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Honduranische Longfiller sind immaterielles Kulturerbe

Longfiller in Honduras sind „Immaterielles Kulturerbe“

Eine bahnbrechende Auszeichung bekamen die honduranischen Longfiller 2016 verliehen: Sie gelten seither als „Immaterielles Kulturerbe“.

Auf leisen Pfoten ging im Oktober 2016 eine für die Zigarrenindustrie bahnbrechende Auszeichnung über die Bühne. Honduras verlieh den handgerollten Longfillern den Status des „Immateriellen Kulturerbes der Republik Honduras“.

Artikel 2 des Dekrets besagt: „Zigarren, aus Tabakblättern handgefertigte Produkte, werden hiermit für alle Zwecke der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu einem immateriellen Kulturerbe der Republik erklärt, und zwar angesichts der Rolle, die diese Industrie in der Stärkung der Identität unserer Exportgüter spielt, die aufgrund ihrer Qualität, Vorzüglichkeit und Herkunft weltweit bekannt und begehrt sind; sowie angesichts ihres Beitrags zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung durch die Steigerung der Wirtschaftstätigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Land.“

Federführend bei dieser Entwicklung und letztlich verantwortlich für den erfolgreichen „Ausgang“ war keine Geringere als Zigarrenproduzentin Maya Selva.

Länder dieser Welt: Folgt dem Beispiel Honduras!

Foto: Luc Monet

Katja Gnann

Bei einer regionalen Tageszeitung erlernte sie das journalistische Handwerk von der Pieke auf und erstellte dort langjährig redaktionelle Beiträge. Durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift „Der Spiegel“ in Rom bekam sie die Chance, ihre Kenntnisse im Medienbereich zu professionalisieren. Katja Gnann studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Heidelberg, Palermo und Rom und verbrachte im Zuge des Studiums viele Jahre in Italien. Das Land war ihr Lehrmeister in Sachen Genuss und Lebensstil. Seit 2004 arbeitet sie für das Cigar Journal, seit 2010 als Chefredakteurin.


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