{"id":1443,"date":"2014-07-15T15:05:57","date_gmt":"2014-07-15T13:05:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cigartrophy.com\/?p=1443"},"modified":"2015-05-06T19:54:56","modified_gmt":"2015-05-06T17:54:56","slug":"drew-estate-vom-kiosk-zum-globalen-zigarrenunternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/drew-estate-vom-kiosk-zum-globalen-zigarrenunternehmen\/","title":{"rendered":"Drew Estate: Vom Kiosk zum globalen Zigarrenunternehmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es war am Super Bowl-Sonntag im Jahr 1996, als Jonathan Drew einen Zigarren-Kiosk im New Yorker World Trade Center ero\u0308ffnete. Er nannte sein Unternehmen Jonathan Drew Inc. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der gebu\u0308rtige Brooklyner studierte Jura und hatte nebenbei zwei Jobs. Der Zigarren-Kiosk sollte nicht nur Drews Leben grundlegend a\u0308ndern, sondern das von vielen Menschen. Inzwischen als Drew Estate bekannt, besitzt das Unternehmen heute die zweitgro\u0308\u00dfte Premiumzigarren-Fabrik der Welt. Seine <strong>ACID-Serie<\/strong> aromatisierter Zigarren za\u0308hlt zu den drei meistverkauften handgefertigten Marken in den USA.<\/p>\n<h3>Auf gewundenen Pfaden<\/h3>\n<p>Nach dem Erfolg des Zigarren-Kiosks begannen Drew und Marvin Samel, die derselben Studentenverbindung angeho\u0308rten, mit der Herstellung der Marke <strong>La Vieja Habana<\/strong> (Das Alte Havanna) in der kleinen Fabrik La Rosa. Die Produktionskosten waren allerdings so hoch, dass sie mit jedem Gro\u00dfverkauf einen Verlust einfuhren. Um ihre Zigarren gewinnbringend im Einzelhandel platzieren zu ko\u0308nnen, suchten sie eine gu\u0308nstigere Produktionssta\u0308tte.<\/p>\n<p>Nick Perdomo in Nicaragua konnte La Vieja Habana zu einem Preis herstellen, der es den Unternehmern mo\u0308glich machte, ihre Zigarren ohne Verlust zu verkaufen. Bald darauf tobte Hurrikan Mitch u\u0308ber Nicaragua und Drew Estates Zigarrenquelle versiegte. Knapp am Konkurs vorbeigeschrammt, nahm Drew Fremdkapital auf und u\u0308bersiedelte nach Nicaragua. Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Unternehmens.<\/p>\n<h5>Wir werden einige neue Nica-Rustica-Formate lancieren.<\/h5>\n<p>Als Drew 1998 nach Nicaragua zog, leitete Samel die Gescha\u0308fte auf amerikanischer Seite. Jonathan lebte und arbeitete in der Fabrik, die er aufgebaut hatte. Das Blatt wendete sich fu\u0308r das Unternehmen, als es eine aromatisierte Zigarre fu\u0308r Scott \u201eAcid\u201c Chester, einen New Yorker Ku\u0308nstler, kreierte. Diese aromatisierten Zigarren, fu\u0308r die unkonventionelle Geschmacksrichtungen an O\u0308l-, Pflanzen- und Kra\u0308uterextrakten verwendet werden, stellten das Zugpferd von Drew Estate dar und wurden zu einer der meistverkauften Longfiller-Marken in den USA.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 ero\u0308ffnete Drew Estate seine gro\u00dfe Fabrik \u2013 La Gran Fabrica \u2013 wo derzeit rund 100.000 Zigarren pro Tag produziert werden. Das Geba\u0308ude erinnert an die Kolonialstil-Architektur der nicaraguanischen Stadt Granada; die Innenra\u0308ume sind mit Wandmalereien und andere Kunstwerken aus Nicaragua bzw. der hausinternen Kunstwerkstatt \u201eSubculture Studios\u201c ausgestattet.<\/p>\n<p>Etwa zur gleichen Zeit begann das Unternehmen an einer Zigarre zu arbeiten, die zu ihrer erfolgreichsten (nicht aromatisierten) Marke werden sollte \u2013 Liga Privada, was \u201eperso\u0308nlicher Blend\u201c bedeutet. Sie wurde fu\u0308r den damaligen Manager Steve Saka geschaffen, der trotzig darauf bestand, traditionelle, nicht aromatisierte Zigarren zu rauchen. Die Marke nimmt einen hohen Stellenwert in Drew Estates Portfolio ein.