{"id":42701,"date":"2021-08-03T13:49:08","date_gmt":"2021-08-03T11:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=42701"},"modified":"2021-08-03T13:49:08","modified_gmt":"2021-08-03T11:49:08","slug":"ein-tag-im-leben-von-orlin-portillo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/ein-tag-im-leben-von-orlin-portillo\/","title":{"rendered":"Ein Tag im Leben von Orlin Portillo"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_42704\" style=\"width: 435px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-42704\" class=\"wp-image-42704\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay2_1-17.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"319\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-42704\" class=\"wp-caption-text\">Orlin \u00fcberwacht die Fertigung der weit- hin bekannten Zigarrenmarke Flor de Copan<\/p>\n<\/div>\n<p>\u201eDer er Job hat mein Leben ver\u00e4ndert.\u201c Das sagen vielleicht viele Menschen \u00fcber ihre Arbeit, aber im Fall von Orlin Portillo bedeutete der Job wirklich grundlegende Ver\u00e4nderungen. \u201eIch wuchs als Sohn einer alleinerziehenden Mutter auf und wir hatten damals gro\u00dfe finanzielle Probleme\u201c, erz\u00e4hlt er mir. \u201eNach der Volksschule habe ich die Schule abgebrochen.\u201c Im Alter von 22 Jahren hatte er enorme Schwierigkeiten, einen Job zu finden, doch als sich die Gelegenheit ergab, eine Ausbildung als Buncher und Roller bei Flor de Copan zu machen, ergriff er diese \u2013 und kehrte auch in die Schule zur\u00fcck. \u201eEs war nicht einfach, aber es ist mir gelungen, zu arbeiten und gleichzeitig meinen Schulabschluss nachzuholen. Ich habe bis f\u00fcnf Uhr nachmittags gearbeitet und danach bin ich in die Schule gegangen.\u201c Dies stellte die erste gro\u00dfe Ver\u00e4nderung in seinem Leben dar. 13 Jahre sp\u00e4ter ist er als Leiter der Qualit\u00e4tssicherung in der Flor de Copan-Fabrik in Santa Rosa de Cop\u00e1n im n\u00f6rdlichen Honduras t\u00e4tig \u2013 jener Fabrik, die einer Tabakmarke ihren Namen gab, die Kunden heute in 15 verschiedenen L\u00e4ndern genie\u00dfen k\u00f6nnen. \u201eIch fand es schwierig, mir all diese neuen F\u00e4higkeiten anzueignen. In den ersten zwei Jahren sah ich keine Chancen auf eine Karriere\u201c, gibt Orlin zu. \u201eDoch die Unternehmensleitung hat an mich geglaubt und mich ermutigt, zu bleiben. Da ich auch in die Schule ging, konnte ich nicht einfach das Handtuch werfen, und ich bin unendlich dankbar, dass sie mich unterst\u00fctzt haben. Ich bin ein einfacher Mensch und stamme aus extrem armen Verh\u00e4ltnissen, die ich \u00fcberwunden habe. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass ich einmal ein Haus besitzen, geschweige denn in Santa Rosa leben w\u00fcrde. Aber als ich begonnen habe, mehr zu verdienen, ist es mir gelungen, mich hier niederzulassen, und dank der Unterst\u00fctzung des Unternehmens konnte ich mein Ziel verfolgen und maestro de cigarro werden.\u201c Parallel zu seinem Job schloss er auch eine Ausbildung zum Buchhalter ab und traf seine gro\u00dfe Liebe. \u201eAls ich mit der Ausbildung begonnen habe, war ich noch ledig. Nach meiner Heirat musste ich Priorit\u00e4ten setzen und meine Familie unterst\u00fctzen. Aber am Ende hab ich meinen Diplom dann doch bekommen.