{"id":42642,"date":"2021-08-02T12:02:31","date_gmt":"2021-08-02T10:02:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=42642"},"modified":"2021-08-02T12:02:31","modified_gmt":"2021-08-02T10:02:31","slug":"zweite-auflage-von-the-cigar-from-soil-to-soul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/zweite-auflage-von-the-cigar-from-soil-to-soul\/","title":{"rendered":"Zweite Auflage von The Cigar, from Soil to Soul"},"content":{"rendered":"<p><img class=\"size-medium wp-image-42649 alignleft\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/110-113_cj_2-21_EU_didier_buch-2-500x534.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/110-113_cj_2-21_EU_didier_buch-2-500x534.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/110-113_cj_2-21_EU_didier_buch-2-770x823.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/110-113_cj_2-21_EU_didier_buch-2.jpg 889w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/>Didier Houvenaghel sieht die COVID-19-bedingten Flugbeschr\u00e4nkungen als Atempause. Dadurch hat er Zeit gefunden, sich von seinem sonst sehr vollen Terminkalender, der das Management seiner Zigarrenmarken, stressige internationale Reisen und die Anforderungen einer jungen Familie umfasst, zu l\u00f6sen. In dieser Zwangspause hat er der zweiten Ausgabe von The Cigar, From Soil to Soul den letzten Schliff gegeben. Die erste Edition, deren Konzept bis ins Jahr 1999 zur\u00fcckreicht, erschien 2005 auf Franz\u00f6sisch, eine englische Version folgte 2008. Seither hat er eine enzyklop\u00e4dische F\u00fclle an Inhalten zusammengetragen und in der flugfreien Zeit jene \u00dcberlegungen verfeinert, an denen er seit 2017 stetig arbeitet. Houvenaghels wissenschaftlicher Zugang zur ersten und auch zur zweiten Ausgabe ist auf seine fr\u00fche Karriere zur\u00fcckzuf\u00fchren. Via Zoom-Session von seinem Haus in Singapur aus erz\u00e4hlt er, dass er nach seinem Agraringenieur-Studium in Belgien in den sp\u00e4ten 1990er-Jahren bald nach Lateinamerika reiste. Schlie\u00dflich absolvierte er ein postgraduales Studium mit Schwerpunkt auf Schwarztabak und Zuckerrohr an der Universit\u00e4t Hermanos Sa\u00edz Montes de Oca in Pinar del R\u00edo, Kuba. In der ersten Auflage wird auf die Beitr\u00e4ge von zwei seiner Professoren in Kuba f\u00fcr die landwirtschaftlichen Kapitel des Buches hingewiesen. In den Jahren 2000 und 2001 erkundete Houvenaghel Nicaragua und entdeckte den nicaraguanischen Tabak, was letztlich zum Launch seiner Zigarrenmarken Nicarao, La Ley, Furia und La Preferida f\u00fchrte, die nun in Kooperation mit A.J. Fern\u00e1ndez produziert werden.<\/p>\n<p>Didier Houvenaghel meint, dass er in der franz\u00f6sischsprachigen Zigarren-Community bekannt sei, da die erste Auflage als Hardcover auf Franz\u00f6sisch erschien, doch die englischsprachige Zigarrenszene ist weniger mit seiner Arbeit vertraut. \u201eDie englische \u00dcbersetzung erschien als Taschenbuch, und ich war nicht besonders stolz darauf\u201c, sagt er. Diese Exemplare wurden daher nicht beworben, sondern an H\u00e4ndler und Passionados auf Messen wie der InterTabac und bei anderen Zigarren-Events verteilt. In der zweiten Auflage von The Cigar, From Soil to Soul gibt es neben den sieben Kapiteln der ersten Edition drei weitere Kapitel, womit das neue Buch statt 168 Seiten etwa 400 Seiten hat. \u201eZu den neuen Teilen z\u00e4hlt ein Kapitel, das sich mit der wissenschaftlichen Herangehensweise an Zigarren befasst und sich auf die Brennkapazit\u00e4t, den chemischen und biologischen Inhalt von Zigarrentabak und das Zugverhalten konzentriert\u201c, erkl\u00e4rt Houvenaghel. \u201eEin Kapitel ist ausschlie\u00dflich der Wertsch\u00e4tzung von Zigarren aus der Sicht eines Passionados gewidmet und beschreibt, wie einfach es ist, Geschmack und Aroma zu genie\u00dfen.