{"id":14463,"date":"2017-05-01T14:00:55","date_gmt":"2017-05-01T12:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=14463\/"},"modified":"2018-10-31T13:11:11","modified_gmt":"2018-10-31T12:11:11","slug":"tinte-und-tabak-taetowierungen-in-der-zigarrenindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/tinte-und-tabak-taetowierungen-in-der-zigarrenindustrie\/","title":{"rendered":"Tinte und Tabak &#8211; T\u00e4towierungen in der Zigarrenindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Das Ganze begann vermutlich so richtig, als Jonathan Drew von Drew Estate im Jahr 1998 Jessi Flores als seine rechte Hand aufnahm. Nachdem Flores anfangs als Chauffeur, \u00dcbersetzer und in anderen Bereichen, wo Not am Mann war, arbeitete, erkannte Drew bald das Potenzial des Graffitik\u00fcnstlers und vormaligen T\u00e4towierers aus Miami. Das war die Wurzel des urbanen Profils, das dem Zigarrenunternehmen dazu verhalf, eines der gr\u00f6\u00dften der Welt zu werden.<\/p>\n<p>\u201eIrgendwann sah er (Jonathan) mir beim Kritzeln zu und fragte mich, ob er die Zeichnung auf ein T-Shirt drucken k\u00f6nne\u201c, erinnert sich Jessi Flores. \u201eIch war \u00fcberrascht, aber dachte mir: Okay. Danach bat er mich um mehr Motive und so gestaltete ich schlie\u00dflich das Logo mit der Manhattan Bridge.\u201c Eines Tages bekam Flores Besuch von einem unbekannten Graffitik\u00fcnstler aus Managua. \u201eEr l\u00e4utete an meiner Haust\u00fcr und fragte mich, ob wir ein gemeinsames Werk machen k\u00f6nnen. Das taten wir dann im Stadtzentrum auch.\u201c Sp\u00e4ter rief ihn Jonathan an und meinte, er solle den K\u00fcnstler dieses Werks ausfindig machen. Als er erfuhr, dass es Jessi war, beauftragte er ihn, ein Design f\u00fcr seine Fabrik zu schaffen.<\/p>\n<p>Bereits einige Zeit davor, im Jahr 1993, war Pete Johnson von Tatuaje Cigars im Einzelhandelsbereich ins Zigarrengesch\u00e4ft eingestiegen. Aufgrund seiner T\u00e4towierungen starrten ihn die Leute stets an, und als er eine Dekade sp\u00e4ter seine eigene Marke gr\u00fcndete, wussten sie immer noch nicht so recht, was sie von ihm halten sollten.<\/p>\n<p>\u201eSie schauten mich komisch an\u201c, erinnert sich Johnson. \u201eNiemand bei den Messen hatte damals Tattoos und deshalb glaubten die Menschen nicht, dass ich der Inhaber einer Marke war. Es dauerte eine Weile, bis ich Anerkennung bekam. Ich glaube allerdings nicht, dass es etwas mit dem Namen Tatuaje zu tun hatte, denn die meisten Leute wissen vermutlich gar nicht, dass es das spanische Wort f\u00fcr T\u00e4towierung ist. Abgesehen davon deutet nichts des Designs auf Tattoos hin. Tatuaje war einfach nur schwer auszusprechen.\u201c<\/p>\n<p>Der Name leitete sich von Tattoo Pete ab, dem Spitznamen, den Johnson erhielt, als er ins Zigarrengesch\u00e4ft einstieg. Im Gegensatz zu den meisten anderen Leuten hatte er bereits eine andere Seite der Zigarrenszene erlebt. \u201eIch war Musiker und kannte viele Schriftsteller sowie andere Musiker, die Zigarre rauchten. Aber ich komme aus Los Angeles und das ist vielleicht eine vielseitigere Stadt. Generell war Zigarrenrauchen in der \u00d6ffentlichkeit nicht sehr verbreitet.\u201c<\/p>\n<p>Bei der ICPCR in Cincinnati traf Johnson 1996 einen anderen, inzwischen bestens bekannten, t\u00e4towierten Akteur des Marktes \u2013 Jon Huber von Crowned Heads. Dieser startete seine Karriere im Zigarrengesch\u00e4ft ein wenig fr\u00fcher im selben Jahr, als er einen Job bei CAO in Nashville bekam. \u201eIch feierte das, indem ich mir mein erstes sichtbares Tattoo stechen lie\u00df \u2013 einen originalen Cohiba-Ring\u201c, erz\u00e4hlt Huber.