{"id":22112,"date":"2019-01-28T10:30:41","date_gmt":"2019-01-28T09:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=22112"},"modified":"2019-01-28T10:59:45","modified_gmt":"2019-01-28T09:59:45","slug":"historische-zigarrenmanufaktur-zur-geschichte-der-la-meridiana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/historische-zigarrenmanufaktur-zur-geschichte-der-la-meridiana\/","title":{"rendered":"Historische Zigarrenmanufaktur: Zur Geschichte der La Meridiana"},"content":{"rendered":"<p>Eine der wichtigsten und gr\u00f6\u00dften Manufakturen Havannas am Ende des 19. Jahrhunderts war die Fabrik La Meridiana von <i>Pedro Murias. <\/i>Den Namen seines sicher stolzen Besitzers verk\u00fcndete ein Schriftzug am oberen Rand der Fassade: La Meridiana Fabrica de Tabacos de Pedro Murias, war dort zu lesen. Sp\u00e4ter sollte noch ein anderer Name das Geb\u00e4ude schm\u00fccken. Heute allerdings sind alle Buchstaben, die die Fassade einstmals zierten, l\u00e4ngst verblichen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_22125\" style=\"width: 252px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-T\u00fcrpfosten.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22125\" class=\"wp-image-22125\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-T\u00fcrpfosten-500x667.jpg\" alt=\"La Meridiana Cigar Factory Detail\" width=\"242\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-T\u00fcrpfosten-500x667.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-T\u00fcrpfosten.jpg 577w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22125\" class=\"wp-caption-text\">Der T\u00fcrpfosten erinnert an den ersten Besitzer, Pedro Murias | Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Manufaktur La Meridiana befindet sich im Stadtteil Alt-Havanna (Habana Vieja) auf der Calle Agramonte (fr\u00fcher Calle Zulueta), zwischen der Calle Apodaca und der Calle Gloria. Nach einer Erweiterung im Jahr 1887 nahm das Geb\u00e4ude einen ganzen Block auf der Calle Agramonte mit einer Grundfl\u00e4che von beinahe 1400 Quadratmetern ein.<\/p>\n<p>Dreizehn gewaltige Rundb\u00f6gen s\u00e4umen die untere Etage auf der einen Seite. Auf der Calle Apodaca geh\u00f6rte zur Fabrik vorerst nur der rechte Teil des Geb\u00e4udes (die L\u00e4nge von vier Rundb\u00f6gen in der unteren Etage); der linke Teil kam erst sp\u00e4ter dazu. Ob das Geb\u00e4ude links daneben von Anfang an stand oder erst sp\u00e4ter gebaut wurde, ist schwer zu sagen.<\/p>\n<p>Es existieren aus der Zeit der Erbauung der Manufaktur nur Kunstdrucke, deren Abbildungen gelegentlich nicht ganz der Realit\u00e4t entsprechen. Auf diesen sieht es jedoch so aus, als h\u00e4tte linker Hand zun\u00e4chst kein Haus gestanden. Die Rundb\u00f6gen in der unteren Etage sind zwar bei beiden Geb\u00e4uden identisch, doch die Unterschiede bei der Gestaltung der oberen Fensterreihe weisen auf den sp\u00e4teren Anbau hin. Das Geb\u00e4ude hat zwei Etagen, die obere ist mit (zu der Zeit typischen) wundersch\u00f6nen schmiedeeisernen Balkongittern ges\u00e4umt.<\/p>\n<h3>N\u00e4he zum Bahnhof<\/h3>\n<p>Die Manufaktur La Meridiana befindet sich in der N\u00e4he der Estaci\u00f3n Central de la Ciudad Habana, dem Hauptbahnhof der Stadt. Die N\u00e4he zu diesem Verkehrsknotenpunkt ist nicht zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt, denn f\u00fcr die Produktion so vieler Zigarren waren betr\u00e4chtliche Tabakmengen notwendig, die schnell und m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstig von den Vegas in der Vuelta Abajo in die Fabrik transportiert werden mussten. Die zu der Zeit gerade erst eingerichtete Bahnstrecke bot sich daf\u00fcr hervorragend an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_22119\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22119\" class=\"wp-image-22119 size-full\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Au\u00dfenansicht.jpg\" alt=\"Meridiana Au\u00dfenansicht\" width=\"770\" height=\"578\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Au\u00dfenansicht.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Au\u00dfenansicht-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Au\u00dfenansicht-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22119\" class=\"wp-caption-text\">Die Manufaktur La Meridiana von Pedro Murias | Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<h3>Pedro Murias: Heute fast unbekannt<\/h3>\n<div id=\"attachment_22121\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-2.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22121\" class=\"wp-image-22121 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-2-500x375.jpg\" alt=\"Meridiana Seiteneingang\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-2-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-2.