{"id":20520,"date":"2018-12-03T10:30:57","date_gmt":"2018-12-03T09:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=20520"},"modified":"2018-12-04T13:39:29","modified_gmt":"2018-12-04T12:39:29","slug":"oscar-valladares-der-neue-star-der-zigarrenbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/oscar-valladares-der-neue-star-der-zigarrenbranche\/","title":{"rendered":"Oscar Valladares: Der neue Star der Zigarrenbranche"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur die Zahl 2012 ist f\u00fcr den Zigarrenhersteller Oscar Valladares bedeutend \u2013 auch das honduranische Urvolk und Oscars Liebe zu seiner Hei- mat haben den jungen Mann dahin gebracht, wo er heute steht: Er ist eine der vielversprechendsten, kreativsten und interessantesten Pers\u00f6nlichkeiten auf dem internationalen Zigarrenparkett.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bis 2011 arbeitete Oscar f\u00fcr einen der ganz gro\u00dfen Strippenzieher der Zigarrenszene, f\u00fcr Rocky Patel. \u201eAls ich vor 15 Jahren Danl\u00ed erstmals besuchte, rauchte ich nicht einmal Zigarren!\u201c verr\u00e4t Oscar, der damals f\u00fcr Rocky Besucher quer durch Honduras chauffierte. \u201eAber ich habe mich sofort in diesen wundersch\u00f6nen Prozess der Zigarrenherstellung verliebt. Ich begriff, was es f\u00fcr ein spezieller Moment ist, eine Zigarre zu rauchen, weil soviel individuelle Arbeit drinnen steckt\u201c, erinnert sich der Honduraner.<\/p>\n<p>Er begann dar\u00fcber nachzudenken, wie er Teil dieses Prozesses werden k\u00f6nne, und es dauerte nicht lange, bis Rocky Patel Oscars Wissensdurst und seine Leidenschaft f\u00fcr Zigarren erkannte. Er bot ihm zun\u00e4chst an, Vollzeit in der Qualit\u00e4tskontrolle zu arbeiten. Wenig sp\u00e4ter \u00fcbernahm Oscar als selbstst\u00e4ndiger Unternehmer sogar die Zigarren-Distribution f\u00fcr Rocky Patel Premium Cigars in ganz S\u00fcdamerika. Kurz darauf folgte die Ern\u00fcchterung: Aus verschiedenen Gr\u00fcnden liefen die Gesch\u00e4fte nicht und zur\u00fcck blieb ein Berg an Schulden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Oscar w\u00e4re jedoch nicht Oscar, h\u00e4tte er sich davon unterkriegen lassen. Was wie das Ende aussah, war Oscars Anfang.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>Zeitenwende f\u00fcr Oscar Valladares<\/h3>\n<div id=\"attachment_20542\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-20542\" class=\"wp-image-20542 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-500x667.jpg\" alt=\"Bayron, Oscar und Hector\" width=\"260\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-500x667.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar.jpg 577w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-20542\" class=\"wp-caption-text\">Bayron Duarte und Bruder Hector sind Oscars engste Vertraute und Businesspatner in der Fabrik in Danl\u00ed |\u00a0Photo: Keith Glines<\/p>\n<\/div>\n<p>Bereits damals strotzte Valladares nur so vor Ideen. Als er 2012 in Danl\u00ed mit eigener Produktion loslegte, hatte er l\u00e4ngst sein erstes Produkt vor dem inneren Auge: die 2012 by Oscar. In der Box befand sich eine Zigarre, die statt in Cellophan in ein unfermentiertes Tabakblatt eingewickelt war. Es war jene besondere Zigarre, die zur Zeitenwende am 21.12.2012 geraucht werden sollte,. \u201eIch kreierte die Puro f\u00fcr dieses Datum f\u00fcr die Passionados in Mexiko, Guatemala und Honduras\u201c, erz\u00e4hlt uns Oscar.<\/p>\n<p>\u201eDie Leute kennen die Geschichte der Mayas gut und ich dachte, mit so einer Geschichte verkaufe ich mein Produkt leichter. Der Twist mit der in ein loses Blatt eingewickelten Zigarre sollte an die ersten robusten Zigarren der Mayas erinnern, die einfach Tabakbl\u00e4tter wickelten und rauchten.