{"id":12928,"date":"2016-11-03T10:06:03","date_gmt":"2016-11-03T09:06:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/?p=12928"},"modified":"2016-11-02T19:21:46","modified_gmt":"2016-11-02T18:21:46","slug":"zu-besuch-bei-berta-bravo-der-guayabera-lady-und-mode-koenigin-der-zigarrenszene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/zu-besuch-bei-berta-bravo-der-guayabera-lady-und-mode-koenigin-der-zigarrenszene\/","title":{"rendered":"Zu Besuch bei Berta Bravo, der &#8222;Guayabera-Lady&#8220; und Mode-K\u00f6nigin der Zigarrenszene"},"content":{"rendered":"<p>Die Herkunft der Guayabera-Hemden scheint \u2013 zumindest laut Wikipedia \u2013 umstritten zu sein. Manche nennen die Dominikanische Republik als Ursprungsland, andere die Philippinen, und selbst von Mexiko ist die Rede, doch bei jeder dieser Theorien spielt auch Kuba eine Rolle. Die Geschichte, die mir Berta Bravo erza\u0308hlt, beginnt ebendort im fru\u0308hen 19. Jahrhundert. \u201eDas Shirt stammt aus Sancti Spi\u0301ritus und wurde urspru\u0308nglich von Guayaba [Guaven]- Pflu\u0308ckern getragen\u201c, erkla\u0308rt sie. \u201eDeshalb na\u0308hten die Frauen extragro\u00dfe Taschen auf die Hemden, damit man viele Fru\u0308chte darin unterbringenkonnte.\u201c<\/p>\n<p>Wir sitzen in Bravos Kleiderladen in Coral Gables, Miami, umgeben von leichten, luftigen Shirts in Pastellfarben, die fu\u0308r hei\u00dfes Wetter gedacht sind und nach den neuesten Trends mit Taschen in angemessener Gro\u0308\u00dfe gefertigt werden. Vor 13 Jahren setzte sie eine lange Familientradition fort und begann, Guayabera-Shirts aus dem Kofferraum ihres Autos im Gescha\u0308ftsviertel von Miami zu verkaufen. Schon bald wurde sie \u201eThe Guayabera Lady\u201c genannt.<\/p>\n<p>\u201eMein Vater verwies mich an Leute, die in Bu\u0308rogeba\u0308uden in Miami arbeiteten, also fuhr ich dort hin und verkaufte Hemden an Bank- und Versicherungsangestellte\u201c, erza\u0308hlt sie. \u201eDen Spitznamen bekam ich, weil die Empfangspersonen E-Mails an die Mitarbeiter schickten, in denen es hie\u00df: ,Die Guayabera Lady ist im 5. Stock\u2018 \u2013 oder wo ich mich eben gerade befand.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_12920\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/guyabera-berta-bravo-miami-shop.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12920\" class=\"wp-image-12920\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/guyabera-berta-bravo-miami-shop-500x667.jpg\" alt=\"Photo: Simon Lundh\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/guyabera-berta-bravo-miami-shop-500x667.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/guyabera-berta-bravo-miami-shop.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/guyabera-berta-bravo-miami-shop-600x800.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-12920\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p>Berta Bravo kam 1966 als Neunja\u0308hrige in die USA. Die Tradition, Kleidung zu verkaufen, begann allerdings bereits in Kuba, wo ihr Gro\u00dfvater ein Gescha\u0308ft fu\u0308hrte, das danach ihr Vater u\u0308bernahm. Als die Familie nach Miami u\u0308bersiedelte, dauerte es eine Weile, bis ihren Eltern ein Neubeginn gelang. \u201eSchon am Tag nach unserer Ankunft arbeitete meine Mutter als Tomatenpflu\u0308ckerin und mein Vater als Tellerwa\u0308scher. Neun Jahre spa\u0308ter verkauften sie Kleidung aus dem Kofferraum unseres Autos und ein paar Jahre darauf konnten sie schlie\u00dflich ein eigenes Gescha\u0308ft ero\u0308ffnen. Es war ein ganz normaler Bekleidungsladen, doch mein Vater hatte immer schon eine Leidenschaft fu\u0308r die Guayabera. ,Sie wird nie aus der Mode kommen\u2018, sagte er.\u201c<\/p>\n<p>Im Jahr 1998 fasste ihr Vater den Entschluss, das Gescha\u0308ft zu verkaufen. Zur gleichen Zeit wurde Berta Bravo zum ersten Mal Gro\u00dfmutter. \u201eIch wollte mich um meine Enkeltochter ku\u0308mmern und zu Hause bleiben.\u201c Das Schicksal wollte es anders. \u201eLeider blieben meinem Vater nur noch fu\u0308nf Jahre bevor er starb, und aus Schuld- und Schmerzgefu\u0308hlen heraus beschloss ich, seinen Traum weiter zu verfolgen.\u201c So startete sie also mit dem Stra\u00dfenverkauf, bekam ihren Namen und ero\u0308ffnete 20 Monate spa\u0308ter ihr eigenes Gescha\u0308ft. \u201eAnfangs hatte ich nur eine kleine, 65 Quadratmeter gro\u00dfe ,Kammer\u2018. Zwei Jahre spa\u0308ter zog ich in einen gro\u0308\u00dferen Shop und vor drei Jahren fand ich diese Ra\u0308umlichkeiten, die 325 Quadratmeter umfassen.