<\/p>\n<h3>Der neue Master Blender \u2013 Willy Herrera<\/h3>\n<p>Heute ist Drew Estates Produktion traditioneller Zigarren von ebenso gro\u00dfer Bedeutung wie jene von aromatisierten Zigarren: Marken wie La Vieja Habana, Liga Privada, Undercrown und andere sind Standardprodukte in Tabakgescha\u0308ften in aller Welt. Fu\u0308r den ju\u0308ngsten Zuwachs im traditionellen Zigarren-Portfolio \u2013 die popula\u0308re <strong>Herrera Esteli\u0301<\/strong> \u2013 zeichnet Willy Herrera verantwortlich, der im Mai 2014 zum Master Blender von Drew Estate ernannt wurde. Hierbei handelt es sich um eine neugeschaffene Position, die Herrera als erster innehat und dabei ausschlie\u00dflich fu\u0308r die Kreation von Blends verantwortlich ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_1455\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/willy-herrera-drew-estate.jpg\" target=\"_blank\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1455\" class=\"wp-image-1455 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/willy-herrera-drew-estate-500x667.jpg\" alt=\"willy herrera drew estate\" width=\"260\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/willy-herrera-drew-estate-500x667.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/willy-herrera-drew-estate.jpg 767w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-1455\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Drew Estate<\/p>\n<\/div>\n<p>\u201eZum ersten Mal in der Geschichte von Drew Estate wird diese Rolle nun klar definiert und der Verantwortungsbereich eingegrenzt\u201c, erkla\u0308rt Drew. \u201eWilly wird sich einzig auf seine gro\u0308\u00dfte Leidenschaft konzentrieren \u2013 das Blending von Premiumzigarren. Mit diesem Job mo\u0308chten wir die Herstellung neuer und die Beibehaltung existierender Blends optimieren. Als Master Blender der zweitgro\u0308\u00dften Premiumzigarren-Fabrik der Welt soll Willy seine Leidenschaft in vollen Zu\u0308gen ausleben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMit dem Job als Master Blender bei einem weltweit so angesehenen Unternehmen wie Drew Estate geht fu\u0308r mich ein Traum in Erfu\u0308llung\u201c, meint Herrera, der seine neue Rolle als einzigartige Chance sieht. \u201eJeder, der mich kennt, kennt auch meine Leidenschaft fu\u0308r Premiumzigarren und deren reiche Tradition. Ich freue mich au\u00dferordentlich, dass ich nun die Erfahrungen jahrelanger, harter Arbeit einsetzen kann, um etwas zutiefst Perso\u0308nliches zu schaffen. Es ist ein pha\u0308nomenales Erfolgserlebnis, mitzuerleben, wie diese Fabrik die von meinem Team kreierten Blends produziert.\u201c<\/p>\n<p>In der Vergangenheit waren Nicholas Melillo und andere Mitglieder des Fu\u0308hrungsteams fu\u0308r das Blending zusta\u0308ndig. Melillo zeichnete au\u00dferdem fu\u0308r den Kauf von Tabakbla\u0308ttern und andere Managementangelegenheiten verantwortlich. Herrera genie\u00dft absolute Freiheit, was die Schaffung neuer Zigarren betrifft. Seine ju\u0308ngste Kreation \u2013 <strong>NORTENO by Willy Herrera<\/strong> \u2013 wird im Juli bei der IPCPR-Messe in Las Vegas ihr Debu\u0308t feiern. \u201eDie Zigarre hat ein mexikanisches San Andres-Deckblatt und ist \u201atrunk-pressed\u2018\u201c, verra\u0308t Herrera. \u201eSie wird in sechs Formaten erha\u0308ltlich sein. Es ist ein wahrlich vielschichtiger Blend, mit gerade dem richtigen Ma\u00df an Sta\u0308rke und Volumen.