{"id":41393,"date":"2021-07-01T11:48:13","date_gmt":"2021-07-01T09:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=41393"},"modified":"2021-07-01T12:09:56","modified_gmt":"2021-07-01T10:09:56","slug":"robert-g-levin-ashton-cigars-zigarren-sind-besser-aufgehoben-bei-familienunternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/robert-g-levin-ashton-cigars-zigarren-sind-besser-aufgehoben-bei-familienunternehmen\/","title":{"rendered":"ROBERT G. LEVIN, ASHTON CIGARS: ZIGARREN SIND BESSER AUFGEHOBEN BEI FAMILIENUNTERNEHMEN"},"content":{"rendered":"<p>\u201eUnsere Ums\u00e4tze sind enorm gestiegen, wir haben ein sehr starkes Gesch\u00e4ftsjahr\u201c, zieht Robert G. Levin nach einem Dreivierteljahr COVID-19-Pandemie Zwischenbilanz. \u201eIch denke, dass die Konsumenten in Zeiten wie diesen auf Qualit\u00e4tsmarken zur\u00fcckgreifen, die sie kennen und denen sie vertrauen.\u201c Der jung gebliebene 74-J\u00e4hrige wurde in diesem Jahr in die Ruhmeshalle des Cigar Journals aufgenommen und mit der Cigar Trophy f\u00fcr sein Lebenswerk ausgezeichnet. In seiner Dankesrede meinte er: \u201eIn Wahrheit bedeutet die Auszeichnung, dass ich schon sehr, sehr lang in dieser Branche bin. Und es gibt mich immer noch.\u201cTats\u00e4chlich blickt der Unternehmer auf nahezu 50 Jahre Erfahrung im Zigarrengesch\u00e4ft zur\u00fcck \u2013 als Fachh\u00e4ndler, als Versandh\u00e4ndler, als Markeninhaber, Loungebetreiber, Lobbyist &#8230; Er kennt die Branche aus allen Blickwinkeln. Aus einem kleinen Gesch\u00e4ft in Philadelphia hat er ein global agierendes Imperium aufgebaut, das, wie eben erw\u00e4hnt, auf mehreren Beinen steht. Robert Levin lenkt mit Sohn Sathya und Tochter Meera einen der f\u00fchrenden Familienbetriebe in der Zigarrenbranche. Dazu geh\u00f6ren sowohl die Holt\u2019s Cigar Company mit zwei Fachgesch\u00e4ften und der Ashton Cigar Bar in Pennsylvanias gr\u00f6\u00dfter Stadt als auch Ashton Distributors, Inc., welche die familieneigenen Zigarrenmarken, Pfeifentabake, Humidore (namens Savoy) und Accessoires vertreibt.<\/p>\n<div id=\"attachment_41396\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41396\" class=\"wp-image-41396 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor1_20-4-500x375.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor1_20-4-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor1_20-4-770x577.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor1_20-4.jpg 950w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41396\" class=\"wp-caption-text\">In den 1980er-Jahren waren Asthon mit einem Preis zwischen USD 1,70 und 2,50 so ziemlich die teuersten Zigarren, die man finden konnte<\/p>\n<\/div>\n<p>Nach dem Studium der Kommunikation und Medien hatte er mit dem Zigarrengesch\u00e4ft seiner Eltern eigentlich wenig am Hut. Dennoch begann Robert Levin auf den Wunsch des Vaters hin bei der Holt\u2019s Cigar Company zu arbeiten und \u00fcbernahm den Laden sp\u00e4ter. \u201eIch habe gelernt, diesen Beruf zu lieben\u201c, so fasst er seinen Karrierebeginn zusammen und erinnert sich gern an die Zeiten zur\u00fcck: \u201eWenn du deinen Zigarrenladen um 7:30 Uhr morgens ge\u00f6ffnet hast, wartete eine Reihe von Leuten darauf, hereinzukommen. Erinnere dich, damals durfte man in B\u00fcros rauchen, also kauften die Leute eine Handvoll Zigarren und nahmen sie zu den Arbeitspl\u00e4tzen mit. Die meisten waren keine handgefertigten Zigarren, sondern maschinell hergestellte. Als die riesigen nationalen Drogerieketten wie Walgreens, CVS und Rite Aid damit begannen, Zigarren zu f\u00fchren und sie zu Preisen zu verkaufen, mit denen niemand mithalten konnte, war es f\u00fcr uns eine nat\u00fcrliche Reaktion, uns mehr und mehr auf handgefertigte Zigarren zu konzentrieren.