{"id":41989,"date":"2021-07-14T10:35:22","date_gmt":"2021-07-14T08:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=41989"},"modified":"2021-07-14T10:35:22","modified_gmt":"2021-07-14T08:35:22","slug":"fred-vandermarliere-ich-liebe-es-menschen-zusammenzubringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/fred-vandermarliere-ich-liebe-es-menschen-zusammenzubringen\/","title":{"rendered":"Fred Vandermarliere: \u201eIch liebe es, Menschen zusammenzubringen&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_41992\" style=\"width: 313px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41992\" class=\"wp-image-41992 \" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory2_19-3-500x334.jpg\" alt=\"\" width=\"303\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory2_19-3-500x334.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory2_19-3-770x514.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory2_19-3.jpg 931w\" sizes=\"(max-width: 303px) 100vw, 303px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41992\" class=\"wp-caption-text\">Der Umgang mit Tabak wird von erfahrenen Oliva-Mitarbeitern weiterhin wie gehabt praktiziert \u2013 Arbeitsmittel und -pl\u00e4tze wurden jedoch rundum erneuert<\/p>\n<\/div>\n<p>Marc, ein Taxifahrer, holt mich ab. \u201eAh, du besuchst Fredje! Er ist ein super Typ und dazu ein klasse Arbeitgeber. Du wirst Spa\u00df haben.\u201c Ich bin gespannt. Angekommen in Handzame, sto\u00dfe ich zu einer Gruppe, welche aufmerksam einer Pr\u00e4sentation lauscht. Kein gro\u00dfgewachsener Mann steht da vorne, aber alle sind eingenommen von seiner Person. Der Vortragende ist Fred Vandermarliere, ein Energieb\u00fcndel, charmant, mitrei\u00dfend, eine Stimmungskanone. Sein Auditorium: allesamt Fachleute, Mitglieder der Bruderschaft Jean Nicot. Bis Fred Zeit f\u00fcr ein Interview findet, lerne ich mit der Gruppe den Produktionsstandort Handzame kennen \u2013 hier kommen die Bobinen aus Sri Lanka an, wo J. Cort\u00e8s mehr als 2000 Menschen besch\u00e4ftigt, au\u00dferdem werden hier die Zigarillos und Shortfiller der Marken Neos und Amigos hergestellt. Jean Nicot setzt sich in Frankreich und Belgien \u00e4hnlich wie Cigar Rights of Europe f\u00fcr Genussraucher ein. Wir geraten schnell ins fachsimpeln, die Liebe zum Tabak verbindet uns. \u201eIch liebe es, Leute zu vernetzen\u201c, er\u00f6ffnet Fred sp\u00e4ter unser Interview, \u201edeshalb war es mir wichtig, dass du heute kommst und nicht nur mich, sondern andere Tabakfreunde aus Belgien kennenlernst.\u201c Auch wenn Fred eine fr\u00f6hlich-lockere Art ausstrahlt, ist er gleichzeitig Stratege und Vollblutgesch\u00e4ftsmann. \u201eWork hard and play hard\u201c ist das Motto, das er sich selbst und seinen Mitarbeitern abverlangt. Vom Firmennamen J. Cort\u00e8s abgeleitet, nennt er alle, die f\u00fcr ihn arbeiten (sich eingeschlossen), die \u201eCort\u00e8siens\u201c. \u201eDas bedeutet mehr als eine Person zu sein, die bei Cort\u00e8s arbeitet. Leute, die mit uns durchstarten wollen, m\u00fcssen zwar ihre Spezialkenntnisse haben, aber vor allem sollten sie bestimmte Werte hochhalten. Unsere Unternehmenskultur ist es, flexibel und bescheiden zu sein, zu wissen was man kann und was nicht, den anderen zu vertrauen, einander zu helfen, wenn es ein Problem gibt.\u201c Seine Energie stellt Fred nicht nur seinem Unternehmen zur Verf\u00fcgung, er k\u00e4mpft permanent auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene f\u00fcr die gesamte Tabakindustrie.<\/p>\n<div id=\"attachment_41994\" style=\"width: 292px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41994\" class=\"wp-image-41994 \" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory1_19-3-500x334.jpg\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory1_19-3-500x334.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory1_19-3-770x514.