\u201c Im Zuge seiner Ausbildung als Zigarren-Maestro wurde er in allen Bereichen der Produktion geschult, und inzwischen besteht seine Aufgabe darin, sicherzustellen, dass alles reibungslos abl\u00e4uft. \u201eMein Job hat mir T\u00fcren ge\u00f6ffnet und meine pers\u00f6nliche Entwicklung gef\u00f6rdert. Ich beaufsichtige die Arbeit aller f\u00fcnf Teams und muss in der Lage sein, Probleme zu erkennen und zu l\u00f6sen. Ich konzentriere mich jetzt mehr darauf, eine gute F\u00fchrungskraft zu sein. Um den Respekt der Angestellten zu gewinnen, ist es wichtig, dass auch ich sie respektiere.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_42706\" style=\"width: 462px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-42706\" class=\"wp-image-42706\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay3_1-17-500x331.jpg\" alt=\"\" width=\"452\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay3_1-17-500x331.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay3_1-17-770x510.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay3_1-17.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-42706\" class=\"wp-caption-text\">Orlin mit seiner Frau und den beiden T\u00f6chtern vor seinem Haus<\/p>\n<\/div>\n<p>W\u00e4hrend er mich durch das Geb\u00e4ude f\u00fchrt, stoppt er hin und wieder, um die Qualit\u00e4t von Zigarren zu pr\u00fcfen. \u201eDiese Flor de Copan Tit\u00e1n hier ist noch nicht ganz fertig. Das Ende ist ein wenig zu locker\u201c, erkl\u00e4rt er und zeigt mir eine Zigarre, die er aus einer der Pressformen herausgenommen hat. Er schnappt sich ein Tabakblatt vom Arbeitsplatz des Bunchers, rei\u00dft ein St\u00fcck davon ab, faltet es und stopft es in die bereits gerollte Zigarre. Daraufhin begutachtet und bef\u00fchlt er die Zigarre, schneidet die Enden gleichm\u00e4\u00dfig ab und legt sie zur\u00fcck in die Form. \u201eEs ist definitiv ein Vorteil, alle Schritte der Zigarrenherstellung zu kennen\u201c, sagt er. \u201eIch bin der einzige Aufseher, der die M\u00f6glichkeit hatte, den gesamten Arbeitsprozess kennengelernt zu haben \u2013 vom Anbau \u00fcber die Bearbeitung und Fermentation des Tabaks bis hin zum Bunchen und Rollen. Leute ohne diese Erfahrung sind manchmal eher pessimistisch und akzeptieren die Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe, nicht.\u201c Orlin kennt sich in der Tat so gut aus, dass er bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter als bester Buncher. \u201eDas war vielleicht eine der wichtigsten Anerkennungen f\u00fcr mich, denn ich fand nicht, dass ich der beste war. Ich bekam sie f\u00fcr mein Verhalten, meine F\u00e4higkeit, Auftr\u00e4ge auszuf\u00fchren, p\u00fcnktlich zu sein und ein Qualit\u00e4tsprodukt zu machen. Die Tatsache, dass man mich als den besten betrachtete, hat mein Selbstwertgef\u00fchl sehr gest\u00e4rkt.\u201c Als ich mit Orlin durch die Fabrik spaziere f\u00e4llt mir pl\u00f6tzlich auf, dass hier niemand raucht. \u201eEs ist nicht erlaubt, aber dort dr\u00fcben haben wir einen eigenen Raucherbereich\u201c, erkl\u00e4rt er und deutet auf ein B\u00fcro. Bei einer Buncher-Werkbank stoppt er, nimmt ein Buncher-Ger\u00e4t in die Hand, holt sein Werkzeug aus der hinteren Hosentasche und beginnt, es zu reparieren. Auch das geh\u00f6rt zu seinem Job. Der 35-J\u00e4hrige hat schnell Karriere gemacht und wenn man ihn in Aktion erlebt, dann wird klar, dass er ein fest entschlossener und motivierter Mensch ist, der sich viele Ziele gesetzt hat. \u201eIch m\u00f6chte im Unternehmen weiterkommen. Das ist etwas, das man nie aufgeben sollte. Letztendlich will ich auch einer der besten Tester werden, damit ich einmal meinen eigenen Blend schaffen kann. Ich habe bereits ein bisschen herumexperimentiert und kann zwar zwischen stark, mild, s\u00fc\u00df und so weiter unterscheiden, aber ich bin noch weit davon entfernt, meinen eigenen Blend zu kreieren.