und verlassene Badeh\u00e4user aus der Zeit, als sich so\u00adwjetische Pers\u00f6nlichkeiten in Schlamm und Radon\u00adwasser entspannen wollten. Darunter auch die m\u00e4ch\u00adtigste von allen: Josef Stalin. Er wurde in der kleinen Stadt Gori, eine Stunde westlich der Hauptstadt Tiflis, geboren und hatte im alten Kurort Tskaltubo seine pers\u00f6nliche \u201eBadewanne\u201c im Badehaus Nr. 6.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Besuch des ihm gewidmeten Museums ist na\u00adt\u00fcrlich ein Muss, doch vor allem hoffe ich herauszu\u00adfinden, ob unter seinem dichten, staatsm\u00e4nnischen Schnurrbart neben Pfeifen vielleicht auch Zigarren zwischen seinen Lippen Platz fanden. Bevor ich mich mit den Rauchgewohnheiten von einem der brutals\u00adten Diktatoren der modernen Geschichte befasse, treffe ich mich mit Dimitry Gakhov im Havana Club, einer sch\u00f6nen Lounge samt Bar und Laden mit einem begehbaren Humidor, hoher Decke und guter Bel\u00fcf\u00adtung, in Tiflis. Er ist einer der Manager, und wir plau\u00addern bei einem Kaffee und einer Arturo Fuente \u00fcber diese junge Zigarrennation.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDas Cuban Cigar House war der erste Zigarrenladen hier und wurde vor rund zehn Jahren er\u00f6ffnet\u201c, erz\u00e4hlt er. \u201eDort werden nur kubanische Zigarren ver\u00adkauft. Anfangs befand sich das Gesch\u00e4ft am Rande der Stadt. Als es einige Jah\u00adre sp\u00e4ter ins Zentrum zog, gab es auch schon das Davidoff Cigar House.\u201c Letzte\u00adres ist kleiner und weniger belebt als der Havana Club, liegt aber in einer sch\u00f6ne\u00adren Gegend \u2013 in einer begr\u00fcnten Seiten\u00adstra\u00dfe statt hinter Hochh\u00e4usern in einer Einkaufsstra\u00dfe an einer Durchgangsrou\u00adte mit ziemlich viel Verkehr. Sobald man den Havana Club betritt, vergisst man das allerdings. Besonders der private Raum ist wirklich sch\u00f6n und entspan\u00adnend. \u201eRauchen wird immer beliebter\u201c, f\u00e4hrt Gakhov fort. \u201eJeden Tag sehe ich neue Gesichter im Club. Ich glaube, die Leute haben von der Zigarrenkultur im Ausland erfahren. Sie fragen mich oft, was sie versuchen sollen, wenn sie auf Reisen sind.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_60559\" style=\"width: 439px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-60559\" class=\"wp-image-60559\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-6-1-500x331.gif\" alt=\"\" width=\"429\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-6-1-500x331.gif 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-6-1-770x510.gif 770w\" sizes=\"(max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-60559\" class=\"wp-caption-text\">Cuban Cigar House<\/p>\n<\/div>\n<p>Georgien ist immer noch kubanisches Territorium, und auch Gakhov und sein Partner Ilia Zhgenti verkaufen haupt\u00ads\u00e4chlich kubanische Zigarren. Zugleich sind sie aber fest entschlossen, nichtku\u00adbanische Smokes bekannter zu machen und bieten ihren Kunden derzeit Arturo Fuente, Villiger, Padr\u00f3n, La Estancia und Toscano an. Im Davidoff Cigar House be\u00adkommt man auch Marken, die ebenfalls zu jenen des Mutterkonzerns z\u00e4hlen, wie Camacho und Avo Uvezian. Es gibt also Fortschritte, aber nur langsame.<\/p>\n<p>Das In\u00adteresse an nichtkubanischen Zigarren ist heute gr\u00f6\u00dfer, auch wenn die Leute nor\u00admalerweise mit kubanischen Smokes be\u00adginnen. \u201eNach einer Weile probieren sie vielleicht etwas anderes aus, aber meis\u00adtens kehren sie zu kubanischen Zigarren zur\u00fcck\u201c, erkl\u00e4rt Gakhov.