{"id":4172,"date":"2013-12-15T15:05:47","date_gmt":"2013-12-15T14:05:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cigartrophy.com\/?p=4172"},"modified":"2018-10-31T13:42:37","modified_gmt":"2018-10-31T12:42:37","slug":"1500-euro-fuer-eine-zigarre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/1500-euro-fuer-eine-zigarre\/","title":{"rendered":"1500 Euro f\u00fcr eine Zigarre ausgeben?"},"content":{"rendered":"<p>Der Veranstaltungsort: die Zigarren-Terrasse des Boisdale-Restaurants im Londoner Stadtviertel Belgravia. Das Ereignis: die dritte Auktion von Vintage-Zigarren, organisiert von C. Gars Ltd. Das Datum: November 2010.<\/p>\n<p>Fu\u0308r das Privileg, w\u00e4hrend des Bietens eine Zigarre genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, hatte die versammelte Schar weltweiter Zigarrenh\u00e4ndler und Zigarrensammler Temperaturen zu ertragen, die nie mehr als 2\u00b0 Celsius erreichten. M\u00e4ntel, Schals und Hu\u0308te waren die angemessene Bekleidung der gut vorbereiteten G\u00e4ste, w\u00e4hrend sich jene mit weniger Weitblick auf die w\u00e4rmenden Eigenschaften eines von u\u0308ber hundert Blended und Single Malt Whiskys verlassen mussten, fu\u0308r die das Boisdale beru\u0308hmt ist.<\/p>\n<p>Es wurde rege geboten, wenn auch nur, um das Ende des Prozesses und die Ru\u0308ckkehr in die warmen Innenr\u00e4umlichkeiten zu beschleunigen. Dann wurde Los Nr. 110 aufgerufen. Eine Kiste seltener, <strong>Pr\u00e4-Embargo Romeo y Julieta Dunhill Seleccion 779<\/strong> \u2013 eine gro\u00dfe Zigarre mit einer L\u00e4nge von 192 mm und einem Ringma\u00df von 48 \u2013 die allerdings nur zehn Stu\u0308ck beinhaltete. Der Sch\u00e4tzpreis lag bei 2000 bis 2500 Pfund (zirka 2400 bis 3000 Euro), ein akzeptabler Betrag, selbst wenn dies ein paar hundert Pfund pro Zigarre bedeutete, und niemand zweifelte daran, dass die Kiste schnell verkauft werden wu\u0308rde. Sie tat es nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_4182\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown.jpg\" title=\"Tabak Plantage Pinar del Rio\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4182\" class=\"size-medium wp-image-4182\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown-500x375.jpg\" alt=\"tobacco plantation pinar del rio vuelta abajo cuba sun grown\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown-770x578.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown-600x451.jpg 600w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/tobacco-plantation-pinar-del-rio-vuelta-abajo-cuba-sun-grown.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-4182\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Habanos S.A.<\/p>\n<\/div>\n<p>Mehrere Bieter zeigten gleich zu Beginn Interesse und der Ausrufpreis war bald u\u0308bertroffen. Doch die Gebote stiegen weiter an. Zu dem Zeitpunkt, als die Kiste das Doppelte des Sch\u00e4tzpreises (GPB 5000 bzw. EUR 6000) erzielt hatte, waren nur noch zwei Bieter mit im Spiel.<\/p>\n<p>Beide waren Sammler, der eine aus Hongkong, der andere aus Japan. Zuf\u00e4llig befanden sie sich auf den gegenu\u0308berliegenden Enden der Terrasse und so drehten sich die K\u00f6pfe des Publikums w\u00e4hrend der Versteigerung einmal auf die eine, einmal auf die andere Seite, als wu\u0308rden sie ein Tennisturnier auf dem Centre Court in Wimbledon verfolgen.<\/p>\n<p>Als 10000 Pfund erreicht wurden (GBP 1000 pro Zigarre), brach ein Jubel aus, als h\u00e4tte einer der Spieler ein Ass serviert, um das Match nicht zu verlieren. Die letzten Gebote wurden langsam abgegeben, da jeder der beiden M\u00e4nner versuchte, den anderen einzusch\u00e4tzen, um herauszufinden, wie weit er gehen wu\u0308rde. Der Hammerschlag erfolgte bei 11500 Pfund, was nach Kommission und Steuer bedeutet, dass der Herr aus Japan, der das Los gewann, knapp u\u0308ber 13000 Pfund bzw. 15500 Euro fu\u0308r seine zehn Zigarren zahlte.<\/p>\n<p>Meines Wissens stellte dieser Wettkampf einen neuen Weltrekord fu\u0308r den h\u00f6chsten fu\u0308r eine Zigarre bezahlten Preis \u2013 1300 Pfund bzw. 1500 Euro \u2013 bei einer \u00f6ffentlichen Auktion dar, ein Rekord, der bis heute steht. Was Preise wie diesen so in die H\u00f6he treibt, ist teils der Nervenkitzel bei der Auktion.