\u201c Die Idee ging auf, das Produkt war gut und der Verkauf vielversprechend. Durch die 2012-Zigarre wurde ein Shopbesitzer aus den USA auf den frischgebackenen Zigarrenhersteller aufmerksam. Jim Robinson, Eigent\u00fcmer von Leaf and Bean, verkaufte in seinem Shop die 2012 und f\u00fchrte sie damit in den USA ein. Durch die 2012 inspiriert, wollte Robinson einen Private Blend von Oscar.<\/p>\n<p>Alle Zigarren sollten in ein Tabakblatt gewickelt sein, wie jene einzelne bei der 2012. Valladares hatte gerade eben mit Ach und Krach eine kleine Fabrik angemietet \u2013 Masterblender Bayron Duarte und Bruder Hector Valladares standen ideell und finanziell f\u00fcr Oscar ein. Bis heute sind sie seine engsten Vertrauten und Miteigent\u00fcmer des Unternehmens in Danl\u00ed. \u201eBayron gab mir 2011 den Hinweis auf die kleine, leerstehende Fabrik und machte mir immer wieder Mut, ein eigenes Unternehmen aufzuziehen. Mein Bruder setzte sein Haus bei der Bank ein, damit wir an Geld kamen\u201c, beschreibt Oscar diese schwierige, aber alles entscheidende Zeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_20545\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/valladares-tobacco-fields.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-20545\" class=\"wp-image-20545 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/valladares-tobacco-fields-500x375.jpg\" alt=\"Die Tabakfelder von Valladares in Cop\u00e0n\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/valladares-tobacco-fields-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/valladares-tobacco-fields.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/valladares-tobacco-fields-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-20545\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber 80 Hektar Tabakfelder bewirtschaftet Valladares in Cop\u00e0n, Tendenz steigend |\u00a0Photo: Keith Glines<\/p>\n<\/div>\n<h3>Leaf By Oscar<\/h3>\n<p>Was folgt, liest sich wie ein \u201eZigarren-M\u00e4rchen\u201c: Robinson bestellte 5000 Zigarren, das Label nannte sich Leaf and Bean by Oscar. \u201eAls ich ihm 2013 die erste Tranche von 1000 Zigarren schickte, waren diese nach eineinhalb Wochen ausverkauft. Die Leute waren verr\u00fcckt nach der neuen Marke, es hagelte Anrufe von zahlreichen Shopbesitzern, die alle diese Zigarre wollten.\u201c Robinson h\u00e4lt die Verkaufsrechte der Leaf by Oscar \u2013 so lautet der inzwischen adaptierte Name \u2013 f\u00fcr die USA.<\/p>\n<p>Die Zigarre wurde ein Verkaufsschlager. Wer genauer hinschaut, bemerkt, mit welcher Liebe zum Detail Oscar seine Produkte ausstattet. Die Zigarrenringe der Leaf by Oscar sind aus handgesch\u00f6pftem Papier \u2013 Grundstoff ist jedoch nicht irgendeine Pflanze, sondern Basis bilden Reste von Tabakbl\u00e4ttern. Neuerdings verwendet Oscars sogar Tabakbl\u00fcten, woraus wundersch\u00f6ne Papierb\u00f6gen entstehen. Seine Papierwerkstatt besch\u00e4ftigt inzwischen 25 Frauen in Danl\u00ed. 2016 lancierte Valladares die Oscar Valladares. In K\u00fcrze schaffte es die neue Marke unter die Top 25 des <i>Cigar Journals, <\/i>und zwar als Nummer 9 von 2016. Sie wird in einer Pressform geliefert und ist halb in ein Candela-Blatt gewickelt. Auch die Beize der Zigarrenformen besteht aus mit Tabakbl\u00e4ttern versetztem Wasser. Bei Oscar findet alles Verwendung, sein Denken ist nicht nur \u00e4u\u00dferst kreativ, sondern auch im besten Sinne nachhaltig.