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img class=\"alignleft wp-image-60562\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bildschirmfoto-2022-10-12-um-12.03.12.gif\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"939\" \/><\/p>\n<p>Herauszufinden, welche Zigarren Sta\u00adlin rauchte, ist einfacher, als ich dachte. Sobald ich das Stalin\u00adMuseum in Gori betrete, sto\u00dfe ich auf einen Schaukasten, der Pfeifen, Zigaretten, Aschenbecher und drei seiner Zigarren enth\u00e4lt. Dabei handelt es sich \u2013 wenig \u00fcberraschend f\u00fcr die damalige Zeit \u2013 um kubanische Zi\u00adgarren. Mehr als das, was sichtbar ist, zu erfahren, erweist sich jedoch als schwie\u00adriger. Daher bin ich leider nicht kl\u00fcger als zuvor, wenn es darum geht, wie oft und wo Stalin Zigarren rauchte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir beenden unsere Tour in Tskaltubo, einem ehemaligen sowjetischen Kurort, der heute etwa 20 verlassene Spa\u00adHotels beherbergt und seinen einstigen Glanz verloren hat. Die Natur und Fl\u00fcchtlinge aus der teilweise anerkannten Repub\u00adlik Abchasien haben nun diese gro\u00dfen \u00dcberreste einer kommunistischen Ver\u00adgangenheit f\u00fcr sich beansprucht, und es ist beeindruckend, die verfallenen Ball\u00ads\u00e4le und Innenh\u00f6fe zu besichtigen. Ein Geb\u00e4ude ist immer noch in Betrieb: das Badehaus Nr. 6, das Stalin oft besuchte und wo er sogar seine eigene \u201eBadewanne\u201c hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Tiflis verbringe ich meinen letzten Tag mit Gakhov, Zhgenti und ei\u00adner Flasche ihres eigenen georgischen Weins, der passenderweise Havana Club hei\u00dft. Da Georgien als die Geburtsst\u00e4t\u00adte des Weins gilt, ist dies ein weiterer Aspekt, der einen Besuch lohnenswert macht. Und sie haben hier ihre eigene traditionelle Art, Wein zu produzieren. \u201eWir verg\u00e4ren die Trauben, nicht nur den Saft, unterirdisch in Tongef\u00e4\u00dfen, damit die Temperatur \u00fcber das ganze Jahr kon\u00adstant ist. Es handelt sich meist um voll\u00admundige Weine.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir den Wein genie\u00dfen, erz\u00e4hlen sie mir von der Zigar\u00adrenszene zu Sowjetzeiten. \u201eVor der Er\u00f6ff\u00adnung des Cuban House und Davidoff gab es keine Zigarrenkultur. Doch vor 30, 40 Jahren konnte man in jedem Supermarkt kubanische Zigarren kaufen\u201c, sagt Zhgen\u00adti. \u201eEs gab allerdings keine Humidore und auch nicht viele Leute, die rauchten, des\u00adhalb trockneten die Zigarren aus. Aber sie waren erh\u00e4ltlich.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Sachen Sowjetzeiten erfahre ich auch ein wenig mehr \u00fcber Stalins Rauchge\u00adwohnheiten. \u201eIch wei\u00df nicht viel, was Zigarren betrifft\u201c, sagt Gakhov. \u201eEr be\u00advorzugte Pfeifenrauchen und nahm den Tabak von Herzegovina Flor\u00adZigaretten und stopfte ihn in seine Pfeife. Ich bin ziemlich sicher, dass Zigarren nur ge\u00adraucht wurden, wenn ein gewisser Herr Churchill oder andere wichtige M\u00e4nner zu Besuch kamen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In einigen Superm\u00e4rkten, Restaurants und Caf\u00e9s sind Zigarren auch heute noch erh\u00e4ltlich, aber seit 2018 ist es nicht mehr erlaubt, drinnen zu rauchen. \u201eMan kann jetzt nur noch in Zigarrenclubs und Ka\u00adsinos rauchen, und sie d\u00fcrfen kein Essen mehr servieren\u201c, informiert Gakhov. \u201eDie Lizenz gilt aber nur f\u00fcr Zigarren, nicht f\u00fcr Zigaretten oder Zigarillos\u201c, f\u00fcgt Zhgenti hinzu. \u201eAbgesehen von den Kasinos ist unser Gesch\u00e4ft eigentlich das einzige