\u201c<\/p>\n<p>Bevor Herrera zu Drew Estate kam, arbeitete er mit Sandy Cobas bei El Titan de Bronze, einer kleinen Manufaktur in Miamis Little Havana. Dort sammelte er Erfahrungen in den Bereichen Tabakeinkauf, Management der Zigarrenroller, Marketing und Blending \u2013 sowohl fu\u0308r Klienten als auch fu\u0308r firmeneigene Marken. In den letzten Jahren reiste Herrera durch die USA, um Liebhabern und Ha\u0308ndlern seine Herrera Esteli\u0301 vorzustellen. Eine Aufgabe, der er auch in Zukunft nachgehen wird, allerdings mit der zusa\u0308tzlichen Verantwortung, alle Zigarrenblends des Drew-Estate-Portfolios zu repra\u0308sentieren.<\/p>\n<h3>DE2 \u2013 Ein gigantisches Geb\u00e4ude<\/h3>\n<p>Als die Gran Fabrica errichtet wurde, gab es mehr Platz, als damals notwendig war. Inzwischen hat das Unternehmen die Ra\u0308umlichkeiten la\u0308ngst gefu\u0308llt und verschiedene Lagerha\u0308user fu\u0308r die Aufbewahrung des Tabaks benutzt. Im gro\u00dfen, neuen Geba\u0308ude DE2 findet man jedoch keine Zigarren; es dient einzig der Lagerung, Reifung und Sortierung des Tabaks. Weshalb war es notwendig, DE2 zu bauen?<\/p>\n<p>\u201eWir haben mit sehr viel Tabak zu tun\u201c, erkla\u0308rt Drew. \u201eZuvor verwendeten wir vier verschiedene, u\u0308ber ganz Esteli\u0301 verstreute Geba\u0308ude zum Lagern und Trocknen unserer Tabake. Das war extrem ineffizient und bedeutete jede Menge extra Arbeit. Deshalb beschlossen wir im Vorjahr, eine entsprechende Investition (von beachtlichen 3,2 Millionen US-Dollar) vorzunehmen. DE2 ist absoluter Stand der Technik. Wir befinden uns noch in der Entwicklungsphase, viele Innovationen wurden noch nicht komplett installiert.\u201c<\/p>\n<h5>DE2 ist absoluter Stand der Technik.<\/h5>\n<p>Das neue DE2 hat eine Fla\u0308che von u\u0308ber 5600 Quadratmetern und weist ein modernes Brandschutzsystem auf. U\u0308ber der Sortierhalle befindet sich ein Bereich zur Lagerung von Pilones, wo statt Neonbeleuchtung das durch die Oberlichten einfallende Tageslicht genutzt wird. Dies ermo\u0308glicht effizienteres Sortieren des Tabaks und macht es einfacher, die feinsten Farbunterschiede zwischen den Bla\u0308ttern zu erkennen.<\/p>\n<p>\u201eDas Geba\u0308ude ermo\u0308glicht uns, unsere Qualifikationen voll auszunutzen und innovative Lo\u0308sungen zu finden, um dem Tabak sein volles Potenzial abzugewinnen\u201c, sagt Drew. \u201eWir brauchten diese Einrichtung und sind sehr dankbar fu\u0308r die Hilfe von einigen Tabaklegenden aus aller Welt, die uns bei der Realisierung unterstu\u0308tzt haben. Nick Melillo, Steve Saka und Manuel Rubio u\u0308bernahmen den Gro\u00dfteil der Planungen.\u201c<\/p>\n<p>DE2 wurde in einem der Gran Fabrica vergleichbaren Baustil und Farbenschema errichtet, doch man sollte nicht u\u0308bersehen, dass es sich um ein gigantisches Lagerhaus handelt. Einmal drinnen, wird klar, dass es nicht blo\u00df eine einzige gro\u00dfe Kiste ist, sondern dass es viele \u201eFa\u0308cher\u201c bzw. Ra\u0308ume gibt, die dazu dienen, die verschiedenen Klimabedingungen zu bieten, die fu\u0308r die diversen Verarbeitungsphasen von Tabak zur Verwendung in einer Premiumzigarre notwendig sind.<\/p>\n<p>Der erste und gro\u0308\u00dfte Raum umfasst gut organisierte Regale gefu\u0308llt mit Tabakballen; daneben gibt es einen speziell fu\u0308r Deckbla\u0308tter vorgesehenen Bereich mit kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Weiter drinnen sto\u0308\u00dft man auf einen riesigen Raum, wo Pilones von Tabak aus aller Welt zur langsamen Fermentation aufgeha\u0308uft sind. In der Etage daru\u0308ber befindet sich die von Tageslicht durchflutete Sortierhalle \u2013 hier arbeiten die meisten Angestellten, sortieren die Tabakballen Blatt fu\u0308r Blatt nach Gro\u0308\u00dfe, Qualita\u0308t und Farbe, bevor diese zum Rollen in die Gran Fabrica gelangen.