\u201c<\/p>\n<p>Das Guayabera-Shirt ist leger und formell zugleich. Es kann zu Hochzeiten, Taufen oder am Strand getragen werden, und das ist vielleicht auch der Grund, weshalb es nie unmodern werden wird. \u201eEs ist das einzige Kleidungsstu\u0308ck au\u00dfer Hemd und Krawatte, das man in den Gerichtssa\u0308len in Miami tragen kann, zumindest zwischen Mai und September. Es gilt auch als formelle Abendgarderobe. Im Vorjahr veranstaltete Citibank zum Beispiel eine Weihnachtsfeier, bei der Smoking oder Guayabera als Dresscode zur Wahl standen. Und raten Sie, was davon 99 Prozent der Menschen wa\u0308hlen \u2013 die Guayabera.\u201c<\/p>\n<p>Auf Berta Bravo geht auch der sogenannte \u201eGuayabera Friday\u201c im Gescha\u0308ftsviertel von Miami zuru\u0308ck. \u201eIch wei\u00df nicht wirklich, wie sich meine Idee durchsetzte. Der Slogan war ,Guayabera Fridays \u2013 Casual with a Flair\u2018 und es funktionierte. Viele Bankinstitute machen das jetzt.\u201c<\/p>\n<p>Was vormals ein Kleidungsstu\u0308ck war, das sich nur vornehme Herren leisten konnten, gibt es nun fu\u0308r jedermann \u2013 sogar fu\u0308r Frauen. \u201eIch beschloss, taillierte und somit gewagtere Shirts zu machen\u201c, meint sie grinsend. \u201eAber ich bin sicher nicht die erste, die das tut.\u201c Ich blicke mich um und bemerke, dass einer der Kissenbezu\u0308ge des Sofas, auf dem ich sitze, ebenfalls aus einem Guayabera-Shirt gemacht ist. Es scheint, als wu\u0308rde Berta stets einen neuen Verwendungszweck fu\u0308r das Kleidungsstu\u0308ck finden. Sie versorgt sogar unsere vierbeinigen Freunde damit. \u201eWir machten ein Familienfoto und ich dachte mir: Cody und Sassy sollten auch Shirts haben. Also haben wir ein paar ma\u00dfgeschneidert und inzwischen sind sie ziemlich beliebt.\u201c<\/p>\n<p>Heutzutage ist die Guayabera ein prominentes Fashion-Statement in der Zigarrenszene \u2013 und all das, dank Bravo, obwohl sie selbst gar nicht Zigarre rauchte, als sie das Shirt Zigarrenherstellern und Zigarrenrauchern vorstellte. \u201ePedro Gonzalez von Don Gonzalez Cigars meinte, dass meine Kleidung ein gro\u00dfer Erfolg bei der ICPCR-Messe in Las Vegas sein wu\u0308rde und empfahl mir, 2008 dort hinzugehen. Ich erza\u0308hlte meinem Sohn Joey, der Zigarrenraucher ist, davon und er sagte, wenn ich Zigarre rauchen lerne, dann ko\u0308nnte ich wohl ein paar Shirts verkaufen. Also probierte ich es das erste Mal bei einer Party mit meinem Sohn. ,Bring es mir bei\u2018, sagte ich ihm. Und er fragte mich: ,Bist du sicher?\u2018 Meine Antwort lautete: ,Ja, das schaffe ich!\u2018 Ich wurde gru\u0308n und purpurrot im Gesicht und glaubte zu ersticken. Ich dachte mir, ich wu\u0308rde sterben. Am Tag danach probierte ich es nochmals und eineinhalb Jahre spa\u0308ter wusste ich, was ich mochte. Heute rauche ich mindestens zwei oder drei Zigarren pro Tag.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_12919\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-bravo-guayabera-lady-miami.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12919\" class=\"wp-image-12919\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-bravo-guayabera-lady-miami-500x375.jpg\" alt=\"Photo: Simon Lundh\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-bravo-guayabera-lady-miami-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-bravo-guayabera-lady-miami.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-bravo-guayabera-lady-miami-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-12919\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p>Jedenfalls reichte ihre damalige Zigarrenaffinita\u0308t aus, um in Las Vegas ihre Shirts zu verkaufen. Ernesto Carrillo von EP Carrillo war der Erste, der eine gro\u00dfe Bestellung u\u0308ber 300 Guayaberas aufgab, und Bravos Sohn ist sichtlich stolz auf seine Mutter. \u201eJoey meint, er hat die coolste Mom. Wa\u0308hrend andere Mu\u0308tter ihren So\u0308hnen das Trinken und Rauchen verbieten, sag ich ihm, dass er vorbeikommen und mir Gesellschaft leisten soll. Au\u00dferdem ist er wohl der einzige 29-Ja\u0308hrige, der immer noch von seiner Mutter eingekleidet wird. Er ist nationaler Verkaufsleiter bei J. Fuego, also ein wandelndes Werbeplakat.