{"id":286,"date":"2014-09-15T15:05:08","date_gmt":"2014-09-15T13:05:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cigartrophy.com\/?p=286"},"modified":"2015-05-11T18:53:13","modified_gmt":"2015-05-11T16:53:13","slug":"davidoff-art-in-residency-dominikanische-kuenstler-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/davidoff-art-in-residency-dominikanische-kuenstler-in-berlin\/","title":{"rendered":"Davidoff Art Residency: Dominikanische K\u00fcnstler in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dass Berlin seit jeher K\u00fcnstler anzieht ist bekannt und die Liste jener, die hier einige Zeit verbrachten und durch die Stadt angeregt wurden ist endlos. Gerade zeigte eine gro\u00dfartige Ausstellung \u00fcber David Bowie im Berliner Gropius-Bau, dass der Mega Star zwei sch\u00f6pferische Jahre in Berlin verbrachte.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Davidoff Art in Residency Programm zielt genau auf jenen Aspekt ab, den eine fremde Umgebung auf Kreative haben kann: Inspiration durch Neues und Austausch der Kulturen. Jorge Pineda aus der Dominikanischen Republik verbrachte als zweiter K\u00fcnstler des Programmes fern der gewohnten Umgebung drei Monate in Berlin, im K\u00fcnstlerhaus Bethanien.<\/p>\n<p>Der in Santo Domingo lebende Kunstschaffende war in den letzten Jahren vor allem als bildender K\u00fcnstler und Regisseur t\u00e4tig. Pineda geh\u00f6rt zu jener Genration von Kreativen, die durch ihre Installationskunst stark die Szene in den sp\u00e4ten 80ern und fr\u00fchen 90ern in Santo Domingo pr\u00e4gten.<\/p>\n<p>Auch wenn Jorge Pineda mit einer Vielzahl an k\u00fcnstlerischen Medien experimentiert, bleibt sein ganz spezielles Markenzeichen die Kombination aus Zeichnung und Installation, was ihn vor allem in Spanien und in Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika bekannt gemacht hat. Pineda erforscht oftmals in seinen Werken die formierende Wechselwirkung zwischen dem Individuum und der Gesellschaft, die Interaktion zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein und nicht zuletzt das Zusammenspiel von Sichtbarem und Verborgenem in diesem Prozess.<\/p>\n<p>In Berlin fand das, was sich dem K\u00fcnstler durch die Stadt darbot, vor allem in kleinen Zeichnungen seine Visualisierung: Besonders die B\u00e4ume, die im Fr\u00fchsommer \u2013 Jorge Pineda war von Anfang April bis Ende Juni in Berlin \u2013 in voller Bl\u00fcte standen, faszinierten ihn. Deutsche Gr\u00fcndlichkeit fiel dem Lateinamerikaner in Berlin sofort auf: \u201eHier sind viele Dinge neu f\u00fcr mich. Die meisten B\u00e4ume, zum Beispiel, wachsen schnurgerade. Oder die Leute gehen niemals bei Rot \u00fcber die Stra\u00dfe, auch wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist und die Stra\u00dfen sind sehr gro\u00df.\u201c<\/p>\n<p>Pinedas Werke sind unter anderem im MUSCA (Museo de Arte Contempor\u00e1neo de Castilla y Le\u00f3n), in der Sammlung Patricia Phells de Cisneros und im DA2 (Museo de Arte Contempor\u00e1neo de Salamanca) und in privaten Sammlungen zu sehen.<\/p>\n<p>Neben dem K\u00fcnstlerhaus Bethanien in Berlin kooperiert Davidoff au\u00dferdem mit dem ISCP (International Studio &amp; Curatorial) in New York und mit der Red Gate Gallery Residency in Peking, wo K\u00fcnstler f\u00fcr jeweils drei Monate leben und arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Information:<\/h3>\n<p>Mehr zur Davidoff Kunstinitiative und dem Residency Programm unter:<br \/>\n<a title=\"Davidoff Art Initiative\" href=\"http:\/\/www.davidoffartinitiative.com\" target=\"_blank\">www.davidoffartinitiative.com<\/a>.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde im Country Report Deutschland 2014 ver\u00f6ffentlicht. <a title=\"Country Report Deutschland 2014\" href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/country-report-deutschland-2014\/\">Mehr<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2028Das Davidoff Art in Residency Programm zielt genau auf jenen Aspekt ab, den eine fremde Umgebung auf Kreative haben kann: Inspiration durch Neues und Austausch der Kulturen. 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