\u201c Der damalige Jungunternehmer leitete sein kleines Gesch\u00e4ft buchst\u00e4blich vom Keller aus. Heute erstrecken sich Lager und B\u00fcros \u00fcber 6.000 Quadratmeter. Holt\u2019s z\u00e4hlt mit mehr als 100.000 aktiven Kunden in der Datenbank zu den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Zigarrenh\u00e4ndlern der Welt, wobei der Hauptteil des Gesch\u00e4fts nat\u00fcrlich im E-Commerce abgewickelt wird. Mindestens vier Millionen Zigarren liegen st\u00e4ndig unter optimalen Bedingungen auf Lager. Mitte der 1980er-Jahre brachte Robert Levin seine erste Zigarrenmarke namens Ashton auf den Markt, die zun\u00e4chst von Tabadom und ab 1988 in der Tabacalera A. Fuente gefertigt wurde. Ashton-Zigarren waren die ersten Superpremium-Zigarren am amerikanischen Markt und mit einem Preis zwischen USD 1,70 und 2,50 auch so ziemlich die teuersten, die man finden konnte. Gemeinsam mit Carlito Fuente erarbeitet Robert Levin seit mehr als 30 Jahren alle Blends der Ashton-Zigarren. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft, auch ihre V\u00e4ter waren schon befreundet. Heute sagt Robert \u00fcber Carlito schmunzelnd: \u201eDu h\u00e4ttest ihn in jungen Jahren erleben sollen. Er sah aus wie Arnold Schwarzenegger, weil er st\u00e4ndig Gewichte stemmte. In seiner N\u00e4he f\u00fchlte ich mich immer gut besch\u00fctzt.\u201c Im Fokus der Zusammenarbeit stand nat\u00fcrlich das unglaubliche Wissen der Fuentes und ihr unbeugsames Einstehen f\u00fcr Qualit\u00e4t. S\u00e4mtliche Zigarren mit dem Ashton-Logo am Ring werden bei Fuente gerollt, und daran werde sich auch in Zukunft nichts \u00e4ndern, versichert Robert Levin. Ashton rangiert regelm\u00e4\u00dfig unter den meistverkauften Marken in den USA, und die Ashton Classic ist bis heute der Bestseller des Portfolios, das rund 20 Linien umfasst (siehe Infokasten Cigar Portfolio). Ein besonderes Juwel im Ashton-Sortiment ist die Linie Estate Sun Grown (ESG), die im Jahr 2005 entstand. Robert Levin strahlt heute noch vor Freude, wenn er an die Geburtsstunde dieser Zigarre denkt. \u201eIch sa\u00df mit Carlos und Carlito Fuente in der Dominikanischen Republik beim Abendessen, und sie erz\u00e4hlten mir, dass sie am Chateau de la Fuente Sun Grown-Tabak angebaut hatten. Bekanntlich verwenden sie f\u00fcr die OpusX Shade Grown-Tabak von derselben Farm. Ich bin sofort aufgesprungen. ,Lasst uns das machen\u2018, sagte ich. ,Ich kaufe alles.\u2018 An diesem Abend wurde ESG geboren.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_41400\" style=\"width: 301px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41400\" class=\"wp-image-41400 \" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor3_20-4-500x257.jpg\" alt=\"\" width=\"291\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor3_20-4-500x257.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor3_20-4-770x396.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor3_20-4.jpg 950w\" sizes=\"(max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41400\" class=\"wp-caption-text\">Im Jahr 2013 wurde die Asthon Cigar Bar er\u00f6ffnet, eine der sch\u00f6nsten Lounges weltweit<\/p>\n<\/div>\n<p>Die 1990er-Jahre brachten das Gesch\u00e4ft mit Premiumzigarren in den USA zum \u00dcberkochen. Auch Robert Levin ist \u00fcberzeugt, dass das Magazin \u201eCigar Aficionado viel mit dem Zigarrenboom zu tun hatte. Zigarren waren pl\u00f6tzlich in aller Munde. Die Nachfrage war so gro\u00df, dass gut abgelagerter Tabak Mangelware wurde. Es gab viel Zeug auf dem Markt, das nicht rauchbar war.\u201c Eine Erfahrung, die seine \u00dcberzeugung best\u00e4tigte, dass Qualit\u00e4t auch im Zigarrengesch\u00e4ft allem \u00fcbergeordnet sein muss.