{"id":14187,"date":"2017-02-22T14:30:20","date_gmt":"2017-02-22T13:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/?p=14187\/"},"modified":"2017-02-13T16:14:37","modified_gmt":"2017-02-13T15:14:37","slug":"zigarrenlagerung-mit-ohne-zellophan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/zigarrenlagerung-mit-ohne-zellophan\/","title":{"rendered":"Soll man cellophanierte Zigarren auspacken oder im Cellophan belassen?"},"content":{"rendered":"<p>Fragt man die Hersteller <a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/zellophan-plastik-das-eigentlich-keines-ist\/\">cellophanierter Zigarren<\/a> nach den Gru\u0308nden fu\u0308r dieses Tun, so erha\u0308lt man folgende Antworten: Besserer Schutz der Deckbla\u0308tter vor Bescha\u0308digungen (Lagerung, Umschichten, Anfassen). Langsamere Austrocknung, wenn der Humidor streikt oder man auf Reisen ist. Weniger Aromenabgabe an die Umgebungsluft und damit la\u0308ngerer Erhalt der \u201eNase\u201c der Zigarre.<\/p>\n<p>In der Tat wird man bei cellophanierten Zigarren sehr selten Deckblattscha\u0308den vorfinden. Speziell bei sehr filigranen Deckbla\u0308ttern ist dieses Argument nachvollziehbar. Vor allem wenn man bedenkt, wie mit den Zigarren in manchen gastronomischen Betrieben umgegangen wird, ist eine Cellophanierung nicht ganz unangebracht. Auch und vor allem dann, wenn zur sichtbaren Pra\u0308sentation die Zigarren offen in der Kiste gelagert werden und damit permanent mit der Umgebungsluft (im Humidorschrank oder dem begehbaren Humidor) in Beru\u0308hrung kommen, ist das Argument eines verzo\u0308gerten Bouquetverlustes korrekt.<\/p>\n<p>Legt man eine cellophanierte Zigarre in eine trockene Umgebung, so trocknet sie ebenso wie eine nicht eingepackte Zigarre aus. Etwas langsamer, aber sie trocknet. Das Cellophan ist in der Tat nicht \u201eganz dicht\u201c, selbst der Geruch der Zigarre ist durch das Cellophan wahrnehmbar. Wenn also Feuchtigkeit durch die Cellophanierung entweichen kann, dann kann sie auch eindringen. Luftfeuchte ist also kein Grund, die Cellophanierung zu entfernen.<\/p>\n<p>Andererseits ko\u0308nnen wir uns fragen, weshalb 50er-Cabinetkisten mit NICHT-cellophanierten Zigarren vor allem bei der Fraktion der Kubaraucher so beliebt sind. Hier mo\u0308chte man ja gerade die \u201eVerma\u0308hlung\u201c baugleicher Zigarren auf eine la\u0308ngere Zeitdauer erreichen, was in Cabinetkisten weit besser gelingt als in der klassischen zweilagigen 25er- oder 10er-Kiste. Hier wa\u0308re eine Cellophanierung natu\u0308rlich obsolet.<\/p>\n<p>Fazit und Empfehlung: Verfolgt man die Absicht, Zigarren im Sinne des Agings u\u0308ber einen langen Zeitraum zum Zwecke der sekunda\u0308ren und tertieren Aromenausbildung einzulagern, dann wu\u0308rde ich die Cellophanierung entfernen. Wen die Plastikoptik des Cellophans im Humidor nicht sto\u0308rt, der la\u0308sst die Zigarren eingepackt. Alle anderen sollen sie auspacken. Ich denke, man kann das recht entspannt sehen.<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Sommer-Ausgabe 2011 ver\u00f6ffentlicht. <a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/vergangene-ausgaben\/sommer-ausgabe-2011-gurkha\/\">Mehr<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marc Andr\u00e9 geht der Frage nach, ob die Zellophanh\u00fclle zum Zwecke der Zigarrenlagerung entfernt werden soll, oder nicht.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":10043,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,21,1,39,2805,15],"tags":[1931,1936,1934,1002,2984],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14187"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14187"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14187\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10043"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14187"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14187"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}