<\/p>\n<p>Seine Erfahrungen vor der Gr\u00fcndung seiner eigenen Marke im Jahr 2011 unterschieden sich etwas von Johnsons. In der Tat geh\u00f6rte er zu jenen, die Zigarrenrauchern die Tattoo-Kunst n\u00e4herbrachten. Man kannte Huber bereits, weil er als Repr\u00e4sentant von CAO viel herumkam und 2006 die Rock &#8217;n&#8216; Rolled-Tour machte. \u201eIn jeder Stadt luden wir einen lokalen Tattoo- K\u00fcnstler ein, ein Kunstwerk mit CAO-Bezug auf Leinwand zu schaffen. Da T\u00e4towierer ihre Arbeit auf die Haut zaubern, verstehen nicht alle Leute, dass es sich um echte K\u00fcnstler handelt. Das war meine Art zu demonstrieren, was sie k\u00f6nnen. Am Ende jedes Events versteigerten wird das jeweilige Bild. Cigar Press brachte einen gro\u00dfen Beitrag dar\u00fcber. R\u00fcckblickend waren wir der Zeit wohl ein St\u00fcck voraus.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_14455\" style=\"width: 364px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Portrait-Jessi-Flores.jpg\" title=\"Portrait Jessi Flores\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14455\" class=\"wp-image-14455\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Portrait-Jessi-Flores-500x375.jpg\" alt=\"Portrait Jessi Flores\" width=\"354\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Portrait-Jessi-Flores-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Portrait-Jessi-Flores.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Portrait-Jessi-Flores-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14455\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p>Doch zur\u00fcck zu Drew Estate. Kurz nachdem Flores das Design der Fabrik fertiggestellt hatte, schuf er immer gr\u00f6\u00dfere Kunstwerke \u2013 alle im gleichen Street Art-Stil mit lateinamerikanischen Elementen gehalten \u2013 zuerst f\u00fcr die Fabrik und sp\u00e4ter f\u00fcr Messen in aller Welt. \u201eJonathan wollte, dass ich s\u00e4mtliche R\u00e4umlichkeiten sowie die Au\u00dfenfassade der Fabrik mit Kunstwerken versehe, was sie zu einem Wahrzeichen gemacht hat\u201c, meint Flores. \u201eImmer wieder stoppten Leute, um Fotos zu machen. F\u00fcr die Messen \u00fcberlegten wir uns andere Dinge. Einmal schickte ich 6000 handbemalte Paar Schuhe, ein anderes Mal sieben Container mit Kunst. So etwas gab es nie zuvor. Jonathan wollte auf diese Weise Menschen f\u00fcr Messebesuche begeistern.\u201c<\/p>\n<p>Drew und Flores konnten nicht ahnen, dass sie damit die gesamte Zigarrenindustrie ver\u00e4ndern w\u00fcrden. Oder vielleicht doch? \u201eAls wir vor kurzem in Managua waren, fragte ich ihn, ob er sich daran erinnern kann, dass er sagte, dass wir das Gesch\u00e4ft revolutionieren werden\u201c, erz\u00e4hlt Jessi. \u201eEr antwortete: ,Ja, du hast Recht. Das hab ich gesagt. \u2018Das ist ziemlich cool!\u201c Damals beschloss Drew, alles auf eine Karte zu setzen. Er \u00fcberreichte Flores quasi seine Kreditkarte, damit er \u201eein Imperium aufbaut\u201c. Dieser ist nun Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Abteilung f\u00fcr Art Design &amp; Marketing und in den \u201eSubculture Studios\u201c schafft er gemeinsam mit Partnern Kunst f\u00fcr die verschiedensten Aspekte von Drew Estate. \u201eIch genie\u00dfe die Vielfalt von dem, was wir hier tun. Normalerweise werden K\u00fcnstler erst nach ihrem Tod ber\u00fchmt, aber ich lebe noch und kann die Fr\u00fcchte meiner Arbeit sehen. Andere T\u00e4towierer verwenden nun meine Designs und es gab sogar jemanden, der sich meine Unterschrift auf seinen Arm t\u00e4towieren lie\u00df. So ein Verr\u00fcckter!