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory1_19-3.jpg 931w\" sizes=\"(max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41994\" class=\"wp-caption-text\">Trotz Eigent\u00fcmerwechsel ist bei Oliva alles gleich geblieben \u2013 so empfinden es die Mitarbeiter; und das ist beruhigend f\u00fcr Fred Vandermarliere<\/p>\n<\/div>\n<p>DER CORT\u00c8SIENS-BOSS<br \/>Fred ist der j\u00fcngste Spross von Guido Vandermarliere, dessen Vater vor bald 100 Jahren das Familienunternehmen gr\u00fcndete. Als Sohn Fred 2005 ins Unternehmen ein- steigt, ist er gerade 23 Jahre und will nach abgeschlossenem Studium der angewandten \u00d6konomie eigentlich ausw\u00e4rts Erfahrung sammeln. Aber: Vater Guido bittet ihn, f\u00fcr das Tochterunternehmen Gryson zu arbeiten. \u201eEr startete dort ein Experiment und wollte, falls das schief gegangen w\u00e4re, eine verantwortliche Person haben, die er leicht wieder rauswerfen konnte\u201c, lacht Fred.\u201eUnd das war ich.\u201c Als sich Guido Vandermarliere 2011 aus dem Unternehmen zur\u00fcckzieht und eine Beraterrolle einnimmt, hinterl\u00e4sst er gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen. Mit dem Kauf der Marken Neos und J. Cort\u00e8s wurde das Unternehmen in den 1970er-Jahren ein Global Player. Heute nennt sich der ganze Betrieb nach der Erfolgsmarke J. Cort\u00e8s. Fred \u00fcbernimmt ein mehr als solides, weltweit agierendes Unternehmen. Er h\u00e4tte es erstmal entspannt angehen k\u00f6nnen, mit 29 Jahren bleibt viel Zeit zum Gestalten. Aber das Vandermarliere-Gen, eine Mischung aus Energie, Strategie und Risikobereitschaft, treibt ihn zu gro\u00dfen Schritten. Nach nur vier Jahren beschlie\u00dft er, den beiden Schwestern die Firmenanteile abzukaufen. \u201eGut, dass ich noch so jung war, weil man da die Gefahren nicht so sehr sieht. Zuallererst habe ich diesen Schritt gewagt, weil ich an unsere Branche glaube und mit Leidenschaft dabei bin und nat\u00fcrlich, weil meine Schwestern an mich glaubten. Au\u00dferdem wollte ich Diskussionen innerhalb der Familie vermeiden. Tabak ist kein einfaches Business und stille Teilhaber verstehen sicher nicht jeden Schritt, den der aktive Part setzen muss.\u201c<\/p>\n<p>EINE VISION WIRD WAHR<br \/>2016, nur zwei Jahre sp\u00e4ter, setzt der Jungunternehmer einen zweiten, entscheidend gro\u00dfen Schritt: Er kauft die weltbekannte Marke Oliva Cigars, ein Familienunternehmen, dessen Produkte weltweit zu den Top-Zigarren geh\u00f6ren. Ganz \u00e4hnlich wie Fred zum Schluss gekommen war, dass Familie und Gesch\u00e4ft m\u00f6glicherweise schwierig unter einen Hut zu bekommen w\u00e4ren, waren die Bedenken der vier Oliva-Geschwister: zu viele Eigent\u00fcmer innerhalb einer Familie \u2013 zu viele unterschiedliche Interessen. Aber statt einen zum Boss zu k\u00fcren, entschied die Familie, dass alle verkaufen sollten. Keine leichter Schritt f\u00fcr ein Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt 130 Jahre im Tabakbusiness erfolgreich agiert hatte. \u201eEin Familienunternehmen zu verkaufen ist wie zuzusehen, wie eines deiner Kinder heiratet; es ist eine bitters\u00fc\u00dfe Erfahrung. Deine gr\u00f6\u00dfte Hoffnung ist, dass es an jemanden geht, der den gleichen Respekt und die gleiche Leidenschaft f\u00fcr die Arbeit deiner Familie hat\u201c, beschreibt Jos\u00e9 Oliva, ehemaliger CEO von Oliva, seine Gef\u00fchle, die ihn vor dem Deal umtrieben. Ein ganz \u00e4hnliches Bild findet Fred Vandermarliere, fragt man ihn, wie er heute, drei Jahre nach dem Kauf, empfindet: \u201eJa, es wird immer mehr zu meiner Marke. Ich wei\u00df, ich sollte sagen \u201aja \u2013 von Anfang an zu 200 Prozent\u2018. Aber: es ist nicht mein Baby, sondern ein fast erwachsenes Kind, das ich adoptiert habe. Das muss ich akzeptieren und respektieren, und diesem Kind m\u00f6chte ich die bestm\u00f6gliche Zukunft geben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_41996\" style=\"width: 134px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41996\" class=\"wp-image-41996\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory4_19-3.