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-2-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22121\" class=\"wp-caption-text\">Trotz des Verfalls wirkt das Geb\u00e4ude aufgrund seiner massiven Bauweise auch heute noch sehr beeindruckend | Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<p>Pedro Murias ist ein heute nahezu unbekannter Name. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts jedoch geh\u00f6rte Murias in Havanna zu den f\u00fchrenden Herstellern von Zigarren. Und nicht nur er, sondern auch ein gro\u00dfer Teil seiner Familie war im Zigarrengesch\u00e4ft t\u00e4tig. Unter dem Namen Murias ist eine Vielzahl damals hoch gesch\u00e4tzter Marken kreiert und auf dem Weltmarkt eingef\u00fchrt worden. Der Name Murias stand f\u00fcr Zigarren allerh\u00f6chster Qualit\u00e4t.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Pedro Murias begann bereits in den 1860er-Jahren Zigarren herzustellen, damals allerdings in einem kleinen Chinchal auf der Calle Corrales. Die Nachfrage nach Zigarren war damals noch relativ gering, sollte kurze Zeit sp\u00e4ter jedoch sprunghaft steigen. Aufgrund seines in zwei Jahrzehnten angeh\u00e4uften Kapitals, das er sich mit dem guten Ruf seiner Zigarren verdient hatte, baute er 1882 als einer der ersten eine gro\u00dfe, bedeutende Manufaktur: La Meridiana. Pedro Murias fertigte nicht nur seine eigenen Marken, sondern war auch an der Herstellung und Produktion der Marken seiner Verwandten, <i>Antonio <\/i>und <i>F\u00e9lix Murias, <\/i>beteiligt. Das Gesch\u00e4ft lief \u00fcberaus erfolgreich und gewinnbringend.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>Unter Druck bei Kubas Kampf um Unabh\u00e4ngikeit<\/h3>\n<p>Doch Pedro Murias scheiterte finanziell wie viele andere Industrielle und Investoren in Havanna an den politischen Unruhen und dem Krieg um die Unabh\u00e4ngigkeit Kubas von den spanischen Kolonialherren. Dieser Krieg dauerte mit Unterbrechungen mehr als drei\u00dfig Jahre und fand seinen H\u00f6hepunkt in der Zeit zwischen 1895 und 1898. Schon die Jahre zuvor hatte es im Land immer wieder Aufst\u00e4nde und Unruhen gegeben. Doch in diesen letzten Jahren erreichte der Krieg nun auch die Hauptstadt Havanna.<\/p>\n<p>Niemand wusste, was noch geschehen w\u00fcrde, und niemand, was danach k\u00e4me. Viele Familien und Industrielle verlie\u00dfen schon zu Beginn des Krieges die Insel, da sie eine Enteignung oder \u2013 noch schlimmer \u2013 um Leib und Leben f\u00fcrchteten. Einige hielten aus und versuchten weiter zu produzieren. Aber die Bedingungen waren schlecht. Viele Hindernisse erschwerten die Arbeit enorm. Tabak wurde nicht geliefert, in den Fabriken wurde st\u00e4ndig gestreikt, kaum etwas funktionierte mehr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_22127\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22127\" class=\"wp-image-22127 size-full\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Papeleta-pedro-murias.jpg\" alt=\"Papeleta Pedro Murias\" width=\"770\" height=\"578\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Papeleta-pedro-murias.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Papeleta-pedro-murias-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Papeleta-pedro-murias-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22127\" class=\"wp-caption-text\">Die Bedeutung der Marke spiegelt sich auch in den reich verzierten Lithographien wieder | Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<h3>Besitzerwechsel<\/h3>\n<p>So wurde auch f\u00fcr Pedro Murias, der von ganzem Herzen Zigarrenproduzent war, die Lage immer schwieriger. Um am Ende nicht alles zu verlieren, entschied er sich kurz nach Ende des Krieges, einen Gro\u00dfteil seiner Marken und seine Fabrik La Meridiana an die englische Firma \u201eHenry Clay and Bock Ltd.\u201c zu verkaufen.<\/p>\n<p>Die Amerikaner hatten kurz zuvor in das Geschehen kriegsentscheidend eingegriffen und die Spanier \u2013 und damit auch die Kubaner \u2013 in die Knie gezwungen. 1904 ging die Manufaktur dann in amerikanische Hand \u00fcber. Die Produktion s\u00e4mtlicher Zigarren wurde in den damals neu errichteten La Corona-Koloss (der in jenem Jahr vollendete \u201eEisenpalast\u201c) verlagert. Das immer noch beeindruckende Geb\u00e4ude der Manufaktur La Meridiana benutzte man fortan als Tabaklagerhaus.<\/p>\n<div id=\"attachment_22115\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/El-Rey-del-Mundo-Produkte.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22115\" class=\"wp-image-22115 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/El-Rey-del-Mundo-Produkte-500x375.jpg\" alt=\"El Rey del Mundo Produkte\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/El-Rey-del-Mundo-Produkte-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/El-Rey-del-Mundo-Produkte.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/El-Rey-del-Mundo-Produkte-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22115\" class=\"wp-caption-text\">Die Marke El Rey del Mundo, die einstmals in der Manufaktur gefertigt wurde, z\u00e4hlt auch heut noch zu den bedeutendsten Habanos-Marken\u00a0| Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<p>Doch das sollte nicht das Ende der Manufaktur bedeuten. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts, etwa um 1910, \u00fcbernahmen die Gebr\u00fcder <i>Diaz <\/i>dieses pr\u00e4chtige Geb\u00e4ude und produzierten ihre eigenen Zigarren dort. Herausragend unter diesen war die Marke El Rey del Mundo (\u201eDer K\u00f6nig der Welt\u201c), die auch heute noch zu den bekannteren kubanischen Marken weltweit z\u00e4hlt. Auf historischen Fotos ist zu erkennen, dass die Fabrik zur Calle Apodaca hin sogar noch erweitert wurde, denn der Schriftzug auf dieser Seite des Geb\u00e4udes reicht \u00fcber die L\u00e4nge von nun ebenfalls dreizehn Rundb\u00f6gen, wie auf der Calle Zulueta. Real Fabrica de Tabaco El Rey del Mundo de Diaz Hermanos y Cia prangte hoch oben an der Fassade.<\/p>\n<p>Die Marke El Rey del Mundo war urspr\u00fcnglich bereits 1848 von dem Deutschen <i>Emilio Ohmstedt <\/i>angemeldet worden und sp\u00e4ter unter dem Spanier <i>Antonio Allones <\/i>zu weltweiter Ber\u00fchmtheit gelangt. 1905 nutzten die Gebr\u00fcder Diaz, drei exzellente Zigarrenkenner, ihre Chance und f\u00fchrten diesen erfolgreichen Weg fort. Wie lange die Zigarren der Diaz-Br\u00fcder in der Manufaktur La Meridiana gefertigt wurden, ist nicht genau auszumachen. In einem Handelsregister von 1940 jedenfalls hatten die Diaz-Br\u00fcder ihren Firmensitz schon wieder in eine andere Manufaktur verlegt. Was in den Jahren danach aus der Manufaktur La Meridiana wurde, kann heute niemand mehr so genau sagen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>Pedro Murias versucht den Neuanfang<\/h3>\n<p>Obwohl Pedro Murias alles darangesetzt und noch 1897 trotz aller Schwierigkeiten in seiner Manufaktur mit voller Kapazit\u00e4t produziert hatte, musste er sich damals dem Druck der Investoren aus England und Amerika geschlagen geben. Diese hatten vor allem durch den Kauf von Tabakplantagen die Kontrolle \u00fcber das Rohmaterial in der Zigarrenindustrie erlangt. Zus\u00e4tzlich kauften sie auch so viele Marken und Fabriken auf, dass sie ihrer immer kleiner werdenden Konkurrenz das Leben extrem schwer machten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Pedro Murias liebte das Zigarrengesch\u00e4ft von ganzem Herzen und wagte 1902 noch einmal einen Neuanfang mit einer kleinen Manufaktur in Guanabacoa am Stadtrand Havannas und der Produktion dreier neuer Marken: La Viajera, La Devesa und La Aurora. Doch er war zu diesem Zeitpunkt bereits ein alter Mann. Er starb 1906, nachdem er seine Gesch\u00e4fte an seinen Verwandten <i>Eduardo Su\u00e1rez Murias <\/i>\u00fcbergeben hatte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>Das Geb\u00e4ude heute<\/h3>\n<p>Heute ist das Geb\u00e4ude au\u00dfen in einem insgesamt eher schlechten Zustand, was es jedoch nicht vom Gro\u00dfteil der Bausubstanz dieser wundersch\u00f6nen, aber dem Verfall preisgegebenen Stadt unterscheidet.<\/p>\n<p>Es wird heute offensichtlich gr\u00f6\u00dftenteils als Wohnhaus benutzt. Denn die ehemaligen Trockenr\u00e4ume zur Lagerung des Tabaks, die sich beispielsweise entlang der Calle Agramonte erstrecken, dienen als Wohnungen. Diese Wohnungen sind innen zwar sehr klein, f\u00fcr kubanische Verh\u00e4ltnisse jedoch in einem recht guten Zustand. Eine nette Bewohnerin, die unser Interesse am Geb\u00e4ude bemerkt hatte, gestattete uns \u00fcberaus gastfreundlich einen Blick in ihre Wohnr\u00e4ume, die fr\u00fcher einmal besten Tabak beherbergten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_22123\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22123\" class=\"wp-image-22123 size-full\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang.jpg\" alt=\"Meridiana Seitengang\" width=\"770\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Meridiana-Seitengang-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-22123\" class=\"wp-caption-text\">Hinter den T\u00fcren wo fr\u00fcher Tabak gelagert wurde, befinden sich heute Wohnungen\u00a0| Photo: Claudia Puszkar<\/p>\n<\/div>\n<p><i>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Winter-Ausgabe 2010 ver\u00f6ffentlicht. <\/i><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/winter-ausgabe-2%E2%80%A6r-fabrik-geboren\/\"><i>Mehr<\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seinen Namen kennt fast keiner mehr, doch er z\u00e4hlt zu den herausragendsten Protagonisten in der Geschichte der Zigarrenindustrie Kubas im Laufe des 19. Jahrhunderts: Pedro Murias.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":22117,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,5272,21,1,16,2805],"tags":[239,117,4569,5336,85,882],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22112"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22112\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}