\u201c Die anderen Kapitel befassen sich mit Lagerung und Reifung, kritischen sensorischen Bewertungen und Defekten von Zigarren. Die neue Ausgabe, die zun\u00e4chst nur auf Englisch erscheinen wird, wurde durch einen Mangel an wissenschaftlich orientierten Diskussionen \u00fcber Zigarren motiviert. \u201eIch hatte die Nase voll von ,Experten\u2018, die nicht wissen, wovon sie reden, oder die stark von Marken, Terroir und Geschichte voreingenommen sind\u201c, sagt Houvenaghel. \u201eMein Wunsch zu schreiben und zu teilen, entstand aus dem Fehlen von B\u00fcchern, die einen Einblick in die Methodik der Geschmackserkennung und des echten Verst\u00e4ndnisses geben. Die zweite Auflage wird Lesern die Chance geben, ihre eigene Wahrheit zu entdecken. Meine B\u00fccher m\u00f6gen nicht fehlerfrei sein, aber sie sind v\u00f6llig neutral und bieten einen wissenschaftlichen, skeptischen Ansatz zum Verst\u00e4ndnis von Zigarren. Beide Ausgaben sind zur F\u00f6rderung der Diskussion gedacht.\u201c<\/p>\n<p><img class=\" wp-image-42645 alignright\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Screen-Shot-2021-08-02-at-11.51.38.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"325\" \/><\/p>\n<p>\u201eBeim Schreiben habe ich mich an drei Punkte gehalten: dass das Buch neutral ist, also, dass keine Marken erw\u00e4hnt werden; dass es hochwissenschaftlich, aber klar geschrieben ist, und dass es unabh\u00e4ngige Kapitel enth\u00e4lt, die wie jedes andere Sachbuch gelesen werden k\u00f6nnen\u201c, erz\u00e4hlt er mir. \u201eDer Leser kann die Kapitel \u00fcberspringen und individuell lesen, die Themen also in seinem eigenen Tempo erkunden, wodurch das Buch eine unterhaltsame und leichte Lekt\u00fcreist.\u201c Didiers Schwester Ga\u00eblle illustrierte die erste Ausgabe; f\u00fcr die neue Edition steuerten vier K\u00fcnstler aus der Ukraine, Malaysia und Indonesien wissenschaftliche, botanische und portr\u00e4tartige Zeichnungen bei. \u201eJede einzelne davon erforderte eine ganze Seite an Briefing-Notizen zur Anleitung der Illustratoren. Ich habe echt untersch\u00e4tzt, wie lange es dauert, angepasste technische und sch\u00f6ne Zeichnungen anzufertigen\u201c, so Houvenaghel. Das Vorwort der ersten Ausgabe wurde von Arsenio Ramos Mendez, einem Tabakspezialisten im kubanischen Landwirtschaftsministerium, verfasst; das der zweiten Edition vom befreundeten Autor Min Ron Nee. Houvenaghel erkl\u00e4rt, dass er die wissenschaftliche Intensit\u00e4t in seinem Schreiben etwas reduziert hat, aber sein Ziel beibehielt, die Forschung an Premiumzigarren voranzutreiben. \u201eIch teile Wissen und leiste so einen Beitrag zur Zigarrenwelt. Es gibt keinen prim\u00e4ren finanziellen Anreiz, ein Buch wie dieses zu schreiben; die Ver\u00f6ffentlichung eines solchen Werkes bereitet mir Freude, wenn jemand dadurch sein Wissen \u00fcber Zigarren bereichert.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Didier Houvenaghel sieht die COVID-19-bedingten Flugbeschr\u00e4nkungen als Atempause. 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