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"213\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41996\" class=\"wp-caption-text\">Zigarren der Traditionsmarke Oliva sind mittlerweile in \u00fcber 60 L\u00e4ndern verf\u00fcgbar<\/p>\n<\/div>\n<p>ANTRIEB F\u00dcR DEN TRAUM<br \/>Zwei Gr\u00fcnde gaben Freds Vision, eine Longfiller-Manufaktur zu besitzen, Futter: Leidenschaft und Strategie. Als er f\u00fcr seinen Vater zu arbeiten begann, lernte er vier Jahre lang in Sri Lanka die Komplexit\u00e4t von Rohtabak kennen. \u201eDass Deckbl\u00e4tter in 400 Farbnuancen klassifiziert werden k\u00f6nnen, hat mich fasziniert. Damals habe ich Feuer gefangen.\u201c Er gesteht, dass ihm in seinem Segment innerhalb der Branche zun\u00e4chst der Antrieb fehlte. \u201eIn Asien geht es immer um Zahlen, in Europa reden wir meist \u00fcber B\u00fcrokratie und Gesetze.\u201c Vandermarliere bereist mit einem Tabakeink\u00e4ufer drei Wochen lang Mittelamerika und besucht nahezu 30 Zigarrenmanufakturen. \u201eIch kam mit aufgeladenen Batterien nach Hause, hatte Leute getroffen, die eine Leidenschaft hatten f\u00fcr das Produkt wie ich. Es war, wie Br\u00fcder zu finden. Gleichzeitig empfand ich tiefen Respekt vor ihrem Wissen und K\u00f6nnen und erkannte, wie gro\u00df mein Interesse f\u00fcr Tabakanbau und handgerollte Zigarren ist.\u201c Neben seiner Passion f\u00fcr Zigarren glaubt der Belgier au\u00dferdem, dass sich der Shortfillermarkt in den n\u00e4chsten 30 Jahren komplett ver\u00e4ndern, der Premiumzigarrenmarkt jedoch stabil bleiben wird. \u201eLeute, die nach Genuss suchen, die Premiumzigarren und ihre Geschmacksvielfalt lieben, die wird es immer geben. Durch nichts l\u00e4sst sich diese Art zu genie\u00dfen ersetzen.\u201c Daher ist der Kauf von Oliva auch strategisch eine gute Entscheidung, glaubt Vandermarliere.<\/p>\n<p>OLIVA CIGARS. DIE NEUE \u00c4RA<br \/>\u201eManchmal muss sich alles \u00e4ndern, damit es bleiben kann wie es ist.\u201c Dieses Zitat aus Der Gattopardo trifft passgenau auf den Eigent\u00fcmerwechsel bei Oliva Cigars zu. Darin bestand der Wandel \u2013 und der Rest sollte vorerst bleiben, wie er war. \u201eMeine gro\u00dfe Angst war, dass die Schl\u00fcsselfiguren bei Oliva gehen w\u00fcrden. Was w\u00fcrde dann passieren? Ich war angewiesen auf ihre Erfahrungen, wollte sichergehen, dass die hohe Qualit\u00e4t weiterhin garantiert sein w\u00fcrde\u201c, erz\u00e4hlt Fred von seinen gr\u00f6\u00dften Bedenken. Jos\u00e9 Oliva wollte seinerseits immer, dass es dem Unternehmen, den Mitarbeitern und dem neuen Eigent\u00fcmer \u201egut ginge\u201c.\u201eJos\u00e9 und ich haben gewusst, dass die \u00dcbernahme sanft und nat\u00fcrlich vonstatten gehen musste\u201c, erz\u00e4hlt Fred. \u201eEr war der entscheidende Faktor, dass alle Mitarbeiter bleiben w\u00fcrden.\u201cJos\u00e9 Oliva wusste genau, wie der k\u00fcnftige Besitzer der Marke sein sollte, und Fred war sein Wunschkandidat. \u201eFred Vandermarliere verk\u00f6rpert alles, was wir uns nur erhoffen konnten. Er hat eine unendlich gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr Tabak und respektiert die Tradition. Die Arbeit mit Fred war, wie ein neues Mitglied in der Familie zu haben. Fred ist nicht nur ein zukunftsorientierter Vision\u00e4r, sondern auch ein gro\u00dfartiger Kurator der Geschichte. Er hat Erfolg, weil er auf Details achtet und sich um die Menschen k\u00fcmmert.