\u201c Der Arbeitstag geht zu Ende, die Angestellten packen ihre Sachen und Orlin holt sein Motorrad, um heimzufahren. Sein Haus ist vom Eingang der Fabrik aus sogar zu sehen. Vor den Toren der Anlage hat ein Paar einen provisorischen Stand aufgebaut und verkauft Tortillas und Avocados an Arbeiter, die sich auf den Heimweg machen. Das Gesch\u00e4ft der beiden scheint gut zu laufen. Orlins Haus befindet sich in einer Sackgasse in einer nicht fertiggestellten Wohngegend mit kleinen, pastellfarbenen H\u00e4usern, die durch eine Stiftung \u2013 gegr\u00fcndet von Imperial Tobacco, dem Inhaber von Flor de Copan \u2013 in Zusammenarbeit mit Lions International errichtet wurde. Als dieses, im Grunde nur f\u00fcr Fabrikangestellte konzipierte Viertel vor drei Jahren geschaffen worden war, z\u00e4hlten Orlin und seine Familie zu den ersten Bewohnern. \u201eWir bekamen das Grundst\u00fcck von der Stiftung. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits sechs Jahre im Unternehmen gearbeitet, und da mein Gehalt ausreichend und meine Leistungen gut waren, erf\u00fcllten wir die Anforderungen. Danach gab es eine Verlosung der Grundst\u00fccke und wir hatten das Gl\u00fcck, das gr\u00f6\u00dfte zu bekommen. Wir sind die einzigen, die auch einen Garagenplatz haben, den wir bald \u00fcberdachen wollen. Dann fehlt nur noch das Auto\u201c, meint er laut lachend. Orlin und seine Frau haben zwei T\u00f6chter, drei und f\u00fcnf Jahre alt, und wenn der Kredit in 20 Jahren zur\u00fcckgezahlt ist, wird das Haus ihnen geh\u00f6ren. \u201eAll das verdanke ich Flor de Copan. Sie haben mich angestellt, obwohl ich keine Schulbildung hatte, mir geholfen, meine Ausbildung wiederaufzunehmen und mich zum Zigarrenmeister gemacht. Daf\u00fcr bin ich ihnen sehr dankbar.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_42708\" style=\"width: 511px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-42708\" class=\"wp-image-42708 size-full\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OneDay4_1-17.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-42708\" class=\"wp-caption-text\">Gott hat immer schon eine wichtige Rolle in Orlin Portillos Leben gespielt; er geht drei Mal w\u00f6chentlich in die Kirche<\/p>\n<\/div>\n<p>Wir betreten das Haus durch das Wohnzimmer, wo eine Sofalandschaft fast den gesamten Raum einnimmt. Drau\u00dfen, hinter einem Stapel unfertiger Holzb\u00e4nke, die die zuk\u00fcnftige Garage blockieren \u2013 die Arbeiten eines Tischlers, der im Haus gegen\u00fcber wohnt \u2013, geht die Sonne unter. Die Stra\u00dfen erwachen zum Leben, als einige Nachbarn von der Arbeit nach Hause kommen und ihre Kinder drau\u00dfen zu spielen beginnen. Orlin f\u00fchrt hier ein ruhiges Leben mit seiner Familie, doch das war nicht immer so. Was uns zur zweiten gro\u00dfen Ver\u00e4nderung in seinem Leben bringt. \u201eIch habe ziemlich viel getrunken und Zigaretten geraucht\u201c, gesteht er. \u201eNicht oft, vielleicht ein Mal die Woche oder so, aber vor zwei Jahren hab ich damit aufgeh\u00f6rt. Ich dachte mir: Wenn ich so weitermache, dann bin ich entweder bald tot oder ich lande im Gef\u00e4ngnis. Ich trinke zwar hin und wieder noch ein oder zwei Bier, wenn ich mit Freunden weggehe, aber nicht mehr.