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrden als Unternehmer ist f\u00fcr den Honduraner das rasante Wachstum seiner Firma. \u201eAls die Marke Leaf by Oscar so \u00fcberbordernd wuchs, hatte ich nicht nur keinen Tabak, sondern auch kein Geld, um welchen zu kaufen\u201c, blickt Oscar auf das schwierige Jahr 2013 zur\u00fcck. \u201eUnd ich musste st\u00e4ndig meine Fabrik vergr\u00f6\u00dfern, sprich neue Produktionsst\u00e4tten suchen \u2013 von 1000 m2 auf 10.000 und dann jetzt auf 25.000 m2. Ich wusste aber nie, ob ich das finanziell schaffe. Einmal lie\u00df ich sogar mein Auto pf\u00e4nden, um die Arbeiter entlohnen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Als dann tats\u00e4chlich der erste gekaufte Pil\u00f3n-Tabak ankam, war kein Platz, um ihn zu lagern. Oscar nutzte seinen Innenhof und schuf eine Notunterkunft f\u00fcr seinen Tabak. \u201eEs war aber einer der sch\u00f6nsten Momente meiner Karriere als Hersteller. Wie auf ein Baby habe ich auf ihn aufgepasst, ihn zugedeckt und wieder abgedeckt, damit er ja einwandfrei blieb\u201c, erz\u00e4hlt er uns. Inzwischen besch\u00e4ftigt Valladares allein in Danl\u00ed \u00fcber 200 Leute, und wieder ist die derzeitige Fabrik bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe an ihrer Grenze. Das Unternehmen verzeichnete von Februar 2017 bis Februar 2018 ein Wachstum von 168 Prozent mit den Marken Oscar, 2012 und My Way; produziert werden derzeit 350.000 Zigarren pro Monat. Oscars Einstellung dazu ist jedoch fast philosophisch: \u201eNat\u00fcrlich freue ich mich \u00fcber unseren Erfolg. Aber ich habe keine Zahl am Horizont, wo ich hinm\u00f6chte, ich will nicht in Prozent wachsen sondern in dem, was ich tue und wie ich es tue.\u201c Offenbar ist sein kreativer Zugang zu dem Produkt Zigarre ein Grund f\u00fcr seinen Erfolg. \u201eIch habe keine Fabrik, sondern ein Labor\u201c, stellt Oscar klar.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3><span class=\"Apple-converted-space\">Referenzpunkt Cop\u00e1n<\/span><\/h3>\n<p>Inzwischen ist nicht nur Danl\u00ed St\u00fctzpunkt des Unternehmens, sondern die Aktivit\u00e4ten in Cop\u00e1n werden immer wichtiger. 100 Leute arbeiten hier f\u00fcr die Firma, und 200 acres (\u00fcber 80 Hektar) Tabakfelder werden von Valladares in Cop\u00e1n bewirtschaftet. Er liebt die Region aus mehreren Gr\u00fcnden: Einerseits schw\u00e4rmt er vom Tabak, der dort w\u00e4chst: \u201eDie Tabakbl\u00e4tter dort sind dicker und man muss anders mit ihnen umgehen. Man muss sie zu verstehen wissen. Der Tabak muss anders getrocknet und fermentiert werden\u201c, erkl\u00e4rt Oscar. Momentan verwendet er die Bl\u00e4tter aus Cop\u00e1n nur f\u00fcr Filler, plant aber auch Deckbl\u00e4tter dort zu ziehen, eventuell soll auch in der Maya-Region bald produziert werden.<\/p>\n<p>Fermentiert wird dort bereits, und da Oscars Tabakanbau vor Ort st\u00e4ndig w\u00e4chst, w\u00e4re die logische Konsequenz eine Valladares-Fabrik in Cop\u00e1n. Nicht nur der Tabak von dort bedeutet dem Honduraner viel: \u201eIch stamme zwar nicht von den Mayas ab, aber dass bereits sie Tabak verwendet haben, inspiriert mich immer wieder. In den Ruinen herrscht eine ganz eigene Energie und jedes Mal, wenn ich dort bin, sp\u00fcre ich etwas Neues, Anderes.\u201c Angeregt durch zwei Monumente der Weltkulturerbest\u00e4tte Cop\u00e1n kreierte Oscar zwei weitere Marken f\u00fcr sein Zigarrenportfolio: Rosalila, seit 2013 auf dem Markt, und Altar Q, die er zur IPCPR im Juli lancieren wird. Rosalila ist der am besten erhaltene Tempel in Cop\u00e1n und war eine Huldigung an den ersten K\u00f6nig der Dynastie von Cop\u00e1n. Altar Q ist ein quaderf\u00f6rmiger Altar mit jeweils vier Gottheiten auf jeder Seite, alle- samt ehemals K\u00f6nige der Maya-Stadt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3><span class=\"Apple-converted-space\">Der Geschichtenerz\u00e4hler<\/span><\/h3>\n<div id=\"attachment_20553\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-valladares-cigar-trophy.