<\/p>\n<h3>Soziale und k\u00fcnstlerische Aspekte<\/h3>\n<p>Die Gran Fabrica ist nicht nur fu\u0308r ihre Zigarren bekannt, sondern auch als Fabrik mit den weltweit meisten Wandmalereien sowie den eingangs erwa\u0308hnten Kunstwerken und dem Subculture Studio. Das gro\u0308\u00dfte, beru\u0308hmteste Wandgema\u0308lde befindet sich an einer Au\u00dfenwand vis-a\u0300-vis von den Villen des Unternehmens und wurde 2013 komplett restauriert. \u201eDas neue Werk repra\u0308sentiert unsere Verbundenheit zu Nicaragua\u201c, erkla\u0308rt Jessi Flores, Leiter des Subculture Studios.<\/p>\n<p>\u201eMit der Darstellung vieler Bilder von nationaler Bedeutung in Nicaragua dient es als Zeichen unserer Dankbarkeit an dieses scho\u0308ne Land. Von Anfang an betitelten wir jedes an dieser Stelle positionierte Wandgema\u0308lde ,Dos Formas\u2018, was ,zwei Formen\u2018 bedeutet und sowohl fu\u0308r den Graffiti- als auch den revolutiona\u0308ren Stil steht. Wir nennen es au\u00dferdem ,Gro\u00dfes Wandbild\u2018, weil es 30 x 50 Meter gro\u00df ist.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_1462\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/drew-estate-factory-building-subculture-studios.jpg\" target=\"_blank\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-image-1462 size-medium\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/drew-estate-factory-building-subculture-studios-500x374.jpg\" alt=\"drew estate factory building subculture studios\" width=\"260\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/drew-estate-factory-building-subculture-studios-500x374.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/drew-estate-factory-building-subculture-studios.jpg 660w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-1462\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Drew Estate<\/p>\n<\/div>\n<p>Laut Flores ist das neue Werk fro\u0308hlicher: \u201eWir nehmen es hier bei Drew Estate sehr ernst, aber auch Spa\u00df muss sein. Drew Estate wird mit dem sozialen Aspekt des Zigarrenrauchens assoziiert, nicht nur mit Typen, die in ihren Ledersesseln allein zu Hause sitzen. In der Premiumzigarren-Kultur geht es um Freundschaft und Gemeinschaft. Man muss echt sein und Spa\u00df haben.\u201c<\/p>\n<p>Jedes Jahr bringt Drew Estate zur Unterstu\u0308tzung seiner Marken und der Zigarrenkultur verschiedene ku\u0308nstlerische Erzeugnisse heraus.<\/p>\n<p>Jessi verriet uns zwar keine Details zu seinen Kreationen, vermittelte uns jedoch einen Eindruck, wieso Kunst bei Drew Estate so eine gro\u00dfe Rolle spielt. \u201eDrew Estate hat seine Wurzeln in New York, das fu\u0308r seine Kultur und Kunst bekannt ist, ob in Museen oder auf den Stra\u00dfen. Jonathan war schon in jungen Jahren ein Kunstkenner, und so war es fu\u0308r ihn ein logischer Schritt, bei Zigarrenverpackungen und Firmenimage den ku\u0308nstlerischen Aspekt einzubeziehen. Er liebt Graffiti, aber wie die meisten Leute wissen, war sein Dad ,Bait Fish Gary\u2018 ein bedeutender Antiquita\u0308tenha\u0308ndler in New York und infolgedessen entfalten sich Jonathan Drews Designs als Fusion von Art De\u0301co, Jugendstil, Kolonialstil, primitiver Kunst und allen mo\u0308glichen anderen Stilrichtungen. Er ist sehr vielseitig und hat mir viel u\u0308ber Kunst beigebracht \u2013 aber jetzt ist es an der Zeit, dass der Schu\u0308ler den Lehrer u\u0308berrascht!