in Georgien, das diese Lizenz hat. Offiziell darf man jetzt nicht einmal mehr im Da\u00advidoff Cigar House rauchen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nicht nur die neue Lizenz macht es f\u00fcr Leute wie Zhgenti und Gakhov schwie\u00adriger, ihr Gesch\u00e4ft zu betreiben. Noch schlimmer ist ein neues Gesetz, das die georgische Regierung im Fr\u00fchjahr 2019 verabschiedete. Dieses besagt, dass Aufkleber nicht ausreichen, sondern Gesundheitswarnungen direkt auf die Kisten gedruckt werden m\u00fcssen, was f\u00fcr einen kleinen Markt wie Georgien ei\u00adnen logistischen Alptraum darstellt.<\/p>\n<p>\u201eDa dies in keinem anderen Land \u00fcblich ist, machen es die Hersteller nicht\u201c, erkl\u00e4rt Gakhov. \u201eStellen Sie sich vor, Habanos zu bitten, ein Bild auf ihre Cohiba\u00adKiste zu drucken. Sie werden es nicht tun. Also m\u00fcssen wir es hier vorerst selbst ma\u00adchen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_60566\" style=\"width: 456px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-60566\" class=\"wp-image-60566\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-7-1-500x331.gif\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-7-1-500x331.gif 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/076-083_cj_2-20_EU_travel_georgien-7-1-770x510.gif 770w\" sizes=\"(max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-60566\" class=\"wp-caption-text\">Laut Ilia Zhgenti darf man im Davidoff Cigar House offiziell nicht mehr rauchen, doch die Leute scheinen es trotzdem zu tun<\/p>\n<\/div>\n<p>Das bedeutet, dass sie ihre eigenen Kis\u00adten mit Gesundheitswarnungen herstel\u00adlen. Als das Gesetz durchgesetzt wurde, durften sie anfangs noch zum Zoll gehen, die Zigarrenkisten in ihre eigenen Boxen verpacken, diese versiegeln und mitneh\u00admen. Doch sp\u00e4ter mussten sie ihre Kisten in die Erzeugerl\u00e4nder senden. \u201eDie Unternehmen haben dann die Originalkis\u00adten in unsere gesteckt und sie zur\u00fcckge\u00adschickt.\u201c<\/p>\n<p>Als ob das noch nicht genug w\u00e4re, d\u00fcrfen sie auch keine Zigarren zur Schaustellen oder ohne Verpackung verkaufen. \u201eDie Zi\u00adgarren m\u00fcssen sich in geschlossenen Kis\u00adten befinden, damit man das Warnetikett deutlich sehen kann\u201c, sagt Zhgenti. \u201eOf\u00adfiziell hei\u00dft das, dass wir keine einzelnen Zigarren verkaufen d\u00fcrfen, wenn sie nicht in Tubos sind, denn jedes Produkt muss verpackt sein und ein Etikett aufweisen.\u201c Wer also eine Zigarre im Havana Club oder in einer anderen Lounge in Geor\u00adgien rauchen m\u00f6chte, m\u00fcsste eine gan\u00adze Kiste kaufen. \u201eDas ist verr\u00fcckt\u201c, meint Zhgenti. \u201eWir haben 500 verschiedene Zi\u00adgarren zur Auswahl. Wer kauft eine ganze Kiste in einer Lounge?\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Tiflis ist es schwieriger, Zigarren zu kaufen und zu rauchen. Gak\u00adhov und Zhgenti beliefern alle Kasinos und einige Restaurants in Batumi, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Georgiens. Dar\u00fcber hinaus gibt es einige Humidore in Res\u00adtaurants in der Weinregion Kachetien. Wenn Sie also einen anderen Ort in Ge\u00adorgien besuchen, dann decken Sie sich am besten mit Zigarren ein, bevor Sie die Hauptstadt verlassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Fotos: Simon Lundh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man wei\u00df, dass eine ber\u00fchmte Person Zigarren raucht, fragt man sich manchmal nach ihren Gewohnheiten, also wo sie es tut, was sie raucht und warum. 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