\u201c<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren kam die Sache dann ins Rollen, als ein hartn\u00e4ckiger Cigar Safari-Besucher Flores \u00fcberredete, das T\u00e4towieren wieder aufzunehmen. \u201eIch hatte nach meinem Umzug nach Nicaragua damit begonnen und er\u00f6ffnete 2003 das erste professionelle Tattoo-Studio des Landes, gab es nach einer Weile aber wieder auf. Bei einer Cigar Safari meinte dieser Typ dann, dass er nicht gehen w\u00fcrde, wenn er nicht ein Tattoo bek\u00e4me. Also lieh ich mir schlie\u00dflich das Werkzeug meines Assistenten aus und verpasste ihm das Gasmasken-Logo der MUWAT (My Uzi Weighs A Ton \u2013 Meine Uzi wiegt eine Tonne) samt meiner Unterschrift. Danach ging\u2019s so richtig los.\u201c Flores begann damit, Dirty Rat, Navy Girl, Fireman, Bounty Hunter, Flying Pig und viele andere Drew Estate-Designs in den verschiedensten Ausf\u00fchrungen zu machen \u2013 nicht nur als Tattoos, sondern auch f\u00fcr Zigarrenkisten und Humidore, T-Shirts und Schuhe, Schutzhelme und Schmuck. \u201eIch habe inzwischen 45 bis 50 Drew Estate-Tattoos gemacht\u201c, erz\u00e4hlt er. \u201eDie Leute bringen Sachen zu den Safaris mit, die sie bedruckt haben m\u00f6chten. Ein Typ wollte Dirty Rat als Golfer \u2013 als T\u00e4towierung und auf einem T-Shirt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_14451\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Hand-Flores-Ring.jpg\" title=\"Hand Flores Ring\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14451\" class=\"wp-image-14451 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Hand-Flores-Ring-500x563.jpg\" alt=\"Dirty Rat Ring\" width=\"260\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Hand-Flores-Ring-500x563.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Hand-Flores-Ring-600x675.jpg 600w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Hand-Flores-Ring.jpg 684w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14451\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p>Das stellt uns auch vor die Frage, was all dies f\u00fcr die Zigarrenwelt bedeutet. Haben diese Akteure die Spielregeln ge\u00e4ndert? \u201eWir haben viele Hardcore-Fans und die Mehrheit unserer Anh\u00e4nger sind Leute jeden Alters mit oder ohne T\u00e4towierungen, die diese Art von Stil m\u00f6gen. Viele, von denen ich gar nicht wusste, dass sie unsere Zigarren m\u00f6gen, tauchten pl\u00f6tzlich wie aus dem Nichts auf und wollten Dirty Rat- Kunstwerke\u201c, erz\u00e4hlt Flores.<\/p>\n<p>Einer der Anh\u00e4nger ist Rodney Chappell aus Louisiana. \u201eJessi hat diesen Trend wesentlich gepr\u00e4gt\u201c, meint er. \u201eEr brachte nicht nur den urbanen Stil mit ins Spiel, sondern vermischt diesen mit vielen anderen Dingen, und das macht das Ganze so besonders. Ich glaube, die Leute, die Drew Estate anspricht, sind nicht gegen Tradition, haben es jedoch satt, dass sich nie etwas \u00e4ndert.\u201c Es sei interessant, dass es wegen eines hartn\u00e4ckigen Typen zu einem derartigen Wandel kam, kommentiert Flores und f\u00fcgt hinzu: \u201eDanach hatte dann auch Pete Erfolg mit Tatuaje.\u201c Anfangs wusste er nicht, wo all dies hinf\u00fchren w\u00fcrde, und fragte Jonathan, wieso er urbane Kunst wolle. \u201eJetzt h\u00f6re ich von Leuten, die durch ihre Liebe f\u00fcr diese Kunst den Zigarrengenuss entdeckten. Das ist eine ziemlich coole Best\u00e4tigung!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDrew Estate hat sicher viel dazu beigetragen, ein j\u00fcngeres Publikum anzusprechen. Aber Tattoos sto\u00dfen heute generell auf gr\u00f6\u00dfere Akzeptanz und Zigarrenraucher sind ganz normale Leute\u201c, meint Johnson. \u201eEs gab einen demografischen Wandel\u201c, erkl\u00e4rt Huber. \u201eWir haben nun eine j\u00fcngere Klientel mit neuen Werten und Trends. Dennis Rodman war lange der einzige komplett t\u00e4towierte Athlet, aber heute haben sogar schon High School- Basketballspieler vollt\u00e4towierte Arme.