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-20553\" class=\"wp-image-20553 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-valladares-cigar-trophy-500x375.jpg\" alt=\"Oscar Valladares erh\u00e4lt 2017 die Cigar Trophy\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-valladares-cigar-trophy-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-valladares-cigar-trophy.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/oscar-valladares-cigar-trophy-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-20553\" class=\"wp-caption-text\">2017 wurde The Oscar Valladares als beste Marke aus Honduras mit der Cigar Trophy ausgezeichnet | Photo: Volker Sch\u00e4ffner<\/p>\n<\/div>\n<p>Nicht nur Cop\u00e1n beeinflusst Oscar in seiner Kreativit\u00e4t: Er will mit jeder neuen Marke eine Geschichte erz\u00e4hlen. Und all seine Geschichten haben mit seinem Land zu tun. \u201eIch will, dass die Menschen Assoziationen haben und ich mag, dass die Geschichten den Zigarren Leben einhauchen\u201c, begeistert sich Oscar. Anfang 2018 erschien die neue Marke Ciser\u00f3n Edition. Ciser\u00f3n ist ein honduranischer K\u00fcnstler, der eigens f\u00fcr Oscar zehn Zigarrenbilder malte. Reproduktionen dieser Werke dienen als Kistendeckel der Ciser\u00f3n-Edition<\/p>\n<p>Diese ist derart gestaltet, dass der Deckel bereits gerahmt ist und der Zigarrenraucher nur noch einen Nagel in die Wand schlagen muss und neben den Zigarren auch ein Kunstwerk erstanden hat. Oscar scheinen weder die Ideen, noch seine unb\u00e4ndige Energie jemals auszugehen. Er will nicht nur das Zigarrenbusiness weiter ausbauen, sondern hofft, auch Touristen in sein wundersch\u00f6nes, von Krisen gebeuteltes Land zu bringen. \u201eIch versuche, in mein Unternehmen viele Honduraner zu involvieren; ich will der Welt zeigen, was das Land zu bieten hat. Das Land braucht Leute, die Tr\u00e4ume haben und diese auch umsetzen\u201c, hofft Valadares.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Vor drei Jahren erbte Oscar die Kaffeeplantagen seines Urgro\u00dfvaters. Auch diese Sparte betreibt er mit der gleichen Zuneigung, mit der er sein Zigarrengesch\u00e4ft aufbaut. \u201eIch war einmal auf Kuba, weil ich etwas \u00fcber Zigarren lernen wollte \u2013 zur Anfangszeit, als ich f\u00fcr Rocky arbeitete. Der eigentliche Lerneffekt war gering, aber ich traf Robaina, der mir einen Satz mitgab, der mein weiteres Leben pr\u00e4gte\u201c, verr\u00e4t uns der Honduraner. \u201eOscar\u201c, sagte Alejandro Robaina, \u201eTabak ist gro\u00dfz\u00fcgig. Du musst ihn ber\u00fchren, ihm Liebe geben, und wenn du das tust, gibt er dir Liebe zur\u00fcck.\u201c Diesem Rat folgt Oscar in allen Facetten: in seinem Umgang mit Menschen, mit seinen Zigarren und nun mit seinem Kaffee. Aus der Sicht der Zigarrenbranche scheint sein Lebensmotto aufzugehen. Die Passionados lieben ihn, die Branche sch\u00e4tzt ihn \u2013 und blickt weiter gespannt auf sein kreatives Zigarren-Labor in Honduras.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Sommer-Ausgabe 2018 ver\u00f6ffentlicht <\/i><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/ueber\/aktuelle-ausgabe\/\"><i>Mehr<\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cigar Journal begab sich nach Honduras in die geheimnisvollen Maya-Ruinen von Cop\u00e1n und traf dort Oscar Valladares, ein Mann dessen Geschichte mit der Zahl 2012 schicksalhaft verbunden ist.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":20729,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,5103,21,1,39,12,2809],"tags":[2231,4321,3625,3175,3172],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20520"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20520"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20520\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}