{"id":42332,"date":"2021-07-23T10:01:17","date_gmt":"2021-07-23T08:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=42332"},"modified":"2021-07-23T10:01:17","modified_gmt":"2021-07-23T08:01:17","slug":"mit-matthias-clock-durch-new-york","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/mit-matthias-clock-durch-new-york\/","title":{"rendered":"Mit Matthias Clock durch New York"},"content":{"rendered":"<p><img class=\" wp-image-42337 alignleft\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork1_18-3-1-500x326.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork1_18-3-1-500x326.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork1_18-3-1.jpg 757w\" sizes=\"(max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/>In den vergangenen Jahren haben einige namhafte Cigar Lounges und Bars in New York zugemacht. Dennoch begeistern sich immer mehr Leute f\u00fcr Zigarren, zumindest laut Matthias Clock. \u201eDie Tatsache, dass wir in den letzten acht Jahren Events f\u00fcr 5000 Leute und mehr organisiert haben, beweist, dass es eine starke Gemeinschaft gibt\u201c, meint er. Clock, seit 2010 in der Branche t\u00e4tig und auch Mitglied des Cigar Journal Tastingpanels, hat sich bereiterkl\u00e4rt, mir die Cigar Spots der Stadt zu zeigen. Unsere Tour beginnt im sch\u00f6nen Nat Sherman Townhouse, das sich neben der Grand Central Station in der 42nd Street befindet. \u201eDer Hauptgrund, warum ich diesen Ort gew\u00e4hlt habe, ist das Sortiment. Hier gibt es gro\u00dfe wie kleine Marken und die gr\u00f6\u00dfte Auswahl an Opus X.\u201c Letzteres sei, so Verk\u00e4ufer Adam Panarella, einem Benefizevent mit Fuente im Mai 2017 zu verdanken: \u201eSie brachten so ziemlich alles, was Seltenheitswert hat.\u201c Als weiteren Grund f\u00fcr seine Wahl nennt Clock die Preisgestaltung: \u201eMichael Herklots (Vizepr\u00e4sident bei Nat Sherman) kennt sich im Zigarrengesch\u00e4ft aus. W\u00e4hrend andere Gesch\u00e4fte ihre Preise erh\u00f6hen, versteht man es bei Nat Sherman, auf die W\u00fcnsche der Kunden einzugehen.\u201c Die R\u00e4ume mit hohen Decken sind stilvoll und rustikal gestaltet; zwischen den Ladentischen befinden sich ein paar Fauteuils und Tische. \u201eMan kann hier rauchen, aber es ist keine Lounge\u201c, informiert Panarella. \u201eWir sind ein Luxusanbieter und Tabakh\u00e4ndler. Im Untergeschoss gibt es jedoch den Johnson Club Room \u2013 Johnson war \u00fcbrigens Nat Shermans Spitzname f\u00fcr seine Frau.\u201c \u201eF\u00fcr mich ist es eine Mischung aus Lounge und Shop\u201c, so Clock. \u201eWenn mich jemand fragt, wo man sich hinsetzen und eine Zigarre zu einem guten Preis rauchen kann, dann empfehle ich diesen Ort.\u201c<\/p>\n<p>Wir spazieren durch das gesch\u00e4ftige Midtown, w\u00e4hrend die Sonne hinter den Wolkenkratzern untergeht. Die Gehsteige sind voll mit Menschen, die sich auf den Heimweg<img class=\" wp-image-42339 alignright\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork2_18-3.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"294\" \/> machen, als wir die Madison Avenue entlang zu einem der drei Davidoff-Gesch\u00e4fte in der Stadt gehen. Neben einer umfassenden Davidoff-Auswahl gibt es hier jede Menge exklusiver Zigarren sowie ein Bel\u00fcftungssystem in der Lounge, das seinesgleichen sucht. \u201eWir bekommen viele Top-Zigarren \u2013 nicht nur Davidoff, sondern auch andere Marken\u201c, erkl\u00e4rt Verkaufsexperte Alejandro Ceballos. \u201eUnsere Lounge hat eine tolle Bel\u00fcftung. W\u00e4hrend sich Leute, die andere Lokale besuchen, vielleicht dar\u00fcber beschweren, dass ihre Kleidung hinterher stinkt, kann es bei uns absolut voll sein und man merkt den Geruch nicht einmal.\u201c Clock kann das nur best\u00e4tigen und f\u00fcgt hinzu: \u201eIn der Lounge ist es au\u00dferdem sehr leise, im Gegensatz zu Nat Sherman, wo die Leute manchmal quer durch den Raum schreien. Das passiert hier nicht, und wenn man in einer lauten Stadt wohnt, dann ist es sch\u00f6n, einen ruhigen Ort wie diesen zu haben. Abgesehen davon trifft man hier Pers\u00f6nlichkeiten, wie etwa Al Sharpton.