\u201c Noch immer steht Jos\u00e9, der inzwischen in die Politik gewechselt ist, als Berater hinter Fred. Die Olivas sind nach wie vor Eigent\u00fcmer der Tabakfelder in Nicaragua und k\u00fcmmern sich um den Anbau. Deal ist, dass die Oliva-Manufaktur die Vorkaufsrechte und -pflichten bez\u00fcglich dieses Tabakvolumens hat. \u201eDas gr\u00f6\u00dfte Kompliment ist, von den Mitarbeitern zu h\u00f6ren: \u201aFred, es hat sich nichts ver\u00e4ndert\u2018\u201c, gesteht der Unternehmer. So ganz stimmt das nat\u00fcrlich nicht. Vandermarliere bringt seine globalen Businesserfahrungen nat\u00fcrlich stark in Nicaragua ein. Eine neue Kistenfabrik wurde gebaut, die Arbeitsger\u00e4te und -pl\u00e4tze der Roller runderneuert, die Arbeitsabl\u00e4ufe wurden optimiert und die Sicherheitsbestimmungen in der Fabrik entsprechen EU-Standards. \u201eDie Seele ist gleich geblieben, aber der K\u00f6rper hat sich ver\u00e4ndert\u201c, beschreibt Fred den Wandel. Der \u201eK\u00f6rper\u201c von Oliva wuchs nicht nur durch eine zweite Fabrik in Estel\u00ed, Tabolisa II, und die Kistenfabrik, sondern der neue Eigent\u00fcmer ist darauf bedacht, den Tabakvorrat kontinuierlich zu vergr\u00f6\u00dfern \u2013 momentan seine gr\u00f6\u00dfte Investition. \u201eIch m\u00f6chte Qualit\u00e4t garantieren, daf\u00fcr brauche ich Zeit, Geduld, nat\u00fcrlich Geld und eben ein gro\u00dfes Lager\u201c, sagt Vandermarliere. Au\u00dferdem expandiert die Marke, mit den drei Linien Oliva, Nub und Cain stetig in Europa und Asien. \u201eDabei spielt weiterhin Brian Shapiro eine wichtige Rolle. Auch er, ehemaliger internationaler Verkaufschef des Unternehmens, ist uns erhalten geblieben. Er ist inzwischen Brand Ambassador und hat unserem Sales Team viel beigebracht.\u201c In Zwevegem, dem Logistik-Zentrum von J. Cort\u00e8s, hat Vandermarliere ein gro\u00dfes und perfekt klimatisiertes Warenlager f\u00fcr Premiumzigarren installiert. Hier wird je nach Landesvorgabe die Kiste beklebt und weiterverschickt. Inzwischen ist Oliva Cigars in mehr als 60 M\u00e4rkten pr\u00e4sent und verzeichnet seit 2016 j\u00e4hrlich zweistellige Wachstumsraten.<\/p>\n<div id=\"attachment_41998\" style=\"width: 274px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41998\" class=\"wp-image-41998 \" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory5_19-3-500x334.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory5_19-3-500x334.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory5_19-3-770x514.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstory5_19-3.jpg 813w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41998\" class=\"wp-caption-text\">Jos\u00e9 Oliva ist als Ratgeber im Hintergrund f\u00fcr Fred Vandermarliere immer bereit<\/p>\n<\/div>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg zum Flughafen lerne ich bei einem kurzen Stopover noch Freds Eltern kennen, Guido und Th\u00e9r\u00e8se. Fred liebt es, wie erw\u00e4hnt, Leute zusammenzubringen. Schnell f\u00fchle ich mich so wohl, dass ich eigentlich nicht zur\u00fcckfliegen mag und lieber Guidos Erz\u00e4hlungen aus der Tabakbranche gelauscht h\u00e4tte. Der Tag mit Fred war eine aufregende Reise durch sein Leben zwischen Belgien, Sri Lanka und Nicaragua. Woher er sein wirklich auff\u00e4llig gro\u00dfes Energiepensum hernimmt, will ich am Ende doch noch wissen. \u201eMeine Frau steht voll hinter mir und bremst mich ein, wenn ich zu oft ,ja\u2018 sage zu unwichtigen Dingen. Meine Energie habe ich aber von meinen Eltern geerbt. Sie haben mir gute Gene weitergegeben, aber auch die Gabe, mich am Leben zu erfreuen. Dinge positiv sehen als Grundeinstellung, das gibt einfach Kraft.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.olivacigar.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.olivacigar.com<\/a><\/p>\n<p>Copyright Fotos: Jef Boes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Himmel \u00fcber Belgien ist blau, und \u00e4hnlich dieser sonnig-warmen Hochwetterlage gestaltet sich der Tag zwischen Br\u00fcssel, Handzame und Zwevegem. Ich besuche Frederik Vandermarliere, CEO von J. Cort\u00e8s und seit drei Jahren Eigent\u00fcmer der Traditionsmarke Oliva Cigars. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":41990,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[6242,25,6167,87,21,13,39,2809],"tags":[3712,2492,4630],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41989"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41989"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41989\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}