{"id":42480,"date":"2021-07-26T14:28:40","date_gmt":"2021-07-26T12:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=42480"},"modified":"2021-07-26T14:28:40","modified_gmt":"2021-07-26T12:28:40","slug":"wie-toasted-man-eine-zigarre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wie-toasted-man-eine-zigarre\/","title":{"rendered":"Wie Toasted man eine Zigarre?"},"content":{"rendered":"<p>1. Beim Toasten h\u00e4lt man den Zigarrenfu\u00df nahe \u00fcber der Flamme, damit der Tabak an der \u00d6ffnung, besonders am \u00e4u\u00dferen Rand, erw\u00e4rmt wird und anf\u00e4ngt, leicht schwarz zu werden.<\/p>\n<p>2. Wenn der Fu\u00df regelm\u00e4\u00dfig \u201eangekohlt\u201c ist, entz\u00fcndet man den restlichen Tabak so, dass eine gleichm\u00e4\u00dfige orangefarbene Glut entsteht. Da der Filler nicht so viel Hitze ben\u00f6tigt wie Binder und Wrapper, muss die Zigarre nicht in Kontakt mit der Flamme kommen. Selbst wenn das Ende der Flamme \u2013 die hei\u00dfeste Stelle \u2013 einige Zentimeter vom Fu\u00df entfernt ist, erzeugt sie genug Hitze, um den Brand zu entfachen. F\u00fcr einen gleichm\u00e4\u00dfigen Abbrand empfiehlt es sich, die Zigarre im Zuge des Toastens zu drehen.<\/p>\n<p>3. Sobald die Zigarre getoasted und gleichm\u00e4\u00dfig entflammt ist, kann der beste Teil des Erlebnisses beginnen: Nun k\u00f6nnen Sie Ihre Zigarre in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen!<img class=\"wp-image-42483 alignright\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Toasting1_18-3.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"365\" \/><\/p>\n<p>Das Anz\u00fcnden einer Zigarre stellt f\u00fcr manche ein Ritual dar. Die Zeremonie davor, wenn man sie von Kopf bis Fu\u00df mustert und entscheidet, welcher Cut sich am besten f\u00fcr ihre Form und Gr\u00f6\u00dfe eignet, ist ebenso entscheidend f\u00fcr die Performance einer Zigarre wie das Rauchen selbst. Durch richtiges Toasten wird das Risiko von Fehlbr\u00e4nden wie \u201eCanoeing\u201c (Schiefbrand) oder \u201eTunneling\u201c (Kraterbrand) drastisch reduziert und man kann sich somit rein auf die Kombination von Geschmack und Rauch konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt wird der Tabak angew\u00e4rmt und \u201eaufgeweckt\u201c, also f\u00fcr den Konsum vorbereitet.<\/p>\n<p>WIESO SOLL MAN EINE ZIGARRE TOASTEN?<br \/>Beim Toasten werden alle Tabakbl\u00e4tter erw\u00e4rmt, vorwiegend aber Um- und Deckblatt. Der Filler besteht ja nicht nur aus Ligero-Tabak, der etwas schlechter abbrennt, sondern auch aus Volado-Bl\u00e4ttern, die vom untersten Teil der Pflanze stammen, weniger geschmacksintensiv sind und nur wegen ihres guten Abbrandverhaltens verwendet werden. Sie brennen schneller als Binder und Wrapper, die durch das Anr\u00f6sten somit einen kleinen Vorsprung bekommen. Wenn alle Tabake gleichzeitig brennen, verst\u00e4rkt sich der Geschmack und es herrscht Harmonie, das hei\u00dft, keine Seite oder Schicht brennt schneller oder hei\u00dfer als die andere. Zigarrenexperte Michael Herklots, der quer durch die USA reist und Blendings sowie Tasting-Workshops veranstaltet, meint: \u201eErstens glaube ich, dass Toasten einem erlaubt innezuhalten und sich dem Ritual zu widmen. Zweitens kann man die Zigarre dadurch mit wenig bis m\u00e4\u00dfiger Hitze anz\u00fcnden und hat zugleich mehr Kontrolle \u00fcber die Flamme w\u00e4hrend sie in Kontakt mit dem Fu\u00df kommt. Wenn man es richtig macht, ist kein Paffen erforderlich und so zieht man die Hitze der Flamme nicht in die Zigarre. Schlie\u00dflich kann man durch richtiges Toasten eine Zigarre f\u00fcr einen Gast, Kunden oder Freund entz\u00fcnden und das ist echt ein Top-Service.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fchst\u00fcck ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wie man seinen Morgen startet, bestimmt die Ereignisse des restlichen Tages. Ebenso wie ihr Morgen, beginnt auch der beste Premiumzigarren-Genuss mit einem kleinen Toast. <\/p>\n","protected":false},"author":113,"featured_media":42481,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[6242,25,5379,6169,87,21,39,2805,15],"tags":[6814],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42480"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/113"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42480"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42480\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}