<\/p>\n<p>Das Jahr 1997 markiert einen Meilenstein in der Berufslaufbahn des Ashton-Gr\u00fcnders. W\u00e4hrend er bis dahin selber je eine Woche im Monat auf Reisen ging, um seine Zigarrenmarke in US-Tabakl\u00e4den zu vermarkten, heuerte er schlie\u00dflich ein kleines Verk\u00e4uferteam an. Heutzutage ist es eine Mannschaft von 16 Leuten, die einmal pro Monat die Shops in den USA besuchen. International sind Ashton, La Aroma del Caribe (in den USA: La Aroma de Cuba) und Paradiso (in den USA: San Cristobal) mit insgesamt \u00fcber zw\u00f6lf Millionen Zigarren Jahresproduktion in mehr als 50 L\u00e4ndern am Markt und werden von namhaften Distributoren vertrieben. Schon seit 1988 arbeitet Robert Levin mit Kohlhase &amp; Kopp in Deutschland zusammen. Firmenchef Adam Kohlhase streut seinem Gesch\u00e4ftsfreund in den USA Rosen: \u201eUnsere Gesch\u00e4ftsbeziehung erstreckt sich nun schon auf die zweite Generation, ich denke das sagt viel. Meera und Sathya kenne ich, seit sie Kinder waren. Und Rob ist ein Gentleman durch und durch, geradlinig, ehrlich, gro\u00dfz\u00fcgig und warmherzig. Er hat stets ein offenes Ohr und einen herrlich trockenen Humor.\u201c Seit einigen Jahren ist auch Eric Piras von Cigraal in Hongkong Vertriebspartner: \u201eIch habe gro\u00dfen Respekt vor Rob und mag ihn wirklich. Er hat mir den Vertrieb im Jahr 2017 angeboten, und ich freue mich \u00fcber das erhebliche Wachstum der Marken in der Region.\u201c W\u00e4hrend das internationale Gesch\u00e4ft von Roberts Tochter Meera geleitet wird, ist ihr \u00e4lterer Bruder Sathya de facto der Mann, der das gesamte Tagesgesch\u00e4ft bewerkstelligt. Beide blicken mit Stolz und Respekt zu ihrem Vater auf.<\/p>\n<div id=\"attachment_41402\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41402\" class=\"wp-image-41402 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor2_20-4-500x497.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor2_20-4-500x497.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor2_20-4.jpg 743w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41402\" class=\"wp-caption-text\">Seit Jahrzehnten sind sie enge Freunde und Gesch\u00e4ftspartner &#8211; Robert Levin und Carlito Fuente<\/p>\n<\/div>\n<p>F\u00fcr die zwei Marken La Aroma de Cuba (&#8230; del Caribe) und San Cristobal (Paradiso) stehen die Levins in einer Partnerschaft mit einer weiteren hochgeachteten Zigarrenfamilie, n\u00e4mlich mit der von Jos\u00e9 \u201ePep\u00edn\u201c Garc\u00eda, dessen Sohn Jaime und Tochter Janny. Heute werden s\u00e4mtliche Zigarren der beiden Marken von My Father Cigars in Estel\u00ed, Nicaragua, produziert. La Aroma de Cuba war die Lieblingszigarre Winston Churchills in seiner Zeit als Soldat und Kriegsberichterstatter im Unabh\u00e4ngigkeitskrieg der Kubaner gegen das K\u00f6nigreich Spanien (1895). Robert Levin war von diesem Detail der Geschichte Churchills so angetan, dass er die bereits aufgelassene Marke in den USA registrierte. Aber eben nur f\u00fcr die USA, deshalb tr\u00e4gt sie am internationalen Markt die Bezeichnung La Aroma del Caribe. In den ersten Jahren wurde sie bei Flor de Cop\u00e1n in Honduras hergestellt. \u201eAber nachdem ich die Garc\u00edas kennengelernt hatte \u2013 mit ihnen war ich ja bereits in einer Gesch\u00e4ftsbeziehung \u2013 und ihr enormes Wissen, ihre Leidenschaft und ihre harte Arbeit erkannte, war es mir ein Anliegen, dass sie dieses Projekt \u00fcbernehmen. Ich liebe diese Familie.\u201c Zu dieser Zeit hatte Mr. Levin gemeinsam mit Pep\u00edn Garc\u00eda bereits die Marke San Cristobal (Paradiso) aus der Taufe gehoben. Deren Name geht \u00fcbrigens auf die Stadt San Crist\u00f3bal in der Dominikanischen Republik zur\u00fcck, wie Robert Levin schildert: \u201eIch hatte San Cristobal in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren in den USA registriert. Jedes Mal, wenn ich die Fuentes in der Dominikanischen Republik besuchte \u2013 lange bevor es einen Flughafen in Santiago de los Caballeros gab \u2013, holten sie mich mit dem Auto ab, und wir fuhren immer durch die Stadt San Crist\u00f3bal.