<\/p>\n<p>Wenn zwei oder mehr Sammler um dasselbe Los k\u00e4mpfen, wird es immer spannend. Aber wieso ist jemand bereit, so viel Geld fu\u0308r eine Zigarre auszugeben, besonders wenn sie u\u0308ber fu\u0308nfzig Jahre alt ist? Kann man solch eine Extravaganz in irgendeiner Weise rechtfertigen? Die einfachste Begru\u0308ndung w\u00e4re, zu sagen, dass es sich bei Havanna-Zigarren um eine sichere Investition handelt. Doch das stimmt nicht.<\/p>\n<p>Gigantische K\u00e4mpfe wie der oben beschriebene sind selten und wu\u0308rden fu\u0308r dieselbe Kiste ebenso wenig erneut eintreten wie ein Blitz zwei Mal an derselben Stelle einschl\u00e4gt. Doch kubanischer Tabak und die Art und Weise, wie er fermentiert wird, hat etwas Besonderes an sich, was ihn hinsichtlich der Wirkung, die Reifung auf die Verbesserung des Geschmacks haben kann, auf die gleiche Ebene mit Produkten aus den besten Weingu\u0308tern in Burgund oder Bordeaux stellt. Fermentation steht im Mittelpunkt des Prozesses zur Optimierung des Geschmacks von Havanna-Zigarren.<\/p>\n<div id=\"attachment_4183\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco.jpg\" title=\"Tabak Plantage Pinar del Rio\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4183\" class=\"size-medium wp-image-4183\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco-500x375.jpg\" alt=\"fermentation cuban black tobaccco\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco-770x578.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco-600x451.jpg 600w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fermentation-cuban-black-tobaccco.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-4183\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Habanos S.A.<\/p>\n<\/div>\n<p>Obwohl die Rolle der Fermentation bei der Verarbeitung von Trauben zu Weinen oder Spirituosen hinreichend bekannt ist, wird der Begriff selten mit Tabak assoziiert. Das liegt daran, dass die meisten Tabake, wie etwa jene, die fu\u0308r Zigaretten verwendet werden, u\u0308berhaupt nicht fermentiert sind. Nach einem beschleunigten Verfahren bei hohen Temperaturen \u2013 der sogenannten Hei\u00dflufttrocknung \u2013 werden diese Tabaksorten zu stabilen, fu\u0308r die Herstellung von Zigaretten einsatzbereiten Produkten.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu wird Tabaco Negro Cubano dem viel l\u00e4ngeren, sanfteren Lufttrocknungsprozess unterzogen. Daraufhin folgt eine Reihe ziemlich radikaler Fermentationen, bei denen Wasser als Katalysator agiert, was zu einer Oxidation fu\u0308hrt, die den Nikotingehalt in den Bl\u00e4ttern reduziert, l\u00f6sliche Kohlenhydrate eliminiert und durch die Desaminierung von Stickstoffverbindungen gro\u00dfe Mengen von Ammoniak freisetzt. Gleichzeitig wird der pH-Wert der Bl\u00e4tter alkalischer. Nicht-Wissenschaftler wie ich werden erleichtert sein, zu h\u00f6ren, dass es selbst im Standardnachschlagewerk der Tabakindustrie \u2013 Ernst Voges Tabaklexikon \u2013, auf das ich mich im vorherigen Absatz berufen habe, hei\u00dft: \u201eDer Prozess ist sehr komplex und immer noch nicht g\u00e4nzlich verstanden.\u201c<\/p>\n<p>Die Tabakverarbeitung in Kuba vom Zeitpunkt, wenn die Bl\u00e4tter gepflu\u0308ckt werden, bis zu dem Moment, wenn der Ring angebracht und die fertige Zigarre in die Kiste gelegt wird, dient dazu, alle Unreinheiten auszufermentieren. Dies geschieht auch in sehr hohem Ma\u00dfe, doch Spuren von fermentierbaren Komponenten bleiben zuru\u0308ck, die eine allm\u00e4hliche Reifung erm\u00f6glichen, um den Geschmack zu beeinflussen.<\/p>\n<h4>Min Ron Nees unsch\u00e4tzbares Werk hat vor einem Jahrzehnt unser Wissen \u00fcber die Reifung von Zigarren enorm bereichert.<\/h4>\n<p>Unser Wissen daru\u0308ber, wie Havanna-Zigarren von der Reifung profitieren k\u00f6nnen, wurde im letzten Jahrzehnt dank eines Herrn aus Hongkong namens <strong>Min Ron Nee<\/strong>, dessen unsch\u00e4tzbares Werk \u201eEine Illustrierte Enzyklop\u00e4die der postrevolution\u00e4ren Havanna-Cigarren\u201c im Jahr 2003 erschien, enorm bereichert. Nee geht davon aus, dass die Existenz einer Zigarre von vier Phasen abh\u00e4ngig ist: der sogenannten \u201eSick Period\u201c (kranke Phase), gefolgt von der ersten, zweiten und dritten Reifung. Wer sich Nees Weisheit in vollem Umfang aneignen m\u00f6chte, sollte sich ein Exemplar seines Werks kaufen, denn es gibt einfach keinen Ersatz dafu\u0308r.