\u201c Sie lacht herzlich und nimmt einen Zug von ihrer Zigarre in der Lounge-Ecke ihres Gescha\u0308fts.<\/p>\n<p>Uns angeschlossen hat sich ihr Partner James Thomas, der gro\u00dfen Einfluss auf ihr Gescha\u0308ft hatte und inzwischen Miteigentu\u0308mer ist. \u201eEr half mir, die Website zu verbessern und hatte die Idee, Mannequins, die Guayaberas tragen, an Zigarrengescha\u0308fte zu vermitteln. So ko\u0308nnen diese die Shirts vermarkten. Wenn einer ihrer Kunden ein Hemd kaufen mo\u0308chte, dann ko\u0308nnen sie das u\u0308ber unsere Website mit einem Rabatt abwickeln und der Gescha\u0308ftsinhaber bekommt eine Provision\u201c, erkla\u0308rt Bravo. \u201eZigarrengescha\u0308fte haben weder viel Platz noch einen gro\u00dfen Cashflow\u201c, wirft Thomas ein. \u201eDer Smoke Inn Shop, der u\u0308ber ungefa\u0308hr zehn Standorte verfu\u0308gt, hat sogar einen eigenen Lady Guayabera Corner auf seiner Website geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Hinter dem Fenster einer falschen Holzfassade im hinteren Teil des Gescha\u0308fts sitzt Berta Bravos Mutter an einer Na\u0308hmaschine und arbeitet an einem Hemd, als wa\u0308re die Zeit stehengeblieben. Im Alter von 85 unterstu\u0308tzt sie immer noch ihre Tochter und setzt gemeinsam mit einigen anderen Angeho\u0308rigen die alte Familientradition fort. \u201eSie arbeitete fru\u0308her Hand in Hand mit meinem Vater und jetzt na\u0308ht sie das Innenmaterial von Shirts und sucht Kno\u0308pfe aus. Meine So\u0308hne helfen mir beim Ausladen von Dingen und meine Enkelin Samantha ist in der Jugendabteilung unserer Wohlta\u0308tigkeitsstiftung ta\u0308tig.\u201c \u2013 Eine weitere Sache, der sie sich widmet: die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.theguayaberaladyonline.com\/the-guayabera-lady-foundation\/\" target=\"_blank\">\u201eGuayabera Lady Foundation\u201c<\/a>, deren Mission \u201edie Schaffung von Bildungs-, Finanz- und Sachleistungen fu\u0308r Kinder und Jugendliche mit begrenzten Mitteln oder besonderen Bedu\u0308rfnissen ist\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWir arbeiten mit zwei o\u0308rtlichen Wohlta\u0308tigkeitseinrichtungen zusammen \u2013 der gro\u0308\u00dften hispanischen Bildungsorganisation ASPIRA of Florida und Voices for Cerebral Palsy. Daru\u0308ber hinaus gibt es eine intensive Kooperation mit Arturo Fuentes Cigar Family Foundation. Ich fu\u0308hle mich wahrlich gesegnet: Ich habe drei gesunde So\u0308hne und nichts ist erfu\u0308llender, als etwas zuru\u0308ckgeben zu ko\u0308nnen. Wie ko\u0308nnte ich jemandem nicht ein La\u0308cheln schenken oder seine Situation vera\u0308ndern? Ohne das wa\u0308re das Leben fu\u0308r mich nicht vollsta\u0308ndig.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_12918\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12918\" class=\"wp-image-12918 size-full\" src=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-brava-guayabera-lady-miami-tailor-shop.jpg\" alt=\"Photo: Simon Lundh\" width=\"770\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-brava-guayabera-lady-miami-tailor-shop.jpg 770w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-brava-guayabera-lady-miami-tailor-shop-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.cigarjournal.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/berta-brava-guayabera-lady-miami-tailor-shop-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-12918\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Simon Lundh<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Dieser Artikel wurde in der Cigar Journal Winter-Ausgabe 2015 ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was \u2013 wie manche behaupten \u2013 als Arbeitshemd fu\u0308r Guayaba-Pflu\u0308cker diente, gilt heute als Modeartikel Nummer eins in der Zigarrenszene. Und all das ist einer Frau zu verdanken, die passenderweise \u201eThe Guayabera Lady\u201c genannt wird.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":12921,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[25,21,13,1,39],"tags":[3016,1740,3733,3878,3014,3013],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12928"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12921"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cigarjournal.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}