\u201c Statt dem Alkohol hat er sich Gott zugewandt. Als Orlin mir das erz\u00e4hlt, f\u00e4llt mein Blick auf das einzige Bild, das an der langen Wand h\u00e4ngt \u2013 eine Darstellung des Letzten Abendmahls. \u201eIch bin immer schon gl\u00e4ubig gewesen, aber jetzt geh ich auch drei Mal die Woche in die Kirche.\u201c Heute ist einer dieser Abende, und so machen wir uns \u00fcber enge, steinige, schwer begehbare Stra\u00dfen auf den Weg hinauf zu einem H\u00fcgel, der nicht nur einen herrlichen Blick \u00fcber die gesamte Stadt bietet, sondern auf dem sich auch eine katholische Kirche befindet. Als wir diese betreten, sehe ich nur wenige andere Besucher, darunter zwei \u00e4ltere M\u00e4nner, die ganz vorne sitzen und von denen einer leise singt. Orlin kniet sich neben ihnen nieder und betet. Ich lausche seinem leisen Murmeln, w\u00e4hrend er jenem Gott Respekt zollt, der ihm half, seine alten Gewohnheiten loszuwerden. Und um ehrlich zu sein, empfand ich es, obwohl ich \u00fcberhaupt kein religi\u00f6ser Mensch bin, als einen wahrlich bewegenden Moment. Denn im Fall von Orlin ist es ganz offensichtlich, dass ihm sein Glaube geholfen hat, oder vielleicht sogar ausschlaggebend war, sich von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien. Die beiden M\u00e4nner knien vor dem Altar und ihr Gesang wird lauter; die anderen Besucher stimmen ein. Als sie fertig sind, signalisieren sie Orlin, dass er nun an der Reihe ist, vorzulesen, und er geht zum Altar und kniet davor nieder. Danach nimmt er eine Kerze und folgt den beiden M\u00e4nnern, die \u00fcber Jesus singen und sich dabei in Richtung eines kleinen Hinterzimmers mit einem weiteren Altar bewegen. Einer davon tr\u00e4gt ein religi\u00f6ses Symbol und mir ist nicht ganz klar, was sie in diesem Raum tun, aber als sie wieder herauskommen, gehen sie alle r\u00fcckw\u00e4rts. \u201eEin emotional starker Augenblick\u201c, sage ich zu Orlin, als wir nach dem Gottesdienst hinausgehen, und er erwidert, \u201eJa, das war es\u201c, und klopft mir auf die Schulter, als wolle er mir zu verstehen geben, dass ich soeben etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches erlebt habe. \u201eIch wei\u00df nicht, ob Sie religi\u00f6s sind\u201c, f\u00fcgt er hinzu. \u201eAber f\u00fcr mich ist das hier sehr wichtig.\u201cEin Blick in seine Augen verr\u00e4t mir, wie sehr ihn all das ber\u00fchrt. Und es handelte sich ja nur um einen spontanen Besuch, denn die Messe findet erst sp\u00e4ter statt. \u201eAm Donnerstag ist der Tag der heiligen Kommunion, und wenn ich daran teilnehme, f\u00fchle ich viel Respekt, weil ich wei\u00df, dass ich dann mit ihm rede. Das ist anders, als bei den \u00fcblichen Messen. Ich bin auf den Knien, blo\u00dfgestellt vor dem Altar, und obwohl ich heute nicht geplant hatte, herzukommen, habe ich mich ihm komplett hingegeben, als ich betete. Ich f\u00fchlte mich gl\u00fccklich und dem\u00fctig zugleich, denn vor ihm sind wir nichts. Wir stammen alle von ihm und er entscheidet, wann es an der Zeit ist, dass wir gehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von einem Leben in Armut gelang Orlin Portillo ein beeindruckender Aufstieg auf der Karriereleiter.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":42702,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[6242,25,4222,87,21,13,39,2809],"tags":[3103,6835,6834],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42701"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42701"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42701\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}