<\/p>\n<p>Aber lassen Sie mich versuchen, hier einige der Stichpunkte, die er mit jeder Phase assoziiert, zu extrahieren. Die \u201eSick Period\u201c, die ein bis zwei Jahre nach Herstellung dauern kann, zeichnet sich durch Emissionen von Ammoniak aus, das nach der letzten Fermentation noch vorhanden ist. Es besteht zunehmend allgemein Einigkeit daru\u0308ber, dass die \u201eSick Period\u201c heutzutage seltener identifiziert wird, aber wenn sie auftaucht, dann sollte man die Zigarren nicht rauchen, sondern ruhig liegen lassen, damit sie sich erholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4178\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover.jpg\" title=\"Tabak Plantage Pinar del Rio\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4178\" class=\"size-medium wp-image-4178\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover-500x375.jpg\" alt=\"min ron nee illustrated encyclopaedia post revolution havana cigars open book cover\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover-770x578.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/min-ron-nee-illustrated-encyclopaedia-post-revolution-havana-cigars-open-book-cover.jpg 882w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-4178\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Hunters &amp; Frankau Limited<\/p>\n<\/div>\n<p>Die erste Reifung, das hei\u00dft, wenn der Geschmack der Zigarre am \u201evollsten\u201c ist, tritt laut Nee zu verschiedenen Zeiten ein, differiert je nach St\u00e4rke der jeweiligen Marke. Bei leichten Zigarren wie El Rey del Mundo oder Raf\u00e6l Gonzalez kann sie nach zwei oder drei Jahren einsetzen, bei mittelkr\u00e4ftigen Marken wie Romeo y Julieta nach fu\u0308nf bis sechs Jahren und bei starken Zigarren wie Partag\u00e1s oder Bol\u00edvar sogar erst nach zehn bis fu\u0308nfzehn Jahren.<\/p>\n<p>Jede Menge Geduld ist angesagt, wenn man m\u00f6chte, dass die Zigarre die zweite Reifung erreicht, denn Nee meint, dass diese bei den meisten Zigarren fu\u0308nfzehn bis zwanzig Jahre dauert und es manche nie bis dahin schaffen werden. Die Belohnung ist eine Reduktion der Tannine, was in einem sehr weichen, milden, komplexen und exklusiven Geschmack resultiert. Bei der ultimativen dritten Reifung dreht sich alles, so Nee, um das Bukett, \u00e4hnlich wie bei den erlesensten Weinen, die zur Reifung zwanzig oder mehr Jahre gelagert werden. Es geschieht selten bei Zigarren, aber wenn es passiert, gibt es laut Nee kein besseres Wort, um diese Erfahrung zu beschreiben, als \u201ehimmlisch\u201c.<\/p>\n<p>Unter Sammlern von Havanna-Zigarren herrscht derzeit gro\u00dfe Spannung, denn Geru\u0308chten zufolge soll Nee bald eine zweite Auflage seines m\u00e4chtigen Werks herausbringen. Viel reicher illustriert als das urspru\u0308ngliche Buch und viel dicker (die erste Auflage hatte knapp 520 Seiten), weil es nicht nur mehr Zigarrenexemplare aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren beinhaltet, sondern auch alle neuen Standard und Limited Edition Havanna-Zigarren der letzten zehn Jahre.<\/p>\n<p>Es wird ein Handbuch fu\u0308r Sammler sein und Anf\u00e4ngern ebenso als Leitfaden dienen wie Experten. Ein Stu\u0308ck Information jedoch wird bei den Zigarren, die in dem Werk gelistet sind, fehlen und zwar die Antwort auf die Frage: \u201eWie viel ist sie wert?\u201c Den Rat, den ich jedem, der vorhat, Sammler zu werden, geben kann, ist das zu wiederholen, was mir der freudestrahlende Verk\u00e4ufer der Kiste von Pr\u00e4-Embargo Romeo y Julieta Dunhill Seleccion 779, der zuf\u00e4llig ein Freund von mir ist, in der Nacht, als sie unter den Hammer kamen, sagte.<\/p>\n<p>Auf meine Frage, wieso er diese Zigarren denn eigentlich gekauft hatte, meinte er: \u201eSimon, sie haben mir einfach gefallen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Winter-Ausgabe 2013 ver\u00f6ffentlicht. <a title=\"Winter-Ausgabe 2013 \u2013 Daniel Marshall ist Mr. Golden Cigar\" href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/winter-ausgabe-2013-daniel-marshall-ist-mr-golden-cigar\/\">Mehr<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieso ist jemand bereit, so viel Geld fu\u0308r eine Zigarre auszugeben, besonders wenn sie u\u0308ber fu\u0308nfzig Jahre alt ist? Kann man solch eine Extravaganz in irgendeiner Weise rechtfertigen? Der Veranstaltungsort: die Zigarren-Terrasse des Boisdale-Restaurants im Londoner Stadtviertel Belgravia. Das Ereignis: die dritte Auktion von Vintage-Zigarren, organisiert von C. Gars Ltd. 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