\u201c Auch dieser Markenname wird international von Habanos beansprucht, weshalb die Zigarre au\u00dferhalb der USA als Paradiso gef\u00fchrt wird. Paradiso war in der Geschichte der Zigarren schon als Marke verwendet worden, denn Robert Levin fand einen kunstvoll gestalteten Zigarrenring mit eben diesem Namen im Museum der Vrijdag Premium Printing in den Niederlanden, wo er alle Verpackungsmaterialien drucken l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_41404\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41404\" class=\"wp-image-41404 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor4_20-4-500x461.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor4_20-4-500x461.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Coverstor4_20-4.jpg 594w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-41404\" class=\"wp-caption-text\">Mit Jaime Garc\u00eda, dem Sohn von \u201e Don Pep\u00edn&#8220; Garc\u00eda, blendet Robert Levin all seine nicaraguanischen Zigarren<\/p>\n<\/div>\n<p>Mit gemischten Gef\u00fchlen denkt Robert Levin an die ersten Jahre des neuen Jahrtausends zur\u00fcck, die von Rezession gepr\u00e4gt waren. \u201e2008 und 2009 waren die einzigen Jahre in unserer Unternehmensgeschichte ohne wirtschaftliches Wachstum \u2013 nicht einmal langsames.\u201c Schnelles Wachstum ist aber ohnehin nicht sein Ziel: \u201eWir sind sehr vorsichtig, was wir herausbringen. Wir legen nicht zehn Marken pro Jahr auf, sondern wachsen lieber langsam und stellen sicher, dass wir die richtige Qualit\u00e4t haben. Gleiches gilt f\u00fcr den Fachhandel. Wenn ein Konsument das Gesch\u00e4ft betritt, m\u00f6chten wir ihm den bestm\u00f6glichen Service bieten. Es geht nicht um das schnelle Geld, sondern darum, eine Beziehung aufzubauen.\u201c Generell ist Robert Levin davon \u00fcberzeugt, dass Zigarren besser bei Familienunternehmen aufgehoben sind als in Konzernen. Er sagt das aus \u00dcberzeugung und Erfahrung, nachdem er seine Betriebe selber einmal \u2013 wenn auch nur f\u00fcr drei Jahre \u2013 an der B\u00f6rse gehandelt hat. \u201eIch hasste es. Unser Nischengesch\u00e4ft mit handgefertigten Zigarren ist wirklich f\u00fcr Familienunternehmen gedacht, weil es dabei nicht um Zahlen geht, sondern um Menschen.\u201c Von M\u00e4rz bis August 2020 mussten die beiden Holt\u2019s-Zigarrengesch\u00e4fte in Philadelphia COVID-19-bedingt geschlossen bleiben. Auch die ber\u00fchmte Ashton Cigar Bar war zum Zeitpunkt unseres Interviews dicht. Umso schwungvoller lief im Jahr 2020 der Onlinehandel. Robert Levin nennt keine exakten Zahlen, doch er l\u00e4sst keinen Zweifel daran, dass er selbst \u00fcberrascht war, wie stark die Nachfrage nach Zigarren w\u00e4hrend der COVID- 19-Krise gestiegen ist: \u201eDieses Jahr gab es einen enormen Anstieg.\u201c Aber selbst wenn viele Zigarrenunternehmen am Jahresende 2020 Wachstum verzeichnen werden, sieht Robert Levin herausfordernde Zeiten auf die Branche zukommen: \u201eIch denke, dass jeder Bundesstaat in den USA nach Geld und Steuereinnahmen lechzt und dass wir alle [das Zigarrenbusiness] immer die tief h\u00e4ngenden Fr\u00fcchte sind. Ich mutma\u00dfe, dass 2021 ein Jahr mit groben politischen K\u00e4mpfen sein wird. Sie [die Politiker] werden uns zusetzen. Es ist nur die Frage, wie viel sie wollen.\u201c Hier kommt der Lobbyist in Robert Levin durch. Seit Jahren ist er Pr\u00e4sident des Verwaltungsrates bei Cigar Rights of America und k\u00e4mpft gemeinsam mit den Padr\u00f3ns, Fuentes, Newmans, Patels und vielen anderen um die Existenz der Premium-Zigarrenbranche. Und das letztlich recht erfolgreich. Sein Herz schl\u00e4gt f\u00fcr die Zigarre &#8230; und damit f\u00fcr uns alle. Danke, Robert Levin!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ashtoncigars.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.ashtoncigars.com<\/a><\/p>\n<p>Copyright Fotos: Ashton Distributors<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robert Levin kennt die Branche aus allen Blickwinkeln. 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