\u201cEinen weiteren Kontrast bildet das Design. Nat Sherman ist im Stil der alten New Yorker Schule gehalten, w\u00e4hrend bei Davidoff eine modernere, europ\u00e4ische Atmosph\u00e4re herrscht. Als es dunkel wird, besuchen wir die Nachtlokale. Als erstes steht der Carnegie Club auf dem Programm, der einen Eindruck des New Yorks der 1920er-Jahre vermittelt. Bei den rot-schwarz gestreiften Tapeten, ged\u00e4mpftem Licht, B\u00fccherregalen, Lederm\u00f6beln und Bildern von Stars, die Zigarren rauchen, kann man sich nur allzu leicht die Mafiosi von anno dazumal hier vorstellen \u2013 Zigarre in der einen Hand, Whisky in der anderen. \u201eDie Dekoration ist ph\u00e4nomenal, die Whisky-Auswahl unglaublich und eine solche Atmosph\u00e4re findet man sonst nur in Privatklubs. Das Lokal hat bis nach Mitternacht ge\u00f6ffnet und zieht Leute an, die nach der Arbeit herkommen. Ich organisiere hier, ebenso wie andere Unternehmen, viele Events.\u201c Vor ein paar Jahren feierte Davidoff im Carnegie Club den 90. Geburtstag von Avo Uvezian. Am Tisch neben uns genie\u00dft Rob Robinson, Besitzer von Figaro Cigars, eine Zigarre. \u201eDieser Ort erinnert mich an einen Cigar Club der alten Schule, wo man sich entspannen und interessante Gespr\u00e4che mit Unbekannten f\u00fchren kann\u201c, sagt er. Der Club sei f\u00fcr Leute mit moderatem Konsum, so Clock. \u201eEs gibt Live-Musik und eine Hinterzimmer-Gesch\u00e4ftskultur pr\u00e4gt die Atmosph\u00e4re. Man h\u00f6rt oft Vergleiche mit der TV-Serie ,Mad Men\u2018.\u201c<\/p>\n<p><img class=\"size-medium wp-image-42341 alignleft\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork3_18-3-500x550.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork3_18-3-500x550.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/NewYork3_18-3.jpg 684w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/>Es ist eines der wenigen Lokale in New York, wo man nach den strengeren Rauchgesetzen noch eine Zigarre und einen Drink genie\u00dfen kann. Clock erz\u00e4hlt mir, dass man heute keine Cigar Bars mehr er\u00f6ffnen darf \u2013 nur Lounges, die aber keinen Alkohol ausschenken d\u00fcrfen. \u201eIn Zukunft werden Privatklubs vielleicht die einzigen Orte sein, die uns bleiben. Bei Nat Sherman d\u00fcrfen sie nicht mal Wasser servieren!\u201c In den Parks herrscht Rauchverbot \u2013 mit Ausnahme des Paley Parks neben Davidoff in der Madison Avenue, der Bill Paley, dem Inhaber von La Palina Cigars, geh\u00f6rt. Wegen schwerf\u00e4lliger Vorschriften und einer Verlagerung der Kundenbasis mussten viele legend\u00e4re Lokale in den letzten Jahren schlie\u00dfen, darunter OK Cigars, Florio\u2019s, Velvet Cigar Lounge und Merchants NY Cigar Bar.<br \/>Zuletzt kehren wir im Cigar Inn in der 2nd Avenue ein, der j\u00fcngst von Casa de Montecristo \/ Altadis USA gekauft wurde. \u201eHier handelt es sich um ein BYO-Lokal [\u201eBring your own\u201c \u2013 d. h., man darf selbst alkoholische Getr\u00e4nke mitbringen], und gleich nebenan gibt es einen tollen Spirituosenladen mit der zweit- oder drittbesten Scotch-Auswahl der Stadt. Es ist ein geselliger Ort mit gemischtem Publikum. Freunde von mir, die fanden, dass sie f\u00fcr den Carnegie Club nicht fein genug angezogen waren, m\u00fcssen sich hier dar\u00fcber keine Gedanken machen. Es herrscht eine relaxte Stimmung und es gibt nach Nat Sherman die wohl zweitbeste Zigarrenauswahl.\u201c Das Lokal vermittelt einen weiteren, moderneren Eindruck von New York. \u201eEs ist vom Gesch\u00e4ftszentrum entfernt und waschechte New Yorker kommen hier her, darunter Rudy Giuliani.\u201c Als Clock alte Freunde trifft, verabschiede ich mich. Lokale m\u00f6gen schlie\u00dfen, aber nachdem ich die Cigar Spots in New York gesehen habe, bin ich zuversichtlich, dass die Stadt, die niemals schl\u00e4ft, selbst in Sachen Zigarren ihre Augen nicht so schnell zumachen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl man in immer weniger Lokalen in New York rauchen darf, w\u00e4chst die Zigarrenszene. Matthias Clock, Zigarren-Event-Veranstalter und Gr\u00fcnder von Fine Tobacco NYC, f\u00fchrt uns zu seinen Lieblingspl\u00e4tzen im big apple.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":42333,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[6242,25,6169,87,21,14,39,2809],"tags":[3696,4190,3881],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42332"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42332\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}