<\/p>\n<div id=\"attachment_14450\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fying-Pig-Drew-Estate.jpg\" title=\"T\u00e4towierung in der Zigarrenindustrie\" rel=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14450\" class=\"size-medium wp-image-14450\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fying-Pig-Drew-Estate-500x375.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fying-Pig-Drew-Estate-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fying-Pig-Drew-Estate.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fying-Pig-Drew-Estate-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14450\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p>Der Einfluss von Drew Estate ist nicht zu leugnen. Jonathan schuf etwas Einzigartiges und hat nun eine treue Anh\u00e4ngerschaft. Heute geht es um Personenkult und da war er ein dringend notwendiger Impulsgeber. Es ist schwierig, in einer Industrie mit einer so starken Tradition seinen Fingerabdruck zu hinterlassen, aber ihm gelang das. Er schuf mehr als nur Zigarren \u2013 er schuf einen Lifestyle.\u201c<\/p>\n<p>Allerdings nicht ganz ohne Widerspr\u00fcche. \u201eAnfangs gefiel dem Topmanagement die Idee nicht \u2013 also Bilder von Frauen mit gro\u00dfen Br\u00fcsten und so\u201c, erinnert sich Flores. Sein erster Gedanke war, dass er wegen der Konservativen seinen Job verlieren w\u00fcrde. \u201eAber die Leute bei Swisher, von denen wir letztes Jahr \u00fcbernommen wurden, liebten es. Sie meinten, wir sollen gar nichts \u00e4ndern. Und wissen Sie was: Die Damen lassen sich ebenfalls Dirty Rat-Tattoos machen!\u201c<\/p>\n<p>Glauben also die meisten Leuten nach wie vor, dass nur Herren mittleren Alters mit einem hohen Einkommen Zigarren rauchen? Um ehrlich zu sein: vermutlich schon. Aber so viel steht fest: Die Zahl jener, die Zigarren mit t\u00e4towierten Personen, Street Art und allen m\u00f6glichen Menschen, ganz egal welchen Alters, Geschlechts, Bekenntnisses oder Hautfarbe, assoziieren, ist definitiv gestiegen \u2013 besonders unter Zigarrenrauchern.<\/p>\n<p>\u201eWir sehen nun, dass sich die Kultur ausweitet, von diesem gehobenen, konservativen Klischee entfernt, und ich denke, wir haben ma\u00dfgeblich dazu beigetragen\u201c, meint Flores. Johnson f\u00fcgt abschlie\u00dfend hinzu: \u201eMeiner Ansicht nach ist das Zigarrengesch\u00e4ft sehr rebellisch geworden. Wir werden alle stets von Regierungsbeh\u00f6rden bombardiert, und letztlich ist es vollkommen egal, ob man ein Tattoo im Gesicht oder unz\u00e4hlige Piercings hat oder ein Nudist ist. Es geht hier um einen Lifestyle, eine M\u00f6glichkeit zu entspannen. Und man kann der \u00e4rmste oder reichste Mensch der Welt sein, aber am Ende sind wir alle Zigarrenraucher, die sich einfach nur diese 30 bis 45 Minuten Auszeit g\u00f6nnen m\u00f6chten.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Herbst-Ausgabe 2016 ver\u00f6ffentlicht. <a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/herbst-ausgabe-2016-nanny-state\/\" title=\"T\u00e4towierung in der Zigarrenindustrie\" rel=\"\"><strong>Mehr<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind alle Zigarrenraucher betuchte Anzugtr\u00e4ger? Das war vielleicht nie der Fall, aber gewiss das g\u00e4ngiste Klischee. Zumindest bis einige Akteure in der Zigarrenindustrie f\u00fcr einen Wandel sorgten.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":14454,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,40,4156,21,1,12,2809],"tags":[4175,408,4173,2289],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14463"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14463"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14463\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14463"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14463"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14463"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}