\u201c<\/p>\n<h3>Die Zukunft \u2013 eine Mischung aus alt und neu<\/h3>\n<p>Bei einem Unternehmen, das in nur kurzer Zeit von einem Kiosk zu einem der weltweit gro\u0308\u00dften Zigarrenproduzenten geworden ist, fragt man sich, in welche Richtung es in Zukunft gehen wird. \u201e<strong>ACID<\/strong> ist nach wie vor unser Spitzenreiter und za\u0308hlt zu den drei meistverkauften Marken in den USA\u201c, informiert Marvin Samel. \u201eWir sind sehr stolz auf den Einfluss, den sie auf die heutige Premiumzigarren-Kultur hat. Es wird einige spannende neue Projekte geben, an denen wir in den letzten paar Jahren gearbeitet haben.<\/p>\n<p>Nachdem sich das 15-Jahr-Jubila\u0308um von ACID na\u0308hert, planen wir eine neue ACID-Linie, ko\u0308nnen derzeit aber noch nichts Na\u0308heres dazu verraten. Die ACID-Zigarren blicken auf eine lange, reiche Geschichte zuru\u0308ck. Sie haben die Spielregeln im Premiumzigarren-Feld neu geschrieben.\u201c Und was sind \u2013 nach der Befo\u0308rderung von Willy Herrera \u2013 die Pla\u0308ne des Unternehmens am traditionellen Zigarrenmarkt?<\/p>\n<p>\u201eWir werden neben der Herrera Esteli\u0301 NORTENO eine Reihe von <strong>Kentucky Fire Cured Vitolas<\/strong> sowie einige neue Nica Rustica-Formate lancieren\u201c, meint Samel. Daru\u0308ber hinaus hu\u0308llt sich das Unternehmen in Schweigen. Wie wird die Firma in fu\u0308nf Jahren aussehen? \u201eDrew Estate Nicaragua ist, wo wir und viele andere mit Premiumzigarren begonnen haben, und es gibt nichts Besseres, als sich zu Hause zu fu\u0308hlen\u201c, sagt Drew.<\/p>\n<p>\u201eDas Unternehmen wird in Zukunft professioneller und reifer sein. Wir sind jetzt ein globaler Betrieb und haben neue Herausforderungen. Es ist also eine gesunde Mischung von Altem und Neuem.\u201c Nachdem Drew Estate fu\u0308r seine Leistungen den Respekt alter kubanischer Familien gewonnen hat sowie Anerkennung in Nicaragua fu\u0308r den sorgsamen Umgang mit seinen Angestellten, scheint das Unternehmen auf dem besten Weg zu kontinuierlichem, langfristigem Wachstum zu sein. Und seine Produkte zeugen von einer tiefen Verbundenheit mit den Wu\u0308nschen von Zigarrenliebhabern.<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Information:<\/h3>\n<p>Drew Estate<a href=\"http:\/\/www.drewestate.com\" target=\"_blank\"><br \/>\nwww.drewestate.com<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Sommer-Ausgabe 2014 ver\u00f6ffentlicht. <a title=\"Sommer-Ausgabe 2014 \u2013 Drew Estate\" href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/sommer-ausgabe-2014-drew-estate\/\">Mehr<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 1996 gegr\u00fcndete Zigarren-Kiosk des geb\u00fcrtigen Brooklyners Jonathan Drews sollte nicht nur sein Leben grundlegend a\u0308ndern, sondern das von vielen Menschen. Inzwischen als Drew Estate bekannt, besitzt das Unternehmen heute die zweitgro\u0308\u00dfte Premiumzigarren-Fabrik der Welt. Seine ACID-Serie aromatisierter Zigarren za\u0308hlt zu den drei meistverkauften handgefertigten Marken in den USA.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":1452,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,42,13,1,39],"tags":[408,409,412,187],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1443"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1443"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1443\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}